Requiem for a Robot

Requiem for a Robot läuft ab 28. März als Vorfilm zu Her von Spike Jonze

Programm:

Requiem for a Robot

Ein Roboter verliebt sich – ins Leben! Er feiert Partys, bis ihn die Memory Card nicht mehr daran erinnern lässt, was eigentlich der Sinn seines Daseins ist und wie er vom richtigen Weg abkam. Reumütig geht der verlorene Sohn zu seinem Vater, seinem creator, zurück, der ihn erneut verschmäht. Der traurige Roboter endet als Burning Man – die große Party ist zu Ende. Plötzlich erinnert er sich wieder an das, was das Leben ausmachte: „I was … alive!“

Requiem for a Robot

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, 28. Mrz bis 24. Apr 2014

4 Kurzfilme

Bunt und blühend wie der Frühling zeigt sich das aktuelle heimische Nachwuchskino.  Mit über 30 Filmen junger Talente gastieren die Cinema Next Filmnächte nun schon zum 6. Mal in den österreichischen Kinos.

Zum 3. Mal ist die Cinema Next Filmnacht mit einem Kurzfilmprogramm im Gartenbaukino zu Gast und zeigt im Halbjahres-Rhythmus fein sortiert aktuelle Talente und die Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms. Den Beginn des Abends macht eine Österreich-Premiere: Das Gedicht von Alex Trejo. Der feinfühlig inszenierte Film zeigt, wie ein 8 Jahre altes Kind mit dem plötzlichen Tod seines Vaters umgeht. Eine Entdeckung! Eine Entdeckung war 2013 auch das Wien-Berlin-Duo FIJUKA. Florian Pochlatko setzt die zwei Musikerinnen im Video zum Track Behave (from now on) in die Zirkusmanege. Einen Zirkus veranstaltet Christoph Schwarz auch in seinem vergnüglichen Kurzfilm Krochacarraldo: in Anlehnung an Werner Herzogs Fitzcarraldo schickt er einen wahnsinnig werdenden Krocha-Typen auf einem Schiff die Donau hinab – die pinke Kappe als Kapitänsmütze darf da nicht fehlen. Ein Boot spielt auch in Reign of Silence von Lukas Marxt die Hauptrolle. Es fährt ins Bild und wird zum großen Schauspiel. Krocha- und Fitzcarraldo hätten sicher ihre Freude!

Zum zweiten Mal wird heuer der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg vergeben, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Die Preisverleihung findet bei der Cinema Next Filmnacht im November in Salzburg statt. 

Programm:

Reign of Silence

Ein zweifaches Schauspiel: Lukas Marxt filmt eine atemberaubende Naturlandschaft. Bis ein Boot in die Mitte fährt, Kreise dreht und das eine Schauspiel ins nächste übergeht. Aber der Mensch kann hier nur seine vermeintlich klugen Runden drehen – und muss dann wieder Platz machen für das Große, Erhabene.

Konzept/Realisierung Lukas Marxt
Re-recording Marcus Zilz
After Effects David Jansen
Color Grading Ewald Hentze
Mit Dan Fisher

FJUKA: Behave (from now on)

Why do you hate this life? Die Musikerinnen ankathie koi und Judith Filimónova aka FIJUKA zeigen, wie man das Leben auch spielerisch angehen kann. Auf die Zirkusdirektorinnen ist Verlass: Just be yourself, I’ve got it all covered! Wir sind in guten Händen.

Regie Florian Pochlatko
Kamera Anselm Hartmann
Kameraassistenz Felix Striegel
Licht Markus Harthum
Elektriker Maria Otter, Lukas Allmaier
Farbkorrektur Daniel Hollerweger
Make-up/Styling Manuela Maderthaner
Musik FJUKA

Das Gedicht

Wie reagiert ein acht Jahre altes Kind auf den Tod seines Vaters? Mit Feingefühl zeigt Das Gedicht die Trauer aus der Sicht des kleinen Emil, der plötzlich stark und erwachsen sein muss. Doch an die kleinen Wunder von oben darf das Kind noch glauben: der Papa ist zwar weg, aber irgendwo sicher noch da.
Wettbewerb Max-Ophüls-Preis Filmfestival 2014.

Regie/Drehbuch Alex Trejo
Kamera Benjamin Klein
Schnitt Christin Veith
Ausstattung Sarah Sassen, Dominik Freynschlag
Sounddesign Katharina Mudrich
Darsteller_innen Max Ali Viehrig, Nina Kreidl, Pilar Fantova, Matilde Rondinelli, Paul Burian, Andrea Clausen, Markus Schleinzer
Produktion Florian Brüning

 

 

 

Krochacarraldo

In Krochacarraldo sollen zum 30-jährigen Jubiläum von Werner Herzogs Fitzcarraldo Vorfilme zum neugemasterten Regenwaldklassiker entstehen. Schwarz blendet in seinem Beitrag “Krochacarraldo” die beiden konträren Referenzsysteme “Werner Herzog” und “Wiener Jugendkulturhype” übereinander, und scheitert dabei fulminant. Angelehnt an Herzogs Tagebuch “Die Eroberung des Nutzlosen” werden dabei die Unwägbarkeiten des Filmemachens im Rahmen einer Film-im-Film Konstruktion auf Schwarz’ Lebenswelt umgemünzt.

Regie/Buch/Schnitt/Kamera Christoph Schwarz
Darsteller_innen Julian Palacz, Stefan John, Kathi Fuchs, Anna-Kirsten Krambeck, Matthias Peyker, Julia Staudach, Peter Frey, Karoline Boehm, Tomas Dabrowski, Clemens Krottmayer uvm.
Sprecher Peter Miklusz
Zweite Kamera Herwig Steiner, Charly Namendorf

 

4 Kurzfilme

Filmnacht

Wien: Gartenbaukino, 9. Mai 2014 um 23:00 Uhr

9 Kurzfilme

Bunt und blühend wie der Frühling zeigt sich das aktuelle heimische Nachwuchskino.  Mit über 30 Filmen junger Talente gastieren die Cinema Next Filmnächte nun schon zum 6. Mal in den österreichischen Kinos.

Im Programm der Filmnächte in Wien, Graz, Salzburg, Linz und Innsbruck sind Kurzfilme, Dokus, Animationen, Experimentalfilme und Musikvideos, die die Vielfalt des österreichischen Nachwuchsfilms zeigen. Zu sehen ist z.B. der Konzeptkünstler Christoph Schwarz, der in seinen Filmen vom Leben und den Ängsten der Generation der 30-jährigen erzählt, die auf größtmögliche Individualität pocht und im großen Referenzsystem nach Originalität sucht. Zu sehen sind auch zwei Buben, die mit einem Gewehr heimlich in den Wald schießen gehen. Im Kurzfilm Rote Flecken von Magdalena Lauritsch wird die coole Spielerei von Kindern rasch zur tödlichen Angelegenheit. Auch Alex Trejos Film Das Gedicht erzählt mit Feingefühl die Geschichte eines Kindes, das durch den Tod des Vaters nun plötzlich erwachsen sein muss. Beide Filme waren im Wettbewerb des Max Ophüls Filmfestival 2014, dem größten deutschsprachigen Nachwuchsfilmfestival, vertreten. Sehr spannend präsentiert sich auch der junge Animationsfilm. In der Kurzdoku Replay – Kindheit in der Sandkiste von Markus Berger & Evelyn Rendl werden Kindheitserinnerungen wach, die aufwändige digitale Animation Micro Empire von Clemens Wirth ist ein Science-Fiction-Film im Mikrokosmos und die Neuen Österreichischen Trickfilmer bringen den Slow Riddim Express auf Schiene. Ihr Können stellen die jungen FilmemacherInnen auch mit Musikvideos unter Beweis. Ihre Visualisierungen der Musik von heimischen Bands wie FIJUKA, Sex Jams oder Soap&Skin geben den Filmnächten auch den richtigen Sound.

Zum zweiten Mal wird heuer der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg vergeben, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Die Preisverleihung findet bei der Cinema Next Filmnacht im November in Salzburg statt.

Programm:

Micro Empire

Science-Fiction im Mikrokosmos. Zum Sound von Radium Audio kämpfen auch Mikroorganismen wie Raumschiffe im Weltall um Überleben und Expansion.

Sound Radium Audio

REM

Die Schuldfrage eines Beziehungsendes verfolgt eine junge Frau bis tief in den Schlaf. Aus ihren Träumen gibt es kein Erwachen, und wenn, kann es nur ein böses sein.

Regie/Drehbuch/Produktion Manuel Johns
Kamera Carolina Steinbrecher
Schnitt Jürgen Hackl
Musik Markus Zierhofer
Sound Design Sergey Martynyuk
Regieassistenz Bertrand de Faÿ
Kameraassistenz Laura Ettel , Alois Kozar
Steadycam Jürgen Hackl
Licht Mathias Seebacher
Lichtassistenz Frank Rottmann
Ton Nikola Jembrih
Sound Mischung Sergey Martynyuk
Kostüm Sabina Hintermayer
Maske Maggy Fritsch , Iwona Furmaniewicz
Produktionsassistenz Julia Hintermayer
Mit Carola Pojer, Béla Baptiste

Uns geht es gut

Anhand von Dias, gefunden auf einem Flohmarkt, wird die Geschichte eines Paares erzählt. Die vermeintliche Idylle der Bilder kann jedoch dem sich langsam abzeichnenden Gesamtbild nicht standhalten.
Preis der Jugendjury Diagonale 2014

Regie Britta Schoening, Michaela Taschek & Sandra Wollner
Ton/Sounddesign Michael Böger
Filmmusik Patrick Puszko
Motion Design Paul Brenner

 

Reign of Silence

Ein zweifaches Schauspiel: Lukas Marxt filmt eine atemberaubende Naturlandschaft. Bis ein Boot in die Mitte fährt, Kreise dreht und das eine Schauspiel ins nächste übergeht. Aber der Mensch kann hier nur seine vermeintlich klugen Runden drehen – und muss dann wieder Platz machen für das Große, Erhabene.

Konzept/Realisierung Lukas Marxt
Re-recording Marcus Zilz
After Effects David Jansen
Color Grading Ewald Hentze
Mit Dan Fisher

FJUKA: Behave (from now on)

Why do you hate this life? Die Musikerinnen ankathie koi und Judith Filimónova aka FIJUKA zeigen, wie man das Leben auch spielerisch angehen kann. Auf die Zirkusdirektorinnen ist Verlass: Just be yourself, I’ve got it all covered! Wir sind in guten Händen.

Regie Florian Pochlatko
Kamera Anselm Hartmann
Kameraassistenz Felix Striegel
Licht Markus Harthum
Elektriker Maria Otter, Lukas Allmaier
Farbkorrektur Daniel Hollerweger
Make-up/Styling Manuela Maderthaner
Musik FJUKA

Wunder

Ist Mina wirklich genial? Schreibt wirklich die Achtjährige all diese großartigen Gedichte? Peter Ulrich, Mitarbeiter am literarischen Institut und Möchtegern Autor, soll herausfinden was wirklich hinter dem Wunderkind steckt. Die Suche nach der Antwort erzählt dabei mehr über die erwachsene Expertenrunde als über das vermeintliche literarische Wunderkind.

