Viktoria Schmid| Filmemacherin und Bildende Künstlerin
Porträts

Viktoria Schmid| Filmemacherin und Bildende Künstlerin

Dezember 2023

“Ich finde die Kürze spannend, das Destillieren, die Reduktion.”

 

Viktoria Schmid als Nachwuchstalent zu porträtieren, scheint angesichts ihres beeindruckenden Portfolios schon ein wenig absurd. Schon seit vielen Jahren begleiten sie, ihre filmischen Arbeiten und nicht zuletzt ihre Gedanken über das Medium unsere Programme und Diskussionsveranstaltungen. Dass wir ihr nicht schon längst einen Fokus gewidmet haben, ist ein Versäumnis, das wir uns vor allem durch die sympathische Zurückhaltung der Künstlerin erklären können: Statt an ihrer Außenwahrnehmung zu arbeiten, sich und ihr Werk in den Mittelpunkt zu stellen, zieht Viktoria ihre Energie und Freude vor allem aus ihrer künstlerischen Arbeit selbst.

 

Dass NYC RGB (US/AT 2023, 7 min) bei Vienna Shorts 2023 den Preis für den besten österreichischen Kurzfilm erhielt, freut sie natürlich sehr, doch die öffentliche Huldigung ihrer Arbeit hat Viktoria gar nicht so recht mitbekommen, weil sie in Antwerpen mit dem Aufbau ihrer Soloausstellung beschäftigt war. Die Aufmerksamkeit, die dem Film verdienterweise beim Wiener Festival und kurz zuvor als einer der Eröffnungsfilme der Diagonale in Graz zuteilwurde, war für uns allerdings der finale eye opener: höchste Zeit, um dieser Ausnahmekünstlerin ein längst überfälliges Porträt zu widmen!

Ersten Kontakt zu Viktoria hatten wir 2010, als wir in Salzburg noch das Student*innenfilmfestival film:riss veranstalteten und Viktoria einen Beitrag zu unserem Trailer-Wettbewerb einreichte. Mit Cinema Next kamen wir mit ihr wieder 2014 in Berührung, u.a. im Rahmen eines Screenings, mit dem wir das fünfjährige Bestehen der filmkoop wien würdigten: ein Verein, den Viktoria 2008 gemeinsam mit anderen Absolvent*innen der Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film ins Leben gerufen hatte, um die analoge Filmpraxis in einem Artist-run Lab durch die Verfügbarkeit von Technik, Räumlichkeiten und Know-how langfristig aufrechtzuerhalten und grundsätzlich jedem verfügbar zu machen.

Viktorias analoger Filmbeitrag zum Programm, ACHTUNG/HALLO 35 (AT 2010, 2:30 min), stammt aus der Dunkelkammer-Phase der Künstlerin, in deren Arbeiten das Medium selbst immer mitarbeitender Kollaborateur ist. In diesem Fall hat sie die stummen Aufnahmen der touristischen Metropole Wien und eines Pferdes – tierische und menschliche Protagonist*innen sind äußerst rar in Viktorias Filmen – mittels Kontaktkopie auf den optischen Ton übertragen, sodass die visuellen Elemente unmittelbar in Töne übersetzt wurden. „Auch wenn ich es anfangs sehr genossen habe, Filme ohne Ton aufzunehmen, wird nicht zuletzt über den Schnittrhythmus die Schlagzeugerin in mir spürbar“, sagt die Filmemacherin, die, aufgewachsen in einem kunstfremden Umfeld, sich der Kunst anfangs ausschließlich über die Musik verbunden fühlte.