Regie/Drehbuch/Gedichte Jessica Lind
Kamera Anna Hawliczek
Schnitt Anna Kirst
Produktion Theresa Winkler
Originalmusik David Zahradnicek, Markus Zahradnicek
Ton Matthias Writze
Sounddesign Samuel Irl
Darsteller_innen Markus Meyer, Andreas Lust, Raimund Wallisch, Hana Hrdlicka, Carola Niederhuber, Nina Horvath

Rote Flecken

Rote Flecken von Magdalena Lauritsch erzählt von zwei Kindern, die mit einem Jagdgewehr geheim im Wald schießen üben wollen. Doch die coole Spielerei wird rasch zur ernsten Angelegenheit.

Regie/Drehbuch/Produktion Magdalena Lauritsch
Kamera Jakob Fuhr
Schnitt Anna Heuss
Sound Design Rudolf Pototschnig
Composer Martin Nero
Regieassistenz Markus Kircher, Yana Eresina
Kameraassistenz Sebastian Thaler, Matthias Pötsch, Mathias Seebacher
Sound Rudolf Pototschnig, Claus Benischke
Darsteller Thomas Otrok, Emilio Bachmann, Christian Strasser, Sepp Geieregger

Sugarbread

Mit düsteren und dystopischen Bildern und einer gewaltigen Montage visualisiert Anja Plaschg ihre eigene Musik von Soap&Skin. die Friedenstaube wird weiterhin straucheln.

Der Sender schläft

Schwarz entwickelt für den Kulturkanal ORF III im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms ein „Fernsehkunstwerk“ – dazu verlegt er seinen Lebensmittelpunkt in eine Atelierwohnung im ORF Zentrum auf dem Küniglberg.
Nominiert für den Arbeitswelten-Förderpreis 2014 der AK Salzburg

Erzählt von Lukas Tagwerker
Mit Hubsi Kramar, Peter Schöber, Judith Revers, Jens Lang, Renfah uA.
Zweite Kamera Herwig Steiner

9 Kurzfilme

Filmnacht

Graz: Schubertkino, 14. Mai 2014 um 21:00 Uhr

10 Kurzfilme

Bunt und blühend wie der Frühling zeigt sich das aktuelle heimische Nachwuchskino.  Mit über 30 Filmen junger Talente gastieren die Cinema Next Filmnächte nun schon zum 6. Mal in den österreichischen Kinos.

Das Programm in Salzburg eröffnet ein abwechslungsreiches Salzburg-Showcase: Musikvideos von Hansjörg Schmoller und Johannes Gierlinger, Animationsfilme von Rafael Mayrhofer und Maria Weber, ein Generation-X-Film von Mark Gerstorfer und ein von Andrea Amenitsch produziertes Kindermärchen. Umrahmt werden die Filme von anderen österreichischen Kurzfilmen, u.a. das gewaltige Musikvideo Sugarbread von Anja Plaschg aka Soap&Skin.
Unterhaltsam, überraschend und spannend – nicht verpassen!

Zum zweiten Mal wird heuer der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg vergeben, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Die Preisverleihung findet bei der Cinema Next Filmnacht im November in Salzburg statt.

Programm:

Erlösung

Zwei Jungs und eine junge Frau üben sich in Selbstmord, Mutproben und Drogenkonsum und filmen sich dabei selber. Das Spiel mit dem Nonsens und der Fatalität führt zur eigenen Destruktion. Regie: das Leben, und der Tod.

Regie/Drehbuch Mark Gerstorfer
Kamera Marie-Thérèse Zumtobel
Montage Sebastian Longariva
Originalton Theda Schifferdecker
Sounddesign Lenja Gathmann & Matthias Hafner
Ausstattung Ursula Gaisböck & Martina Pöll
Darsteller_innen Daniel Helmer, Sarah Kleiner, Klemens Marschall
Produktion Steven Swirko

Sex Jams: Junkyard

Mit der Musik der heimischen Rock-Punk-Band Sex Jams wird das Rauchen und das Davonfahren wieder zum rebellischen Akt. So schön war Slacker sein schon lange nicht mehr.

Regie Johannes Gierlinger
Kamera Jessyca R. Hauser, Anna Spanlang, Johannes Gierlinger, Jan Zischka
Schnitt Johannes Gierlinger, Jan Zischka
Produziert von Collective Kafka / Johannes Gierlinger, Jan Zischka, Carina Plachy
Darstellerinnen Jessyca R. Hauser, Anna Spanlang & Oliver Mathias Kratochwill

Tombo: Nicht Nice Ohne Sie

Das Leben des Sängers Tombo ist ohne seine große Liebe trist. Glanzvolle Hotels, pompöse Dinner – ohne R. Isabell ist alles nicht nice.

Regie Hansjörg Schmoller
Regieassistenz Roberto Gruber
Produktion Daniel Dolinar, Hansjörg Schmoller
Aufnahmeleitung Yvonne Rita Borbon
Kamera Alex Haspel
Steadycam Operator Phillipp Habenicht
Kameraassistenz Boris Steiner
Ausstattung Nina Salak, Katharina Haring
Maske/Kostüm Anna Winkelmeier, Nora Conradi
Produktionsassistenz Elisabeth Schmidbauer, Ian Asdonk
Farbkorrektur Daniel Hollerweger
Sounddesign Opening Thomas Pötz (StudioRot)
Mit Thomas Gartmayer (Tombo)

LoveStatements

Was ist Liebe? „Das ultimative Gefühl des Verliebtseins hat man nur im Traum“, sagt ein Interviewter. Vielleicht deshalb kann man die Liebe und das, was darüber gesagt wird, nur oder am besten in animierter Form darstellen.

Regie Maria Webe
Animation Berenike Falk, Maria Weber
Musik Berenike Falk
Ton Astrid Drechsler
Produktion Weberknechtfilm

Kangaroos can’t jump backwards

Können wir immer weiter wachsen? Noch mehr produzieren? Und unseren Lebensstandard halten? Im Schnelldurchlauf wird hier das Gebaren der modernen Ökonomie sichtbar gemacht. Das Ende ist unausweichlich: Der Kapitalismus frisst uns alle auf.
Nominiert für den Arbeitswelten-Förderpreis 2014 der AK Salzburg

Regie Rafael Mayrhofer
Drehbuch Katharina Pichler, Rafael Mayrhofer
Sprecher Beau Stephenson
2D Animation Katja Flachberger
Sound Design Irad Lee, Rafael Mayrhofer

Rauchzeichen

In einer kalten Welt, in der Erwachsene ihre Sorgen in Alkohol ertränken, flüchtet sich die achtjährige Milli in ihre eigene Fantasiewelt. Ein Märchen, produziert von Andrea Amenitsch aus Salzburg.
Präsentiert von offscreen – offenes film forum salzburg

Regie Gabriel Borgetto
Drehbuch Anke Klaaßen
Produzentinnen Andrea Amenitsch, Anita Draghici
Produziert vom ATELIER Ludwigsburg-Paris

Uns geht es gut

Anhand von Dias, gefunden auf einem Flohmarkt, wird die Geschichte eines Paares erzählt. Die vermeintliche Idylle der Bilder kann jedoch dem sich langsam abzeichnenden Gesamtbild nicht standhalten.
Preis der Jugendjury Diagonale 2014

Regie Britta Schoening, Michaela Taschek & Sandra Wollner
Ton/Sounddesign Michael Böger
Filmmusik Patrick Puszko
Motion Design Paul Brenner

 

Reign of Silence

Ein zweifaches Schauspiel: Lukas Marxt filmt eine atemberaubende Naturlandschaft. Bis ein Boot in die Mitte fährt, Kreise dreht und das eine Schauspiel ins nächste übergeht. Aber der Mensch kann hier nur seine vermeintlich klugen Runden drehen – und muss dann wieder Platz machen für das Große, Erhabene.

Konzept/Realisierung Lukas Marxt
Re-recording Marcus Zilz
After Effects David Jansen
Color Grading Ewald Hentze
Mit Dan Fisher

Sugarbread

Mit düsteren und dystopischen Bildern und einer gewaltigen Montage visualisiert Anja Plaschg ihre eigene Musik von Soap&Skin. die Friedenstaube wird weiterhin straucheln.

In der Stille der Nacht

Eine herbstliche Nacht. Regen klopft an Fensterscheiben. Kinder warten auf ihren Vater. Geschenke, als er heimkommt. Leuchten in den Augen. Stille in der Nacht. Gewitter, das vorüberzieht. Morgensonne, die aufgeht.

Regie/Drehbuch Erich Steiner
Produktion Roman Sorger, Sabine Eckerstorfer, Erich Steiner
Co-Produktion Stephan Wabl, Mario Minichmayr
Kamera Mario Minichmayr
Produktionsfirma Sorger Film

10 Kurzfilme

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 15. Mai 2014 um 21:00 Uhr

8 Kurzfilme

Bunt und blühend wie der Frühling zeigt sich das aktuelle heimische Nachwuchskino.  Mit über 30 Filmen junger Talente gastieren die Cinema Next Filmnächte nun schon zum 6. Mal in den österreichischen Kinos.

Das Programm in Innsbruck  eröffnet ein abwechslungsreiches Tirol-Showcase: einen Film vom Filmworkshop „Kino Dramawas“, der Anfang April in Innsbruck stattfand, Musikvideos von Eni Brandner und Judith Holzer, eine Männerkomödie von Thomas Schwendemann & Martin Loos und Science-Fiction im Weltall der Mikroorganismen von Clemens Wirth. Umrahmt werden die Filme von anderen österreichischen Kurzfilmen, u.a. die charmante Prekariats- und ORF-Abhandlung Der Sender schläft, das Generation-X-Drama Erlösung und das poppige Roboterdrama Requiem for a Robot, mit dem Christoph Rainer beim Intl. Filmfestival Toronto 2013 den Emerging Artist Award erhielt. Unterhaltsam, überraschend und spannend – nicht verpassen!

Zum zweiten Mal wird heuer der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg vergeben, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Die Preisverleihung findet bei der Cinema Next Filmnacht im November in Salzburg statt.

Programm:

Sisyphos: Slow Riddim Express

Zu den Rhythmen des Alpine Reagge Systems Sisyphos und den Animationen der Neuen Österreichischen Trickfilmer besteigen wir den Slow Riddim Express: Ziel: „eine andere Welt, in der dir plötzlich alles sehr viel leichter fällt.“

Regie Benjamin Swiczinsky
Animation Benjamin Swiczinsky, Johannes Schiehsl
3D Modeling Conrad Tambour, Johannes Schiehsl
Colour/Clean-Up Benjamin Swiczinsky. Hilde Renner
Kamera Philipp Hochhauser
Sounddesign Alexander Zlamal
Produktion Neuer Österreichischer Trickfilm
Musik Sisyphos Alpine Reagge System

UMA: Vanity (Claude Speeed Version)

Eine Frau und ein Mann, in Raum und Zeit gefangen. Beim Versuch auszubrechen, zeigt sich die ersehnte Freiheit nur kurz. Am Ende verlieren sich ihre Gesichter: alles entschwindet ins Nichts.

Regie Judith Holzer
Kamera Sonja Aufderklamm
Mit Ella und Florian Zwietnig

Bomb The Bass: Wandering Star

Zwei Männer driften im Raumschiff durch das Weltall und suchen nach anderem Leben. Sie finden nur den Wandering Star.

Musik Bomb The Bass

Samstagabend Sonntagmorgen

Samstagabend, Männer-WG: Manuel und Michael sind zwar schon Ende Zwanzig, aber wenn es um Frauen geht, wird der eine zum Teenie-Romantiker und der andere zum trotzigen Buben. Sonntagmorgen jedoch kann alles wieder ganz anders sein.

Regie Thomas Schwendemann, Martin Loos
Drehbuch Martin Loos
Kamera Natascha Neulinger, Thomas Schwendemann
Schnitt Thomas Schwendemann
Ton Odo Grötschnig
Musik Otto Europa, Christian Pitschl
Sounddesign Ralf Tritschler
Kostüm Anna Ramskogler
Szenenbild Tim Wandelt, Regina Breitfellner
Darsteller Martin Loos, Robert Stadlober

Erlösung

Zwei Jungs und eine junge Frau üben sich in Selbstmord, Mutproben und Drogenkonsum und filmen sich dabei selber. Das Spiel mit dem Nonsens und der Fatalität führt zur eigenen Destruktion. Regie: das Leben, und der Tod.

Regie/Drehbuch Mark Gerstorfer
Kamera Marie-Thérèse Zumtobel
Montage Sebastian Longariva
Originalton Theda Schifferdecker
Sounddesign Lenja Gathmann & Matthias Hafner
Ausstattung Ursula Gaisböck & Martina Pöll
Darsteller_innen Daniel Helmer, Sarah Kleiner, Klemens Marschall
Produktion Steven Swirko

Micro Empire

Science-Fiction im Mikrokosmos. Zum Sound von Radium Audio kämpfen auch Mikroorganismen wie Raumschiffe im Weltall um Überleben und Expansion.

Sound Radium Audio

Requiem for a Robot

Ein Roboter verliebt sich – ins Leben! Er feiert Partys, bis ihn die Memory Card nicht mehr daran erinnern lässt, was eigentlich der Sinn seines Daseins ist und wie er vom richtigen Weg abkam. Reumütig geht der verlorene Sohn zu seinem Vater, seinem creator, zurück, der ihn erneut verschmäht. Der traurige Roboter endet als Burning Man – die große Party ist zu Ende. Plötzlich erinnert er sich wieder an das, was das Leben ausmachte: „I was … alive!“

Der Sender schläft

Schwarz entwickelt für den Kulturkanal ORF III im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms ein „Fernsehkunstwerk“ – dazu verlegt er seinen Lebensmittelpunkt in eine Atelierwohnung im ORF Zentrum auf dem Küniglberg.
Nominiert für den Arbeitswelten-Förderpreis 2014 der AK Salzburg

Erzählt von Lukas Tagwerker
Mit Hubsi Kramar, Peter Schöber, Judith Revers, Jens Lang, Renfah uA.
Zweite Kamera Herwig Steiner

8 Kurzfilme

Filmnacht

Innsbruck: Cinematograph, 22. Mai 2014 um 21:00 Uhr

Smells like Teen Spirit

Erstmals startet ein heimisches Kurzfilmprogramm von Cinema Next österreichweit regulär im Kino. Die Coming-of-Age-Filme Erdbeerland und Her mit dem schönen Leben versetzen uns wieder in die wilden Jugendjahre. Smells Like Teen Spirit!

Das Leben von Teenagern ist voller großer, lauter Träume: die eine, ganz die Beauty-Queen, will shoppen gehen in Mailand, der andere, ganz der erwachsene Möchtegern-Draufgänger, schreit besoffen nach Anal-Verkehr. Am Ende wird trotzdem wieder nur in Graz eingekauft und man will eigentlich nur dem einen Mädchen oder dem einen Jungen gefallen. Die beiden Kurzfilme Her mit dem schönen Leben und Erdbeerland erzählen zwei Coming-of-Age-Geschichten, die uns wieder in die Jugendjahre versetzen. In der Schule wird die französische Revolution vorgetragen, zuhause mit dem Bruder gestritten, im Kinderzimmer steht der Hamsterkäfig und auf der Privatparty wird rumgeknutscht zur Musik von Nena. Hier riecht es nach wildem Teen Spirit, aber so was von – authentisch eingefangen und lebendig wiedergegeben von zwei der talentiertesten NachwuchsfilmerInnen Österreichs, Johanna Moder (in Kürze mit ihrem Spielfilmdebüt High Performance im Kino) und Florian Pochlatko.

Termine:

Wien, Topkino: ab 17. März
Innsbruck, Cinematograph: ab 21. März
Klagenfurt, Wulfenia Arthouse: ab 21. März
Linz, Moviemento: ab 21. März
Graz, UCI Annenhof: ab 28. März

SmellsLikeTeenSpirit

Programm:

Her mit dem schönen Leben

Das Leben der 16-jährigen Jessica beginnt sich zu verschieben, als ihr Vater plötzlich seinen Job verliert. Prioritäten verlieren ihren Sinn, es werden andere Dinge, andere Menschen wichtig. Das „Her mit dem schönen Leben” scheint nicht mehr alles zu sein. Der Film, der mit dem Thomas-Pluch-Drehbuchpreis 2006 ausgezeichnet wurde, zeigt den komplexen Alltag von Grazer Jugendlichen – mit Handkamera und erstaunlichem Tempo.

Regie Johanna Moder
Buch Johanna Moder, Pia Hierzegger
Kamera Robert Oberrainer
Schnitt Karin Hammer
Musik/Sound Bernhard Hamner
Ton Odo Grötschnig
Darsteller Sophie Solar, Claudia Hegenbart, Martin Stadler
Produktion Karin Berger, Johanna Moder, Robert Oberrainer
Förderungen CineStyria, Stadt Graz

Erdbeerland

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente.
Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013 & Österreichischer Filmpreis 2014

Regie/Drehbuch Florian Pochtlatko
Kamera Serafin Spitzer
Schnitt Roland Stöttinger
Ton Simon Spitzer, Gerd Jochum.
Sounddesign Christian Obermayr
Darsteller_innen  Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.
Produktion Filmakademie Wien
Förderungen bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA
Verleih sixpackfilm

Smells like Teen Spirit

Special

Österreichweit: Topkino, Moviemento, Cinematograph, Wulfenia, UCI Annenhof, 17. Mrz 2014 um 00:00 Uhr

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

In Kooperation mit der AK Salzburg und dem Das Kino wird der Preisträgerfilm des “Arbeitswelten-Wettbewerbs” Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung als Vorfilm zu Enough Said ab 31. Januar gezeigt.

Jurybegründung:
Plan B thematisiert die Erfahrung von fünf Frauen, wie sich das Leben mit Schwanger- und Mutterschaft verändert, welchen An- und Überforderungen Frauen als Mütter, Partnerinnen und Berufstätige ausgesetzt sind. Der Film überzeugte die Jury neben der einfühlsamen Behandlung von Beruf und Familie auch durch die Wahl der Darstellung.
Jury: Michael Bilic, Das Kino; Till Fuhrmeister, FH Sbg.; Cornelia Schmidjell & Hilla Lindhuber, AK Salzburg

daskino.at

Programm:

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

In der Animation Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung werden fünf Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über den Entschluss zum Kind, die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle uvm. und ziehen Bilanz über die Anfangszeit ihrer Mutterschaft mit ihren ganzen Ambivalenzen.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, ihre Aussagen bekommen dadurch eine allgemeine Gültigkeit und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.

Zeichnungen/Animation Agnes Miesenberger
Musik/Sound Conny Kraus, Bert Zettelmeier
Mastering Armin Lehner
Förderungen ÖH Projektförderung.

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Februar 2014

côté intérieur – Filmscreening

Im Rahmen der Ausstellung côté intérieur (7.2. bis 22.3. im Kunstpavillon), die das Themenfeld zwischen Kunst und Design aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, laden die Tiroler Künstlerschaft und die Initiative Cinema Next – Junges Kino aus Österreich zu einem besonderen Filmabend ein. 8 Filme von jungen heimischen Filmkünstlerinnen und -künstlern suchen das Innenleben von Räumen ab und erzählen dabei von ganz anderen Geschichten und Bedeutungen.

Von fiktiven und realen Produktionsbedingungen im ORF-Zentrum Dornbirn und im Rotlicht-Milieu erzählen die teils dokumentarischen Experimentalfilme Baumeister, Peep Tempel und Wilder Westen in langen Kamerafahrten. Der Co-Kurator der Ausstellung, Bernd Oppl, findet dafür in Hotel Room ein stimmiges Endbild: das Hotelzimmer als erstarrte Eishöhle. Dass Räume auch ein freudiges buntes oder trotz architektonischer Gleichschaltung individuelles Eigenleben haben, zeigen uns die filmischen Raum-Einblicke tinamv1 und 2×10 m2 Ostseeblick. Die Ausstattung wird den Figuren in den narrativen Kurzfilmen The Back Room  und Spitzendeckchen zum Verhängnis. Der einen gelingt die Flucht, der anderen nicht: das freundliche Interieur wird zum nimmersatten Monster. Gesamtlänge: 75 min.

côté intérieur - Ausstellung im Kunstpavillon, Rennweg 8a, Innsbruck
Elmgreen & Dragset, Armin Lorenz Gerold, Siggi Hofer, Sofia Hultén, Anna Kolodziejska, Ulrike Köppinger, Claudia Larcher, Ivan Mudov, Michael Palm & Willi Dorner, Liddy Scheffknecht, Michael Strasser und Martin Sturm

Kuratiert von Ingeborg Erhart und Bernd Oppl
Eröffnung am Donnerstag, 06. Februar 2014, 19.30 Uhr
Dauer der Ausstellung: 07. Februar bis 22. März 2014
Di – Fr 10 – 12 und 14 – 18 Uhr
Sa 11 – 17 Uhr

Tiroler Künstlerschaft

Programm:

Wilder Westen

Erst drohen sie, ihnen die Beine zu brechen, dann vermitteln sie minderjährige Mädchen als ›Penthouse Pets‹ an Staranwälte, Manager und Diplomaten. Ein Lauschangriff auf eine noble Wiener Begleitagentur zeigt, wie osteuropäische Mädchen in die Betten betuchter Herren geliefert werden. Anstoß zum Video lieferte der FALTER35/05, indem Abhörprotokolle der Wiener Polizei veröffentlicht wurden.

Peep Tempel

In Peep Tempel wird die Szenerie einer mittlerweile aufgelassenen Wiener Peepshow anhand von Gesprächen mit verschiedenen Personen – einer Mitarbeiterin, dem Betreiber und einem Kunden – rekonstruiert.
Das Videobild besteht aus einer Kamerafahrt durch den Originallageplan der Peepshow. Die Annäherung an die komplexe Thematik erfolgt durch die Analyse der räumlichen Ordnung und der Arbeitsabläufe auf Grundlage der Erfahrungsberichte. Somit soll “Peep Tempel” einen Einblick in die Produktionsbedingungen der Sexarbeit in einer Peepshow bieten sowie die verschwommenen Grenzen zwischen scheinbar harmloser Erotikshow und illegaler Prostitution aufzeigen.