Viktoria an den Drums bei einem Auftritt im Wiener Fluc, 2010. © David Murobi

Schon mit 16 Jahren war die 1986 in Neuhofen/Ybbs Geborene als DJ tätig und spielte lange in mehreren Bands, mal als Schlagzeugerin, mal an den Keyboards oder mit der Blockflöte. Schon damals war ihr Schaffen vom Credo geprägt, das ihr auch an der Schule Friedl Kubelka begegnete: dass das Können dem Wollen folgt. Dank ihres Interesses an vielen verschiedenen Dingen hat sie sich über die Jahre vielseitige Techniken im Feld der Musik, der Film- und Videokunst, der Installation, der Kamera, der Fotografie sowie der Skulpturengestaltung – meist im Selbstversuch – angeeignet.

Eine „klassische“ Regiebiografie hat Viktoria nicht vorzuweisen, ihre Arbeiten entstehen auch jenseits der Produktionsstrukturen, wie sie etwa bei Filmschaffenden gegeben sind, die in „klassischen“ Filminstitutionen studieren und dort ihre ersten Arbeiten realisieren. Während ihrer Volksschulzeit hatte sie zwar mit der VHS-Kamera ihres Vaters einen Spielfilm gedreht und bereits dabei ihre Freude an der Bewegtbildproduktion entdeckt, allerdings besuchte sie damals eine Handelsakademie – aus heutiger Perspektive die vermutlich abwegigste Bildungsinstitution für jemanden, die später eine künstlerische Laufbahn einschlagen sollte.

Ihre ersten Begegnungen mit dem künstlerisch-experimentellen Film hatte Viktoria erst während ihres Filmwissenschaftsstudiums in Wien bei Gabriele Jutz und einigen Vorlesungen am Österreichischen Filmmuseum. „Ich habe da eine Kunstform entdeckt, die ich extrem spannend fand und – das habe ich beim Sehen und Darüber-sprechen realisiert – die man durchaus selbst machen kann. Das hat mich neugierig gemacht, es auszuprobieren und parallel zum theoretischen Studium die Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film zu besuchen.“ Vom Gedanken, ein Jahr lang an einer Magisterarbeit zu schreiben, kam sie dabei immer weiter ab, woraufhin sie das wissenschaftliche Studium mit einem Bachelor abschloss, um an der Kunstuni Linz einen praxisorientierten Master zu absolvieren.

Als inzwischen auch regelmäßig an der Akademie der Bildenden Künste Lehrende ist sie rückblickend allerdings froh, dass sie auch den theoretischen Kontext hatte und ihr Horizont damals nicht auf das privilegierte Kunststudium verengt war, das ihr wiederum die große Freiheit gab, sich mit Dingen auseinandersetzen zu können, von denen sie vorher niemals gehört hatte. „Heute scheint mir die Zeit generell weniger frei. Die Studierenden müssen sich schon sehr früh vermarkten und professionalisieren, das war damals schönerweise nicht so.“

Aus der Filmgeschichte zieht Viktoria viel für ihr eigenes Kunstschaffen, und auch die Theorie wird in unterschiedlichen Kontexten immer wieder sichtbar gemacht, vor allem in Form von destillierten Zitaten. Es sind aber die unterschiedlichen Medien selbst, an denen sie sich abarbeitet: das Material und auch das Dispositiv werden erforscht und sowohl zum Thema als auch zu den Protagonist*innen ihrer Filme gemacht, um technischen Grundbedingungen Sichtbarkeit zu geben und alltägliche Sehgewohnheiten zu reflektieren. Dabei bewegt sie sich an der Schnittstelle von Kino, Ausstellung und öffentlichem Raum. Historische Bildfindungsprozesse, frühe Farbfilmverfahren, die Darstellung von Landschaften und Naturräumen als auch die filmischen Parameter von Licht und Schatten, Raum und Zeit stehen im Zentrum von Viktorias Arbeiten, in der sich Form, Inhalt und Medium nicht voneinander trennen lassen.

Attempt to film wind (2017), 3 x 16mm-Projektoren, Rückprojektion, stumm, S/W-Film mit Farbfilter, Installationsansicht, Musa, Startgalerie, Wien, 2017.