2×10 m2 Ostseeblick

Eine Reise durch ein Gebäude mit 997 Räumen.

Baumeister

Das Video beschreibt das menschenleere Innere des ORF-Studios Dornbirn. Die Kamera ist das Auge, das die Struktur des Raumes zu erfassen versucht, indem sie seine Bewegungen nachzeichnet. Die Architektur wird zum (bewegten) Bild, sie wird gewissermaßen neu verfasst.

Sound Constantin Popp

Hotel Room

Ein leeres Hotelzimmer, inklusive des darin befindlichen Interieurs, wird von einer Eisdecke eingehüllt. Der Blick der Kamera ist auf Details gerichtet, bis ein langsamer Zoom den Blick auf den gesamten Raum freigibt. Der leere Raum ist in Hotel Room der Hauptdarsteller, der mit dem einfrierenden Wasser eine Choreografie eingeht. Der Einfrierprozess verändert die Lesbarkeit dieses Raumes vom Hotelzimmer zur Eishöhle.

Spitzendeckchen

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Regie Dominik Hartl
Drehbuch Sarah Wassermaier
Kamera Leni Lauritsch
Schnitt Fabian Rüdisser
Produktion Diego Breit, Filmakademie Wien

The Back Room

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

côté intérieur – Filmscreening

Special

Innsbruck: Leokino, 12. Feb 2014 um 19:30 Uhr

Track to the Crux

Track to the Crux läuft ab 17. Januar als Vorfilm zu The Wolf of Wallstreet

gartenbaukino.at

Programm:

Track To The Crux

Anzüge, Sekretärinnen, Kreditkarten und Sockenhalter. Andi Winter gibt uns inTrack to the Crux zur Musik von Killed By 9V Batteries einen Einblick in den Luxus und Gestus von Wall-Street-Spekulanten. Getarnt als Previously-on für eine fiktive Serie mit dem Titel The Crooks könnte das Musikvideo auch ein Teaser für eine Serie aus den 1980er Jahren mit einem jungen Michael J. Fox sein.

Regie Andi Winter
Kamera Robert Oberrainer
Schnitt Christin Veith
Art Director Carola Pizzini
Make-Up Carmen Schneider, Noemi Buttinger, Nora Abeska.
2nd Unit Kamera Benjamin Klein
Kameraassistenz Chrstian Flatzek
Licht Bernd Purkrabek, Wolfgang Schellnast, Kevin Lutz
Props Benedikt Rubey
Produzent Robert Oberrainer
Produktionsassistenz Sigi Steiner, Bernhard Kern
Darsteller Camillo Foramitti, Jörg Oschmann, Markus Scholze, Paul Julien Robert, Fritz Hortenhuber, Leonie Krachler, Christina Fuchs

Track to the Crux

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Januar 2014

Aus dem Auge

In Kooperation mit der AK Salzburg und dem Das Kino wird der Preisträgerfilm des “Arbeitswelten-Wettbewerbs” Aus dem Auge als Vorfilm zu Das Radikal Böse ab 18. Januar gezeigt.

Jurybegründung:
Die Jury überzeugte die beeindruckende Reflexion über das Scheitern eines Größenwahns, die Nicht-Beachtung von Ewigkeit, den Glauben an das Große, der die Lüge schon in sich trägt: ›Wir wollten einander zu besseren Menschen machen und haben das Böse in uns behalten.‹, heißt es in dem Film.
Jury: Michael Bilic, Das Kino; Till Fuhrmeister, FH Sbg.; Cornelia Schmidjell & Hilla Lindhuber, AK Salzburg

daskino.at

Programm:

Aus dem Auge

Ein experimentell-dokumentarisches Portrait über einen vergessenen Nicht-Ort.
Das Seebad Prora auf Rügen war ein Prestigeobjekt der „Kraft-durch-Freude“-Bewegung der Nationalsozialisten. 20.000 deutsche Arbeiter sollten hier – auf 5 Kilometern Länge und alle Zimmer mit Meeresblick – Erholung finden.

Regie/Konzept Matthias Zuder
Kamera Thomas Förster
Schnitt Thomas Förster, Matthias Zuder, Jan Zischka
Ton/Sounddesign/Musik Mario Dancso
Sprecherin Andrea Eckert
Produzent_innen Matthias Zuder, Thomas Förster, Marie-Therese Thill
Produktion Hamburg Media School

Aus dem Auge

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Januar 2014

sleeping image

Programm:

sleeping image

„Am Anfang stand der Wunsch, das Staunen zu verfilmen, den Zauber zu vermitteln, der mich bei der stillen Betrachtung menschenleerer Landschaften befiel“, schreibt der Salzburger Filmemacher Bernhard Braunstein. Mit einer Polaroidkamera reiste er durch die USA, Island und Österreich und fotografierte zu verschiedenen Jahreszeiten träumende Menschen vor bizarren, von jeglicher Zivilisation unberührten Landschaften. Der langsame Entwicklungsprozess der Polaroids wird in sleeping image abgefilmt und über eine Sound-Collage der französischen Künstlerin Lucile Chaufour weitergedacht: Ein magische Reise durch eine feindselige und faszinierende Welt beginnt, in der Leid und Trauer eng neben Hoffnung und Kampfgeist liegen. sleeping image ist kein gewöhnlicher Film – vielmehr eine filmische Traumerfahrung.

Regie Bernhard Braunstein & Lucile Chaufour
Fotografie/Ton/Produzent Bernhard Braunstein
Kamera Martin Hasenöhrl
Musik/Schnitt Lucile Chaufour
Produktion Supersonicglide  (Frankreich), schaller08  (Österreich)
Förderungen Innovative Film Austria, Land Salzburg, Stadt Salzburg, offscreen

sleeping image

Premiere

Salzburg: Das Kino, 19. Jan 2014 um 20:30 Uhr

3 Kindergeschichten

Sie wollen doch nur spielen.
3 Kindergeschichten. 3 Teampremieren.

Drei Teampremieren von Studierenden der Filmakademie Wien – drei Filme über verängstigte und geprägte Kindheiten.
Im Anschluss Gespräch mit den FilmemacherInnen.

Die Cinema Next Premieren im Topkino präsentieren in regelmäßigen Abständen aktuelle Filme von jungen Filmschaffenden.

Eintritt frei!
Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.

Programm:

Wunder

Ist Mina wirklich genial? Schreibt wirklich die Achtjährige all diese großartigen Gedichte? Peter Ulrich, Mitarbeiter am literarischen Institut und Möchtegern Autor, soll herausfinden was wirklich hinter dem Wunderkind steckt. Die Suche nach der Antwort erzählt dabei mehr über die erwachsene Expertenrunde als über das vermeintliche literarische Wunderkind.

Regie/Drehbuch/Gedichte Jessica Lind
Kamera Anna Hawliczek
Schnitt Anna Kirst
Produktion Theresa Winkler
Originalmusik David Zahradnicek, Markus Zahradnicek
Ton Matthias Writze
Sounddesign Samuel Irl
Darsteller_innen Markus Meyer, Andreas Lust, Raimund Wallisch, Hana Hrdlicka, Carola Niederhuber, Nina Horvath

Rote Flecken

Rote Flecken von Magdalena Lauritsch erzählt von zwei Kindern, die mit einem Jagdgewehr geheim im Wald schießen üben wollen. Doch die coole Spielerei wird rasch zur ernsten Angelegenheit.

Regie/Drehbuch/Produktion Magdalena Lauritsch
Kamera Jakob Fuhr
Schnitt Anna Heuss
Sound Design Rudolf Pototschnig
Composer Martin Nero
Regieassistenz Markus Kircher, Yana Eresina
Kameraassistenz Sebastian Thaler, Matthias Pötsch, Mathias Seebacher
Sound Rudolf Pototschnig, Claus Benischke
Darsteller Thomas Otrok, Emilio Bachmann, Christian Strasser, Sepp Geieregger

Ketchup Kid

In Ketchup Kid von Patrick Vollrath sind die Jungen Paul und Aleksandar verzweifelte Figuren: Paul lebt seit dem Tod seines Vaters allein in seiner eigenen Welt, Aleksandar muss das Leid eines gemobbten Schülers ertragen. Aus der verbindenden und verzweifelten Not heraus entwickelt sich eine Freundschaft.

Regie/Drehbuch Patrick Vollrath
Kamera Sebastian Thaler
Produktion Steven Swirko
Schnitt Sebastian Schreiner
Musik Iva Zabkar
Darsteller_innen Finn Bachmann, Matthias Hecht, Max Schachermayer, Skye MacDonald, Astrid Schabl, Gerhard Hecht
Produktionsfirma garde11

3 Kindergeschichten

Premiere

Wien: Topkino, 16. Jan 2014 um 20:00 Uhr

Der Kurzfilmtag

Die AG Kurzfilm in Deutschland lädt zum kürzesten Tag des Jahres zum internationalen Aktionstag „Der Kurzfilmtag“ ein.

In Kooperation mit vielen Programmkinos begehen wir diesen Aktionstag mit einem Format, das hierzulande nur sehr selten zu sehen ist, mit dem aber das Kinopublikum des 21.12. in den Genuss eines unterhaltsamen Zusatzprogramms kommt: der Vorfilm. Dieser wird am „Kurzfilmtag“ in mehreren Kinos Österreichs vor allen Filmvorführungen zu sehen sein.

Kurz- und Vorfilm ab!

Programm:

Telefonbuchpolka

Im Zuge des Internetprojekts „Kreislers musikalische Stolpersteine“ wurden 15 Lieder des Dichters und Komponisten Georg Kreisler verfilmt. Der „Neue Trickfilmer“ Benjamin Swiczinsky nahm sich der Telefonbuchpolka an.

MeTube

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und kräftig mit Elektro-Sounds aufgepimpt.

Sänger August Schram

Der Kurzfilmtag

Special

Österreichweit: Rio Kino, Leokino, Das Kino, Moviemento, Wulfenia, Kino im Kesselhaus, Topkino, Gartenbaukino, 21. Dez 2013 um 00:00 Uhr

Weihnachten mit Christoph Schwarz

Cinema Next feiert Weihnachten – mit den humorvollen und eigenwilligen Filmen von Christoph Schwarz. Als Konzeptkünstler berichtet Schwarz in aller Offenheit von sich selbst und somit vom Leben und den Ängsten der Generation der 30-Jährigen, die auf größtmögliche Individualität pocht und im großen Referenzsystem nach Originalität sucht. Was in den Filmen aber real oder fiktiv ist, bleibt offen.

Im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher.

Die Cinema Next Premieren im Topkino präsentieren in regelmäßigen Abständen aktuelle Filme von jungen Filmschaffenden.

Eintritt frei!

Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.

Programm:

Krochacarraldo

In Krochacarraldo sollen zum 30-jährigen Jubiläum von Werner Herzogs Fitzcarraldo Vorfilme zum neugemasterten Regenwaldklassiker entstehen. Schwarz blendet in seinem Beitrag “Krochacarraldo” die beiden konträren Referenzsysteme “Werner Herzog” und “Wiener Jugendkulturhype” übereinander, und scheitert dabei fulminant. Angelehnt an Herzogs Tagebuch “Die Eroberung des Nutzlosen” werden dabei die Unwägbarkeiten des Filmemachens im Rahmen einer Film-im-Film Konstruktion auf Schwarz’ Lebenswelt umgemünzt.

Regie/Buch/Schnitt/Kamera Christoph Schwarz
Darsteller_innen Julian Palacz, Stefan John, Kathi Fuchs, Anna-Kirsten Krambeck, Matthias Peyker, Julia Staudach, Peter Frey, Karoline Boehm, Tomas Dabrowski, Clemens Krottmayer uvm.
Sprecher Peter Miklusz
Zweite Kamera Herwig Steiner, Charly Namendorf

 

Der Sender schläft

Schwarz entwickelt für den Kulturkanal ORF III im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms ein „Fernsehkunstwerk“ – dazu verlegt er seinen Lebensmittelpunkt in eine Atelierwohnung im ORF Zentrum auf dem Küniglberg.
Nominiert für den Arbeitswelten-Förderpreis 2014 der AK Salzburg

Erzählt von Lukas Tagwerker
Mit Hubsi Kramar, Peter Schöber, Judith Revers, Jens Lang, Renfah uA.
Zweite Kamera Herwig Steiner

Rhodopia

In Rhodopia begibt sich Schwarz aufgrund einer existentiellen Lebenskrise auf Wanderschaft und will endlich das authentisch Ehrliche  suchen – und findet die vermeintliche Lösung in einem Kloster.

Weihnachten mit Christoph Schwarz

Premiere

Wien: Topkino, 17. Dez 2013 um 20:00 Uhr

3 Filme zum Arabischen Frühling

Einen Tag nach dem Menschenrechtsfestival this human world präsentiert Cinema Next am 13. Dezember drei Momentaufnahmen junger heimischer FilmemacherInnen vom Arabischen Frühling.

Die Cinema Next Premieren im Topkino präsentieren in regelmäßigen Abständen aktuelle Filme von jungen Filmschaffenden.
Filmprogramm mit Gespräch mit den FilmemacherInnen. 

Eintritt frei!

Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.

Programm:

Hello Democracy

Tunesien, Oktober 2011. Nach 24 Jahren Diktatur und fast einem Jahr nach den landesweiten Massenunruhen müssen sich die politisch engagierte Studentin Soukaina und der lebenserfahrene Kellner Beshir neu orientieren. Eine berührende Momentaufnahme im Monat der ersten freien Wahlen in der Geschichte des Landes.

Regie Jörg Oschmann, Heikel Ben Bouzid
Buch Heikel Ben Bouzid, Jörg Oschmann
Kamera Lukas Gnaiger
Schnitt Christoph Loidl
Produzent Martin Maier
Musik Pablo Ansón Colla, Jean Philipp Oliver Viol

Ein Brief an Mohamed

Tunesien, nach der Revolution. Christine Moderbacher reist durchs Land und besucht Menschen und die Familie von Mohamed, ein Freund, der nach Belgien flüchtete und an den sie ihren filmischen Brief richtet. Aus dem Off erzählt sie von einem Tunesien zwischen Hoffnung und Ernüchterung: „Was einer gibt, kann ein anderer nehmen.“

Regie Christine Moderbacher
Schnitt Marie Cordenier
Produktion CVB-Centre Vidéo Bruxelles
Tonaufnahmen Madelief de Heer
Tonmischung Maxime Coton
Zusätzliche Kamera Hamadi Bousselmi

State of Revolution

Reale Konfrontation trifft auf Internet-Recherche. Im Jänner 2012, fast ein Jahr nach den größten Protesten in Ägypten, befindet sich die Filmemacherin auf einer Reise durch Kairo – auf den Spuren der Revolution. In einer Gesprächsrunde und in Begegnungen auf offener Straße versucht sie, Aspekte der politischen Ereignisse, des sogenannten „Arabischen Frühlings“ in Ägypten, zu ermitteln.

3 Filme zum Arabischen Frühling

Premiere

Wien: Topkino, 13. Dez 2013 um 21:00 Uhr

5 Kurzfilme

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächte der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Im November 2013 touren bereits zum 5. Mal Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms. 33 Filme sind insgesamt bei den Filmnächten in Salzburg, Linz, Innsbruck, Krems, Graz und Wien zu sehen. Das heimische Nachwuchskino präsentiert sich dabei als unterhaltsame, spannende und überraschende Alternative zum üblichen Kinoprogramm.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Der Förderpreis wird am 6. November im Rahmen der Filmnacht in Salzburg vergeben.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Sugarbread

Mit düsteren und dystopischen Bildern und einer gewaltigen Montage visualisiert Anja Plaschg ihre eigene Musik von Soap&Skin. die Friedenstaube wird weiterhin straucheln.

Der Sender schläft

Schwarz entwickelt für den Kulturkanal ORF III im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms ein „Fernsehkunstwerk“ – dazu verlegt er seinen Lebensmittelpunkt in eine Atelierwohnung im ORF Zentrum auf dem Küniglberg.
Nominiert für den Arbeitswelten-Förderpreis 2014 der AK Salzburg

Erzählt von Lukas Tagwerker
Mit Hubsi Kramar, Peter Schöber, Judith Revers, Jens Lang, Renfah uA.
Zweite Kamera Herwig Steiner

Pfitscher

In einem Dorf in den Südtiroler Alpen wird man schnell zum Rebellen: Es genügt, sich an den Wildbach zu legen und nicht zu den anderen ins Freibad. In zurückhaltenden, eindringlichen Bildern erzählt Pfitscher vom Sommer des 10-jährigen Patrik.

Regie Florian Kofler/Julia Gutweniger
Kamera Julia Gutweniger
Buch Florian Kofler, Julia Gutweniger, Zeno Braitenberg
Musik Carlo Barbagallo, u.a.
Darsteller_innen Philipp Scherer, Valeria Gufler, Thomas Larch, u.v.m.
Produktion VILLA MONDEO

Baumeister

Das Video beschreibt das menschenleere Innere des ORF-Studios Dornbirn. Die Kamera ist das Auge, das die Struktur des Raumes zu erfassen versucht, indem sie seine Bewegungen nachzeichnet. Die Architektur wird zum (bewegten) Bild, sie wird gewissermaßen neu verfasst.

Sound Constantin Popp

Eisprung mit Papa

Gustl und Jana wollen ein Kind zeugen. Der Eisprung kommt unerwartet beim Osterbesuch bei Gustls Eltern. Österliche Verpflichtungen, eine nervende Schwester und der Papa mit seinen Buchteln bringen das Vorhaben ordentlich durcheinander.

Regie/Drehbuch Paul Ploberger
Kamera Felix Krisai
Kameraassistenz Catrin Freundlinger
Schnitt/Gaffer Georg Vogler
Schnittassistenz Dominic Kubisch
Ton Daniel Pazderka
Tonschnitt Nooran Talebi
Regieassistenz Barbara Seidler
Produktion Lola Basara
Ausstattung Iva Ivanova, Mira Webinger
Kostüm Dana Kindl
Make-up Bernadette Schmatzer, Magdalena Pokieser.
Licht Markus Zizenbacher, Jakob Sauer
Produktionsassistenz Alper Turfan, Bernhard Mairitsch
Compositing Thomas Purviance
Farbkorrektur Daniel Hollerweger
Catering Peter Hengl
Darsteller Sigrid Spörk, Clemens Berndorff, Sabrina Reiter, Ferry Öllinger

5 Kurzfilme

Filmnacht

Wien: Gartenbaukino, 29. Nov 2013 um 23:00 Uhr

8 Kurzfilme

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächte der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Im November 2013 touren bereits zum 5. Mal Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms. 33 Filme sind insgesamt bei den Filmnächten in Salzburg, Linz, Innsbruck, Krems, Graz und Wien zu sehen. Das heimische Nachwuchskino präsentiert sich dabei als unterhaltsame, spannende und überraschende Alternative zum üblichen Kinoprogramm.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Der Förderpreis wird am 6. November im Rahmen der Filmnacht in Salzburg vergeben.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Baumeister

Das Video beschreibt das menschenleere Innere des ORF-Studios Dornbirn. Die Kamera ist das Auge, das die Struktur des Raumes zu erfassen versucht, indem sie seine Bewegungen nachzeichnet. Die Architektur wird zum (bewegten) Bild, sie wird gewissermaßen neu verfasst.

Sound Constantin Popp

Rhodopia

In Rhodopia begibt sich Schwarz aufgrund einer existentiellen Lebenskrise auf Wanderschaft und will endlich das authentisch Ehrliche  suchen – und findet die vermeintliche Lösung in einem Kloster.

In der Stille der Nacht

Eine herbstliche Nacht. Regen klopft an Fensterscheiben. Kinder warten auf ihren Vater. Geschenke, als er heimkommt. Leuchten in den Augen. Stille in der Nacht. Gewitter, das vorüberzieht. Morgensonne, die aufgeht.

Regie/Drehbuch Erich Steiner
Produktion Roman Sorger, Sabine Eckerstorfer, Erich Steiner
Co-Produktion Stephan Wabl, Mario Minichmayr
Kamera Mario Minichmayr
Produktionsfirma Sorger Film

Zerknittert

Eine behutsame und charmante dokumentarische Miniatur über Krähenfüße, Grübchen & Co

Regie/Drehbuch/Produktion/Kamera/Licht/Ton/Schnitt Lisa Gaugl, Katharina Höppel, Martina Winkler
Musik/Komposition Olivia Leth
Darsteller_innen Constantin Bischof, Eva Gaugl, Matthias Krobath, Erni Mangold, Enzo Sartori

Wir fliegen

Der kleine Nikolaus wird vom Kindergarten nicht abgeholt und verbringt den Abend bei seiner Kindergärtnerin. Durch den Kleinen wird sie mit ihren Wünschen, Ängsten und Unsicherheiten konfrontiert.
Nach einer Kurzgeschichte von Peter Stamm.

Regie/Drehbuch Ulrike Kofler.
Produzenten Kunsthochschule für Medien Köln, Senad Halilbasic
Kamera Robert Oberrainer
Schnitt Christin Veith
Tonmeisterin/Sounddesign Lenja Gathmann
Musik Squalloscope – Anna Kohlweis
Szenenbild Nanna Neudeck
Kostümbildnerin Carola Pizzini
Maske Christina Bachler

Eisprung mit Papa

Gustl und Jana wollen ein Kind zeugen. Der Eisprung kommt unerwartet beim Osterbesuch bei Gustls Eltern. Österliche Verpflichtungen, eine nervende Schwester und der Papa mit seinen Buchteln bringen das Vorhaben ordentlich durcheinander.