„Mein Herz gehört dem Kino. Aber für die Kunst, die ich mache, für das, was mich interessiert, brauche ich den Ausstellungsraum, weil ich dort Sachen machen kann, die ich im Kino nicht machen kann. Aber Menschen in der Filmwelt haben schon eine andere Attitüde als in der Kunstwelt. Die Hilfsbereitschaft ist sehr groß, vor allem in der analogen Szene.“

Nur selten hat Viktoria für ihre filmischen Arbeiten auf digitale Technik zurückgegriffen – etwa bei It’s a Dance (AT 2014, 2:30 min), der aus abgebrochenen Torrent-Downloads der Coming-of-Age-Serie My So-Called-Life besteht und diese fehlerhafte Ästhetik mit dem emotionalen Zustand von Pubertierenden und dem Electronic-Pop-Song What is Love? von Haddaway verschaltet. „Auch hier ist das Medium der Protagonist – die Torrents haben diese Verschiebungen selbst gemacht, was letztlich mein Interesse geweckt hat.“

Bei W O W (Kodak) (AT 2018, 2 min), der die Sprengung des Firmenhauptsitzes von Kodak rückwärts abspielt und das Abrissspektakel um den Analogfilmhersteller in ein utopisches Wiederauferstehungsszenario verwandelt, ist das Ausgangsmaterial zwar digitales Found Footage aus dem Internet, das Video hat sie aber anschließend auf 35mm-Material transferiert. „Inhaltlich hat es sich angeboten, mit Film zu arbeiten, auch weil der Kreis sich am Ende so schön geschlossen hat und Kodak – und somit der analoge Film – doch weiterlebt!“

W O W (Kodak) (AT 2018, 2 min), Ausstellungsansicht Was vom Kino übrig blieb, Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, Graz 2018. Foto: Markus Krottendorfer

Der drohende Konkurs von Kodak und die Ungewissheit, wie lange es noch analogen Farbfilm geben würde, hatten bereits 2013 dazu geführt, dass Viktoria sich mit der Erstellung eines eigenen Farbfilms beschäftigte. In ihrer Installation The clouds are not like either one – they do not keep one form forever (2014) übersetzte sie mit Farbauszügen von Schwarz-Weiß-Film mit unterschiedlichen Farbfiltern den fotografischen Versuch des Physikers James Clerk Maxwell, der 1861 auf Basis des additiven Farbmischverfahrens das erste Farbfoto herstellte, ins Bewegtbild und als Filminstallation in den Raum. Danach entstand eine ganze Reihe von Arbeiten, in denen Viktoria Farbseparationsverfahren, Zeitlichkeit, Bewegung, die Kinomaschine und das Ausstellungsdispositiv des Films auslotete.

Inzwischen ist der Analogfilm ein Begleiter geworden, ohne den Viktoria sich gar nicht mehr vorstellen kann zu arbeiten, weil sie in diesem Medium auch denkt. „NYC RGB hätte ich ja auch digital machen können, aber dann wäre es eben etwas ganz anderes geworden, das mich nicht interessiert. Das Schichten von diesen drei Zeitebenen, gebannt auf diesem einen Film, das Destillieren von Zeit, eine neue zeitliche Ebene, die es jenseits des Films nicht gibt, das ist etwas, das mich nicht loslässt.“ Letztlich ist es aber auch die Arbeit mit den Händen, die sie am Analogfilm begeistert, und die Konzentration, die der Umgang mit dem Material erfordert. „Selbst wenn man nie auf Film drehen will, schärft der Analogfilm den Blick und jeder sollte einmal damit gearbeitet haben.“

NYC RGB ist laut Viktoria also sozusagen die Frucht ihrer bisherigen Beschäftigung mit Film und deshalb die „leichteste Arbeit“, die sie jemals gemacht hat. Die einzige Hürde war eine längere Drehpause, als die Corona-Pandemie sie zur Rückkehr nach Wien zwang, nachdem sie während ihres Anfang 2020 begonnenen BMKÖS-Stipendiums in New York bereits zwei Filmrollen belichtet hatte. „Ich fühlte mich aus dem Paradies herausgekickt, ich hatte mich noch nie über etwas so gefreut wie über dieses Stipendium.“ Glücklicherweise durfte sie den abgebrochenen Aufenthalt nach zwei Jahren fortsetzen, um ihren Film fertigzustellen.