Regie/Drehbuch Paul Ploberger
Kamera Felix Krisai
Kameraassistenz Catrin Freundlinger
Schnitt/Gaffer Georg Vogler
Schnittassistenz Dominic Kubisch
Ton Daniel Pazderka
Tonschnitt Nooran Talebi
Regieassistenz Barbara Seidler
Produktion Lola Basara
Ausstattung Iva Ivanova, Mira Webinger
Kostüm Dana Kindl
Make-up Bernadette Schmatzer, Magdalena Pokieser.
Licht Markus Zizenbacher, Jakob Sauer
Produktionsassistenz Alper Turfan, Bernhard Mairitsch
Compositing Thomas Purviance
Farbkorrektur Daniel Hollerweger
Catering Peter Hengl
Darsteller Sigrid Spörk, Clemens Berndorff, Sabrina Reiter, Ferry Öllinger

Hände zum Himmel

Hansi Hinterseer ruft und Tausende kommen. Gemeinsam wandern, singen und beten sie. Eine Pilgerreise auf den Hahnenkamm.
Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

The Two Sisters

Psychedelisch und melancholisch wie die Musik von Renato Unterberg sind die Bildcollagen im Musikvideo zum Song aus dem Album Yelling with the Pantomime.

 

8 Kurzfilme

Filmnacht

Graz: Schubertkino, 27. Nov 2013 um 20:30 Uhr

5 Kurzfilme

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächte der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Im November 2013 touren bereits zum 5. Mal Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms. 33 Filme sind insgesamt bei den Filmnächten in Salzburg, Linz, Innsbruck, Krems, Graz und Wien zu sehen. Das heimische Nachwuchskino präsentiert sich dabei als unterhaltsame, spannende und überraschende Alternative zum üblichen Kinoprogramm.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Der Förderpreis wird am 6. November im Rahmen der Filmnacht in Salzburg vergeben.

Im Anschluss an das Filmprogramm spielt die lokale Reggea-Band Millions of Dreads ein Konzert.

Eintritt Kino und Konzert: VVK 11 Euro, AK 13 Euro


Programm:

Albatrosse

In surrealen und märchenhaften Bildern erinnert sich der nun erwachsene Leoš an seine Kindheit in den 1970er Jahren der kommunistischen Tschechoslowakei, an die Flucht nach Österreich, an die Dinge und Menschen, die er zurücklassen musste.

Regie Mike Kren
Drehbuch Clara Trischler
Kamera Xiaosu Han, Andreas Thalhammer
Schnitt Bettina Enigl
Ton Peter Priemer
Compositing Christophé Didier Weginger
Musik/Sounddesign Iva Zabkar
Darsteller_innen Constantin Al Khafaji , Kitty Khittl, Susanne Gschwendtner, u.a.
Erzähler Martin Fabini
Produzenten Roberto Gruber, Yvy Rita Borbon
Förderungen bm:ukk/if, Stadt Wien MA7, Land NÖ

Ein Brief an Mohamed

Tunesien, nach der Revolution. Christine Moderbacher reist durchs Land und besucht Menschen und die Familie von Mohamed, ein Freund, der nach Belgien flüchtete und an den sie ihren filmischen Brief richtet. Aus dem Off erzählt sie von einem Tunesien zwischen Hoffnung und Ernüchterung: „Was einer gibt, kann ein anderer nehmen.“

Regie Christine Moderbacher
Schnitt Marie Cordenier
Produktion CVB-Centre Vidéo Bruxelles
Tonaufnahmen Madelief de Heer
Tonmischung Maxime Coton
Zusätzliche Kamera Hamadi Bousselmi

Werbung

Motive und Codes von Kinowerbefilmen werden zu einer neuen sinnlichen Found-Footage-Werbung zusammengeschnitten.

Konzept/Realisierung Thomas Glänzel
Sound Design Tomas Karasek
Dolby Surround Mastering Thomas Grill
Förderungen bm:ukk, Land NÖ, Kulturverein Tannberg, Synchro Film

Telefonbuchpolka

Im Zuge des Internetprojekts „Kreislers musikalische Stolpersteine“ wurden 15 Lieder des Dichters und Komponisten Georg Kreisler verfilmt. Der „Neue Trickfilmer“ Benjamin Swiczinsky nahm sich der Telefonbuchpolka an.

Erdbeerland

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente.
Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013 & Österreichischer Filmpreis 2014

Regie/Drehbuch Florian Pochtlatko
Kamera Serafin Spitzer
Schnitt Roland Stöttinger
Ton Simon Spitzer, Gerd Jochum.
Sounddesign Christian Obermayr
Darsteller_innen  Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.
Produktion Filmakademie Wien
Förderungen bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA
Verleih sixpackfilm

5 Kurzfilme

Filmnacht

Krems: Kino im Kesselhaus, 21. Nov 2013 um 19:00 Uhr

7 Kurzfilme

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächte der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Im November 2013 touren bereits zum 5. Mal Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms. 33 Filme sind insgesamt bei den Filmnächten in Salzburg, Linz, Innsbruck, Krems, Graz und Wien zu sehen. Das heimische Nachwuchskino präsentiert sich dabei als unterhaltsame, spannende und überraschende Alternative zum üblichen Kinoprogramm.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Der Förderpreis wird am 6. November im Rahmen der Filmnacht in Salzburg vergeben.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

Tuppern

Samstagnachmittag, Gabi hat zur Tupperparty geladen. Eine Milieustudie inszeniert als fiktionales Kammerspiel.
Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

Regie Vanessa Gräfingholt
Drehbuch Vanessa Gräfingholt, Clara Trischler, Jakob Pretterhofer
Casting Rita Waszilovics
Produktion Rudolf Takacs
Kamera Marie Thérèse Zumtobel
Montage Sebastian Schreiner
Ton Daniel Pazderka
Szenenbild Denise Heschl, Sara Burchia
Kostüm Monika Buttinger
Maske Ricarda Blank
Compositing David Teichert
Sounddesign Bernhard Zorzi
Filmmusik Rostislav Gilman
Darsteller_innen Susi Stach, Patricia Hirschbichler, Margot Vuga, Valerie Pachner, Martina Spitzer, Karl Fischer, Inge Toifl.
Förderungen Stadt Wien MA7
Aufführungen: Diagonale 2013

Telefonbuchpolka

Im Zuge des Internetprojekts „Kreislers musikalische Stolpersteine“ wurden 15 Lieder des Dichters und Komponisten Georg Kreisler verfilmt. Der „Neue Trickfilmer“ Benjamin Swiczinsky nahm sich der Telefonbuchpolka an.

I’m not Through

Das animierte Musikvideo entstand im Rahmen des Saatchi & Saatchi Musikwettbewerbs gemeinsam mit der US-Band OK GO, die für ihre kultigen Musikvideos bekannt sind.

Produktion/Regie/Schnitt Clemens Purner
Digitale Produktion/VFX Harald Köll, Matthias Hosp, Felix Gorbach – ARTFABRIK
Produktionsdesign Elena Riccabona
Darsteller Julian Runggaldier
Farbkorrektur Matthias Helldoppler – WILDRUF
Licht Clemens Ascher

Wir fliegen

Der kleine Nikolaus wird vom Kindergarten nicht abgeholt und verbringt den Abend bei seiner Kindergärtnerin. Durch den Kleinen wird sie mit ihren Wünschen, Ängsten und Unsicherheiten konfrontiert.
Nach einer Kurzgeschichte von Peter Stamm.

Regie/Drehbuch Ulrike Kofler.
Produzenten Kunsthochschule für Medien Köln, Senad Halilbasic
Kamera Robert Oberrainer
Schnitt Christin Veith
Tonmeisterin/Sounddesign Lenja Gathmann
Musik Squalloscope – Anna Kohlweis
Szenenbild Nanna Neudeck
Kostümbildnerin Carola Pizzini
Maske Christina Bachler

Das Ende der Liebe

Eine Kleinfamilie am Scheideweg. Der Vater hat bei einem Treffen mit Freunden seiner aufgestauten Frustration handgreiflich Luft gemacht. Wegen eines Witzes, wie es scheint. Oder doch nicht?

Idee/Buch/Regie/Schnitt/Ton Lukas Ladner
Kamera Philipp Umek
Darsteller_innen Ayla Antheunisse, Marco Opoku, Elisabeth Ascher

Bolt

Die alleinerziehende Anna hat seit langer Zeit wieder ein Date. Es läuft gut und es scheint nicht nur Steak auf der Speisekarte zu stehen. Doch die Romanze wird jäh durch die Bedürfnisse ihres autistischen Sohnes auf die Probe gestellt.

Regie/Produktion Kim Strobl
Drehbuch Kerry McIntosh
Kamera Amy Newstead
Schnitt Daniel James Palmer
Ton Michael Sinden, Peter Warnock
Sound Design/Mix Ania Przygoda
Darsteller Vanessa Havell, Howard Perret, Eddie Arnold

MeTube

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und kräftig mit Elektro-Sounds aufgepimpt.

Sänger August Schram

7 Kurzfilme

Filmnacht

Innsbruck: Cinematograph, 14. Nov 2013 um 20:30 Uhr

8 Kurzfilme

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächte der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Im November 2013 touren bereits zum 5. Mal Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms. 33 Filme sind insgesamt bei den Filmnächten in Salzburg Linz, Innsbruck, Krems, Graz und Wien zu sehen. Das heimische Nachwuchskino präsentiert sich dabei als unterhaltsame, spannende und überraschende Alternative zum üblichen Kinoprogramm.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Der Förderpreis wird am 6. November im Rahmen der Filmnacht in Salzburg vergeben.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

Das ist es, was immer mit den Menschen los ist und mit den Tieren nicht los ist.

Eine verschollene Frau gibt Rätsel auf: Weggefährten erzählen unterschiedliche Biographien. War das Lebensmodell der Vermissten ein avantgardistischer Entwurf oder doch nur ein rücksichtsloser Egotrip?

Konzept/Realisierung Jan Groos, Anna Groos
Kamera José Lorenzo Wasner
Schnitt Gernot Grassl
Ton Axel Traun
Musik Mario Dancso
Darsteller_innen Andreas Patton, Andrea Clausen, Christian Dolezal, Melanie Kretschmann u.a.
Förderungen bm:ukk/if, Land NÖ, Stadt Wien MA7
Aufführungen Diagonale 2013

At the Lovecourt

Mit dem Musikvideo von Jakob M. Kubizek und Jenseide geben Naked Lunch eine berührende Liebeserklärung an ihr Publikum.

humming, fast and slow

Die Arbeit schält sich aus einem immer da gewesenen, unendlichen Weiß und endet auch dort. Bewegungen ereignen sich so schnell, dass sie den Blick irritieren, seiner Trägheit neue Farben und Strukturen zuspielen.

UNREST 1000

Eine ironische Animation über die effiziente Reintegration der Untoten in die Gesellschaft und die Arbeitswelt.

Proximity

Der Film spiegelt den abstrakten Kampf zwischen einer organischen und einer technischen Welt wider, in der sich beide, so unterschiedlich diese auch sind, einander annähern.

Eisprung mit Papa

Gustl und Jana wollen ein Kind zeugen. Der Eisprung kommt unerwartet beim Osterbesuch bei Gustls Eltern. Österliche Verpflichtungen, eine nervende Schwester und der Papa mit seinen Buchteln bringen das Vorhaben ordentlich durcheinander.