Während der Dreharbeiten von NYC RGB (US/AT 2023, 7 min) in New York.

Wenn Viktoria sich für Förderungen oder Stipendien bewirbt, hat sie den Vorteil, dass sie in den verschiedenen Feldern von Bildender Kunst, Medienkunst, Fotografie und Film Projekte einreichen kann. Sie will ebenso Bildende Künstlerin sein wie Filmkünstlerin und liebt es, diese beiden Welten zu kombinieren, auch wenn es, wie sie sagt, „immer die Sehnsucht gibt, in einer Welt intensiver zu sein. Aber diese Sehnsucht macht es ja auch spannender. Ich habe zu viel Angst davor, mich irgendwo so zu etablieren, dass ich nur noch das Gleiche mache – mir wäre es zu fad, nur einmal pro Jahr einen Film zu realisieren.“

Die große Sehnsucht nach neuen Abenteuern spiegelt sich auch in der Bedeutung, die fremde Orte in Viktorias Arbeiten einnehmen. „Ich habe ein Schattenarchiv, in denen ich die Orte, an denen ich mich länger aufhalte, durch Cyanotypie dokumentiert habe. Jetzt habe ich die Serie Time flies begonnen, da belichte ich auf der gleichen Stelle zu verschiedenen Zeitpunkten, um Zeit sozusagen festzuhalten. Die Serie ist sehr filmisch, wie einzelne Kader, die fast ein Bewegtbild ergeben.“ Einige ihrer kameralos erzeugten Fotografien sind aktuell im Rahmen einer Gruppenausstellung im Wiener Belvedere 21 zu sehen.

Viktorias Cyanotypien in der aktuellen Gruppenausstellung „Über das Neue. Wiener Szenen und darüber hinaus“ im Wiener Belvedere 21 – noch bis 14. Januar 2024.

Lange Spaziergänge durch menschenleere Landschaften während einer Residency in Kalifornien, in denen sie ganz auf das Schauen und Hören zurückgeworfen war, waren die Initialzündung für ihre bislang unbeendete Proposal to project-Serie: Leinwände werden in unterschiedlichen Aspect Ratios als Skulpturen im (öffentlichen) Naturraum installiert, um ohne Projektor, nur durch Licht- und Schattenspiele auf der im Kino gewöhnlich unsichtbaren, hier aber zur sichtbaren Protagonistin erhobenen weißen Projektionsfläche über das Kino nachzudenken. Nach dem 4:3-Format in A proposal to project (AT 2017, 2 min) hat Viktoria in Litauen die passende Landschaft für das Scope-Format gefunden.

A proposal to project in Scope (AT/LT 2020, 8 min) war das erste Projekt, das die ansonsten im Alleingang arbeitende Künstlerin mit einem Team realisierte. „Für mich bedeutete das auch, meine comfort zone zu verlassen und die Kontrolle abzugeben, vor allem, weil ich dem Kameramann Vilius Mačiulskis vorher nur einmal begegnet war. Allein zu drehen hat etwas Magisches, aber da habe ich gemerkt, dass die Abwechslung extrem befruchtend sein kann. Vilius war mein zweites Gehirn, ich hätte nicht gedacht, dass das geht.“ Ähnliche Erfahrung hat Viktoria bei der Zusammenarbeit mit Liew Niyomkarn gemacht, die für NYC RGB aus Viktorias Field Recordings ein musikalisches Sounddesign kreiert hat.