Regie/Drehbuch Paul Ploberger
Kamera Felix Krisai
Kameraassistenz Catrin Freundlinger
Schnitt/Gaffer Georg Vogler
Schnittassistenz Dominic Kubisch
Ton Daniel Pazderka
Tonschnitt Nooran Talebi
Regieassistenz Barbara Seidler
Produktion Lola Basara
Ausstattung Iva Ivanova, Mira Webinger
Kostüm Dana Kindl
Make-up Bernadette Schmatzer, Magdalena Pokieser.
Licht Markus Zizenbacher, Jakob Sauer
Produktionsassistenz Alper Turfan, Bernhard Mairitsch
Compositing Thomas Purviance
Farbkorrektur Daniel Hollerweger
Catering Peter Hengl
Darsteller Sigrid Spörk, Clemens Berndorff, Sabrina Reiter, Ferry Öllinger

Hände zum Himmel

Hansi Hinterseer ruft und Tausende kommen. Gemeinsam wandern, singen und beten sie. Eine Pilgerreise auf den Hahnenkamm.
Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

MeTube

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und kräftig mit Elektro-Sounds aufgepimpt.

Sänger August Schram

8 Kurzfilme

Filmnacht

Linz: Moviemento, 13. Nov 2013 um 20:30 Uhr

7 Kurzfilme

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächte der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Im November 2013 touren bereits zum 5. Mal Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms. 33 Filme sind insgesamt bei den Filmnächten in Salzburg Linz, Innsbruck, Krems, Graz und Wien zu sehen. Das heimische Nachwuchskino präsentiert sich dabei als unterhaltsame, spannende und überraschende Alternative zum üblichen Kinoprogramm.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, die einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt. Der Förderpreis wird am 6. November im Rahmen der Filmnacht in Salzburg vergeben.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

Eisprung mit Papa

Gustl und Jana wollen ein Kind zeugen. Der Eisprung kommt unerwartet beim Osterbesuch bei Gustls Eltern. Österliche Verpflichtungen, eine nervende Schwester und der Papa mit seinen Buchteln bringen das Vorhaben ordentlich durcheinander.

Regie/Drehbuch Paul Ploberger
Kamera Felix Krisai
Kameraassistenz Catrin Freundlinger
Schnitt/Gaffer Georg Vogler
Schnittassistenz Dominic Kubisch
Ton Daniel Pazderka
Tonschnitt Nooran Talebi
Regieassistenz Barbara Seidler
Produktion Lola Basara
Ausstattung Iva Ivanova, Mira Webinger
Kostüm Dana Kindl
Make-up Bernadette Schmatzer, Magdalena Pokieser.
Licht Markus Zizenbacher, Jakob Sauer
Produktionsassistenz Alper Turfan, Bernhard Mairitsch
Compositing Thomas Purviance
Farbkorrektur Daniel Hollerweger
Catering Peter Hengl
Darsteller Sigrid Spörk, Clemens Berndorff, Sabrina Reiter, Ferry Öllinger

Hände zum Himmel

Hansi Hinterseer ruft und Tausende kommen. Gemeinsam wandern, singen und beten sie. Eine Pilgerreise auf den Hahnenkamm.
Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

The Two Sisters

Psychedelisch und melancholisch wie die Musik von Renato Unterberg sind die Bildcollagen im Musikvideo zum Song aus dem Album Yelling with the Pantomime.

 

Herbstfarben

Was bleibt von all den Sommerstunden, wenn der Herbst die Lethargie schon von den Wänden kratzt? War dies unser letzter Sommer? Was verbirgt sich hinter diesen blassen Farben?

Buch/Regie/Schnitt/Produktion Isabella Brunäcker
Kamera Helmut Geissler
Kameraassistenz Robert Binder
Ton Robert Leitner
Sprachaufnahme/Tonmischung Jan Kaiser
Farben und Titel Stephan Hofer
Musik Alex Vagenas
DarstellerIn Samouil Stoyanov, Katrine Eichberger
Förderungen Kultur Land Salzburg

Panta Rhei

Ein Mann streunt durch die einsamen Untiefen des Waldes, als ein Pfeifen in der Ferne seine Aufmerksamkeit erregt.
Siegerfilm des instant 36 Stegreif Filmfestivals 2013.

Team Hive o Five Daniel Limmer, Roland Kluger, David Neumayr, Simon Rachbauer, Philipp Slaboch, Florian Wink, David Fisslthaler, Maximilian Merth. Cast: Clemens Ansorg, Emily Schmeller

Stadt Land Schaf

Herr Schneider ist ein moderner Großstadtbewohner. Er hat viel Arbeit, reichlich Stress und ist täglich unterwegs. Weiter nichts Ungewöhnliches für einen Mann in einer Metropole – wäre er nicht Schäfer in den urbanen Welten Kölns.

Buch/Regie/Schnitt Elke Brugger
Interviews Elke Brugger, Lukasz Pethe
Kamera Hamed Mohammadi
Kameraassistenz Armin Malekmarzban
Ton Lukasz Pethe. Sounddesign/
Mischung Robert Keilbar
Farbkorrektur Fabiana Cardalda

MeTube

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und kräftig mit Elektro-Sounds aufgepimpt.

Sänger August Schram

7 Kurzfilme

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 6. Nov 2013 um 21:00 Uhr

MeTube

MeTube läuft ab 18. Oktober als Vorfilm zu Liberace – zu viel des Guten ist wunderbar

metube.at
wulfeniakino.at

Programm:

MeTube

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und kräftig mit Elektro-Sounds aufgepimpt.

Sänger August Schram

MeTube

Vorfilm

Klagenfurt: Wulfenia Kino, Oktober 2013

MeTube

MeTube läuft ab 18. Oktober als Vorfilm zu Liberace – zu viel des Guten ist wunderbar

metube.at
schubertkino.at

Programm:

MeTube

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und kräftig mit Elektro-Sounds aufgepimpt.

Sänger August Schram

MeTube

Vorfilm

Graz: Schubertkino, Oktober 2013

MeTube

MeTube läuft im CineCenter ab 18. Oktober als Vorfilm zu Liberace – zu viel des Guten ist wunderbar
(jeweils 20.45-Uhr-Vorstellung).

metube.at
cinecenter.at

Programm:

MeTube

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und kräftig mit Elektro-Sounds aufgepimpt.

Sänger August Schram

MeTube

Vorfilm

Wien: Cine Center, Oktober 2013

Then I’ll Go And Earn Some Money

Zwei Musikvideos mit Fahrrad: Während in Talea das Mädchen in der Abendsonne radelt, singt TIRANA hoffnungsfroh: „dance, move your legs!“ und „enjoy yourself in the sun!“ Der Vorfilm von Christoph Schwarz ist die vielleicht etwas zynischere Variante für die prekäre Arbeiterklasse: „You don’t get anywhere if you don’t have goals“ singt die Wiener Formation G7 – und der Fahrradkurier radelt los.

Then I’ll go And Earn Some Money läuft ab 13. September als Vorfilm zu Talea

gartenbaukino.at

Programm:

Then I’ll Go And Earn Some Money

Musikvideo

Musik G7

Then I’ll  Go And Earn Some Money

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, September 2013

3 Kurzfilme

Die Cinema Next Premieren im Topkino präsentieren in regelmäßigen Abständen Filme von jungen Filmschaffenden, die ihre neuen Arbeiten einem Publikum im Kino zeigen wollen.

Das passende Kurzfilm-Begleitprogramm zum Kinostart des österreichischen Spielfilms Talea über die Beziehung zwischen einer aus dem Gefängnis entlassenen Mutter und ihrer Tochter:

Die Cinema Next Premiere am 26. September zeigt drei ruhig und leise inszenierte Geschichten über Kinder, die unter Scheidung, Flucht, Verlust und Vergessenwerden aufwachsen: In Albatrosse von Mike Kren erinnert sich der nun erwachsene Leos an seine Kindheit in den 1970er Jahren der kommunistischen Tschechoslowakei. In Novemberlichter von Jürgen Karasek muss das Scheidungskind Manuel alleine mit dem Bus fahren und steigt dabei in ein fremdes Auto ein. Der kleine Nikolaus in Ulrike Koflers Wir fliegen wird vom Kindergarten nicht abgeholt und verbringt den Abend bei der Kindergärtnerin. Vermutlich merkt dabei nur sie, dass Nikolaus eine bessere Kindheit haben könnte.

Filmprogramm mit Gespräch mit den FilmemacherInnen.

Eintritt frei!

Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.
In der Bar: Hintergrundmusik mit public system beat department.

Programm:

Novemberlichter

Manuel ist neun Jahre alt. Seine Eltern sind geschieden und er lebt größtenteils bei seiner Mutter. Die kümmert sich allerdings lieber um ihren neuen Freund und auch seine ältere Schwester nutzt jede Gelegenheit um Frust an ihm abzulassen. Bei seinem Vater wäre alles viel besser, doch der hat nie Zeit. Eines Nachts verpasst Manuel den letzten Bus und ein fremder Mann bietet ihm an, bei ihm mitzufahren – der Beginn einer gefährlichen Freundschaft.

Regie/Drehbuch Jürgen Karasek
Kamera Roman Chalupnik
Schnitt Julia Pontiller, Antonia Adelsberger
Musik Oliver Linus
Sounddesign Norbert Bichler
Produktionsleitung Daniela Scheidbach
Dramaturgische Beratung Andrina Mracnikar
Produzenten Jürgen Karasek, Filip Antoni Malinowski, Alice Karasek

Albatrosse

In surrealen und märchenhaften Bildern erinnert sich der nun erwachsene Leoš an seine Kindheit in den 1970er Jahren der kommunistischen Tschechoslowakei, an die Flucht nach Österreich, an die Dinge und Menschen, die er zurücklassen musste.

Regie Mike Kren
Drehbuch Clara Trischler
Kamera Xiaosu Han, Andreas Thalhammer
Schnitt Bettina Enigl
Ton Peter Priemer
Compositing Christophé Didier Weginger
Musik/Sounddesign Iva Zabkar
Darsteller_innen Constantin Al Khafaji , Kitty Khittl, Susanne Gschwendtner, u.a.
Erzähler Martin Fabini
Produzenten Roberto Gruber, Yvy Rita Borbon
Förderungen bm:ukk/if, Stadt Wien MA7, Land NÖ

Wir fliegen

Der kleine Nikolaus wird vom Kindergarten nicht abgeholt und verbringt den Abend bei seiner Kindergärtnerin. Durch den Kleinen wird sie mit ihren Wünschen, Ängsten und Unsicherheiten konfrontiert.
Nach einer Kurzgeschichte von Peter Stamm.