Auch wenn Technik und Sehapparat in Viktorias Arbeiten sehr viel präsenter sind als Genres, finden sich in den Konzepten oftmals subtil aufgelöste Elemente der Popkultur und des Mainstream – etwa in den Farben, der Musik oder auch konkreter in Arbeiten wie It’s a Dance oder in der Installation Don’t make me destroy you (AT 2013), die den Originalton aus Star Wars Episode V verwendet. Interesse an narrativen Formen oder Langfilmen hat Viktoria allerdings nicht. „Ich beschäftige mich lange mit Themen, aber in kleineren Outputs. Ich finde die Kürze spannend, das Destillieren, die Reduktion. Ich hatte bisher keine Idee, die eine längere Form benötigt hätte. In Loops habe ich schon öfter gedacht, so gesehen habe ich bereits weitaus längere Filme als einen Langfilm gemacht – je nachdem, wie lange man es sich anschaut.“

Inzwischen hat Viktoria international ein großes Netzwerk aufgebaut, mit dem sie ihre Leidenschaft teilt. Auch wenn in Wien die Solidarität unter den Analogfilmschaffenden ausgeprägt ist, wäre ihr Österreich als ausschließlicher Ort für ihre Arbeit zu beengend. Der Blick über den Tellerrand ist nicht nur künstlerisch inspirierend, er öffnet auch das Bewusstsein für die Privilegien, die sie als Künstlerin in Österreich genießt: „Das Gejammere über unser prekäres Dasein finde ich manchmal sehr problematisch. Hier sind alle recht gut versorgt, und es gibt hier für jede*n einen Slot für Förderungen und Screenings, aber man muss eben auch etwas dafür tun und darf sich nicht von Absagen entmutigen lassen.“

„Der Aspekt, wie man als Künstlerin sein Leben lebt und glücklich ist, ist ja ein großer Teil des Ganzen. Das war für mich die letzten Jahre die große Aufgabe: Wie bewältige ich das alles und habe eine gute Zeit dabei? Ich hab’ das aber für mich geschafft, und darauf bin ich auch stolz.“ Inzwischen kann Viktoria alles viel mehr genießen als am Anfang. Ihre erste Einzelausstellung im MUSA war komplett überfordernd, aber nicht, weil sie die Reaktion auf ihre Kunst fürchtete, sondern durch den Stress, ihrem eigenen Perfektionismus nicht gerecht zu werden. Heute hat sie gelernt, die eigenen Erwartungen herunterzuschrauben und sich Auszeiten zu nehmen, statt immer allem hinterher zu jagen.

„Ich versuche, meine Arbeit auch immer ein bisschen von allem abzugrenzen, weshalb mir die Außenwahrnehmung auch nicht so wichtig ist. Natürlich braucht man sie – die Filme müssen ja projiziert werden, damit sie leben –, aber ich versuche, das in meinem Kopf auszublenden.“ Friedl vom Gröller war ihr darin eine große Inspiration: „Die eigene Kunst zu machen, ohne sich von dem Drumherum beeinflussen zu lassen, das hab’ ich auf jeden Fall von ihr gelernt. Man tut ja nicht nur so, als ob man Künstlerin wäre, sondern man ist es. Das über sich selbst zu sagen, dauert aber manchmal. Das liegt an der eigenen Bescheidenheit, aber auch an der Tatsache, dass man langsam hineinwächst, Jahre lang daran arbeitet, aber noch immer nicht da ist, wo man hin will. Mich hat zuletzt ein Handwerker gefragt, was ich mache und wo man das dann sehen könne. Und ich sagte: Auf der ganzen Welt. Das war die erste gute Antwort auf diese Frage.“

Porträt von Michelle Koch
im Dezember 2023
Porträtfoto ganz oben (Ausschnitt) © Antoinette Zwirchmayr
Webseite Viktoria Schmid