Regie/Drehbuch Ulrike Kofler.
Produzenten Kunsthochschule für Medien Köln, Senad Halilbasic
Kamera Robert Oberrainer
Schnitt Christin Veith
Tonmeisterin/Sounddesign Lenja Gathmann
Musik Squalloscope – Anna Kohlweis
Szenenbild Nanna Neudeck
Kostümbildnerin Carola Pizzini
Maske Christina Bachler

3 Kurzfilme

Premiere

Wien: Topkino, 26. Sep 2013 um 20:00 Uhr

Memory

Memory läuft ab 12. September als Vorfilm zu The Bling Ring von Sofia Coppola

kinoimkesselhaus.at

Programm:

Memory

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

Regie/Idee/Produktion Mirjam Baker und Michael Kren
Kamera
Andreas Thalhammer
Schnitt
Boris Steiner
Musik
Zoot Woman
Darsteller
Alexander Wieser, Sandra Eder

Memory

Vorfilm

Krems: Kino im Kesselhaus, September 2013

MuVi Best-of Poolbar Festival, Feldkirch

Passend zur sommerlichen Poolbar in Feldkirch können wir die perfekte audiovisuelle Begleitung zu den Konzerten und Performances des Festivals liefern: Über den gesamten Zeitraum des Poolbar-Festivals werden vor und zwischen den Konzerten immer wieder Musikvideos von jungen heimischen Filmkünstlerinnen und –künstler zu sehen sein. Unser Musikvideo-Programm vereint nicht nur 25 der interessantesten und besten Musikvideos der letzten zwei Jahre, sondern beweist auch, dass die junge heimische Filmszene genauso spannend und vielfältig ist wie die Musikszene. Viel Spaß bei der Poolbar 2013 – und viel Spaß mit unserem Musikvideo-Best-of!

Die gezeigten Musikvideos:

Heat the Water
von Florian Pochlatko, 2012, 6 min
Musik: koenigleopold

Die Dramaturgie der Ereignisse
von LasGafas (Luzi Katamay & Christian Dietl), 2011, 5:30 min
Musik: TEXTA

Boulevard
von Nora Kurzweil, Daniel Massow und Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min
Musik: Martin & The evil eyes of Nur

MeTube
von Daniel Moshel, 2013, 4 min
Sänger: August Schram

Countably Infinite
von LasGafas (Luzi Katamay & Christian Dietl), 2012, 5 min
Musik: A.G.Trio

tinamv1
von Adnan Popovic, 2011, 4 min
Musik: KILO

Speckbrot
von Clemens Kogler, 2012, 4 min
Musik: Julian & der Fux

Question Mark
von Gudrun Krebitz, 2012, 3:40 min
Musik: Terranova feat. Thomas Høffding

The Princess
von System Jaquelinde (Hanna Priemetzhofer & Franziska Thurner), 2012, 3 min
Musik: Parov Stelar

Satellite Sky
von Richard Wilhelmer & Florian Pochlatko, 2012, 4 min
Musik: Bunny Lake

Pentagonia
von Karin Hammer, 2011, 4 min
Musik: Elektro Guzzi

Superluminal
von Leonard Leiter, 2012, 4:40 min
Musik: Sofa Surfers

Glass
von Martin Music, 2011, 4 min
Musik: Cherry Sunkist

Goodbye
von Karin Fisslthaler, 2013, 2:40 min
Musik: Cherry Sunkist

Scheiße, Schauspieler
von Jenseide, 2011, 4:25 min
Musik: Kreisky

That’s The Beat
von Karin Csernohorski, 2012, 2:30 min
Musik: The Incredible Staggers

Cpt. Metal
von LWZ (Martin Lorenz, Markus Wagner & Stefan Salcher), 2012, 4:30 min
Musik: Die Ärzte

SAME OLD
Samuel Traber, 2012, 3:40 min
Musik: Bluntmen and Tronic

Time is a Habit
von Sigmund Steiner, 2012, 4 min
Musik: Luise Pop

Track To The Crux
von Andi Winter, 2012, 3:30 min
Musik: Killed by 9V Batteries

Galaxy
von Mirjam Baker und Mike Kren, 2011, 5 min
Musik: I AM CEREALS

Fallin Down
von Sinisa Vidovic, 2012, 4 min
Musik: the a.men

Lose Against You
von Max von Lux, 2012, 5:20 min
Musik: Nana D.

Atomic Fusion
von Erli Grünzweil und Tobias Köttl, 2012, 5 min
Musik: Clains

Then I’ll Go And Earn Some Money
von Christoph Schwarz, 2012, 4 min
Musik: G7

MuVi Best-of Poolbar Festival, Feldkirch

Best-Of MuVis

Feldkirch: Poolbar, 3. Jul bis 15. Aug 2013

Memory

Memory läuft ab 28. Juni als Vorfilm zu To The Wonder

wulfeniakino.at

Programm:

Memory

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

Regie/Idee/Produktion Mirjam Baker und Michael Kren
Kamera
Andreas Thalhammer
Schnitt
Boris Steiner
Musik
Zoot Woman
Darsteller
Alexander Wieser, Sandra Eder

Memory

Vorfilm

Klagenfurt: Wulfenia Kino, Juli 2013

Boulevard

Boulevard läuft ab 5. Juli als Vorfilm zu Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll

wulfeniakino.at

Programm:

Boulevard

Als Musik-Performance-Projekt von drei Studierenden der Kunstuniversität Linz entstanden, setzen sich Martin & The evil eyes of Nur in ihren Performances und Videos mit männlichen Rollenbildern, Emanzipation und Starmechanismen auseinander. Always handsome, always hip – but they don’t care!

http://www.mateeon.net/

Boulevard

Vorfilm

Klagenfurt: Wulfenia Kino, Juli 2013

Vaya Con Dios

Vaya Con Dios läuft ab 31. Mai als Vorfilm zu Schlagerstar von Marco Antoniazzi und Gregor Stadlober

wulfeniakino.at

Programm:

Vaya con Dios

Damit dem einstigen Kinderschlagerstar Mike Farino das große Comeback in der Schlagerbranche gelingen kann, benötigt er seinen ehemaligen Mentor Walter und ein ordentliches Musikvideo, das mit Bauch, Herz und Kopf gedreht wird. Leider laufen die Dinge selbst bei einem so professionellen Dreh wie diesem nicht immer so, wie sie sollten.

Diese improvisierte, vergnügliche Satire auf das Showgeschäft mit Schauspieler Michael Fuith wurde im Rahmen des instant36-Stegreiffilmfestivals 2012 innerhalb 36 Stunden gestaltet.

Vaya Con Dios

Vorfilm

Klagenfurt: Wulfenia Kino, Juni 2013

Vaya Con Dios

Vaya Con Dios läuft ab 27. Juni als Vorfilm zu Schlagerstar von Marco Antoniazzi und Gregor Stadlober

lichtspiele.com

Programm:

Vaya con Dios

Damit dem einstigen Kinderschlagerstar Mike Farino das große Comeback in der Schlagerbranche gelingen kann, benötigt er seinen ehemaligen Mentor Walter und ein ordentliches Musikvideo, das mit Bauch, Herz und Kopf gedreht wird. Leider laufen die Dinge selbst bei einem so professionellen Dreh wie diesem nicht immer so, wie sie sollten.

Diese improvisierte, vergnügliche Satire auf das Showgeschäft mit Schauspieler Michael Fuith wurde im Rahmen des instant36-Stegreiffilmfestivals 2012 innerhalb 36 Stunden gestaltet.

Vaya Con Dios

Vorfilm

Lenzing: Lichtspiele Lenzing, Juni 2013

Vaya Con Dios

Vaya Con Dios läuft ab 31. Mai als Vorfilm zu Schlagerstar von Marco Antoniazzi und Gregor Stadlober.

schubertkino.at

Programm:

Vaya con Dios

Damit dem einstigen Kinderschlagerstar Mike Farino das große Comeback in der Schlagerbranche gelingen kann, benötigt er seinen ehemaligen Mentor Walter und ein ordentliches Musikvideo, das mit Bauch, Herz und Kopf gedreht wird. Leider laufen die Dinge selbst bei einem so professionellen Dreh wie diesem nicht immer so, wie sie sollten.

Diese improvisierte, vergnügliche Satire auf das Showgeschäft mit Schauspieler Michael Fuith wurde im Rahmen des instant36-Stegreiffilmfestivals 2012 innerhalb 36 Stunden gestaltet.

Vaya Con Dios

Vorfilm

Graz: Schubertkino, Juni 2013

Liebe, Sex und Tragik

Bei den Cinema Next Premieren wird in regelmäßigen Abständen  jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre neuen Arbeiten einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Freitagabend, 14. Juni 2013 geht es bei der Cinema Next Premiere mit Humor und leichter Tragik um Beziehungen und Sex.

Eintritt frei!

Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.

Programm:

Wichsvorlage

Nach einem missglückten Telefonat sucht eine junge Frau ihren Partner auf, um ihre Beziehung zu retten – und findet bei ihm zuhause eine etwas eigenartige Wichsvorlage. „Liebe ist erniedrigend.“

Regie Michael Podogil
Drehbuch Jasmin Baumgartner
Kamera Michael Mrkvicka
Schnitt/Sounddesign Melanie Ratz
Musik Natalia Villanueva Garcia
Produktion Rudi Takacs
Darstellerin Eva Pröglhöf

Meine linke Hand

Ein Mann findet unverhofft zu einer magischen Fähigkeit, mit der er – zumindest im Traum – jede Frau ins Bett kriegt. Er muss dafür nur die linke Hand schütteln, aber die ihres Partners …

Regie/Drehbuch David Wagner
Kamera Harald Staudach
Schnitt Florian Fessl
Produktion Daniel Dolinar, Roberto Gruber, Jodok Böhm, Yvy Rita Borbon
Koproduktion Magdalena Berger, Jens Buhr
Ton Matthias Ermert, Daniel Mayer
Darsteller_innen  Johanna Withalm, Franziska Hetzel, Marcello de Nardo, Max Meyr, Nicolene Kowarzik, Rafael Wagner
Musik Harry Jen

Ich hab auch mit Sonja

Eine offene Beziehung und trotzdem die Nacht genießen, in der sich die Partnerin mit wem anderen trifft? Ein junger Mann durchlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle und Gedankenspiele.

Regie/Drehbuch Paul Ploberger
Kamera Patrick Wally
Schnitt Wolfgang Auer
Produktion PS Film Productions/Petra Stren, Simon Baumgartner

Liebe, Sex und Tragik

Premiere

Wien: Topkino, 14. Jun 2013 um 20:00 Uhr

6 Kurzfilme

Die Zukunft des österreichischen Films

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs

Im Fokus Tirol sind als Tirol-Premieren Filme von Pablo Leiva, Mona Schwitzer, Bernd Oppl und Tobias Pichler zu sehen. In König der Welt erzählen uns das Filmduo Leiva/Schwitzer von drei jungen Menschen im Wiener Arbeiterbezirk Simmering. In Sick Building wiedersetzt sich der Künstler Bernd Oppl physikalischen Gesetzen und praktische Architektur kollidiert mit Sciene Fiction. Im Video Doors von Tobias Pichler mit der Musik von Zeta Primes treibt ein Problem zwei Freunde zur Verzweiflung.

Im Fokus Österreich können die Filmnacht-BesucherInnen mit dem Dokumentarfilm Hände zum Himmel gemeinsam mit Schlagerstar Hansi Hinterseer und Tausenden von Menschen auf dem Hahnenkamm singen und beten. In A new tractor is coming to town, the working class takes a break von Aleksey Lapin bricht ein vollautomatischer Traktor auf, um die Arbeiterklasse auf dem Lande gänzlich verzichtbar zu machen. Den Abschluss der Filmnacht macht der diesjährige Kurzspielfilmpreisträger der Diagonale in Graz, Erdbeerland von Florian Pochlatko, ein Film über den lauten, oftmals zornigen Alltag junger Teenager.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

Doors

Der Weg zur Lösung eines Problems ist steil und schwer, er treibt zwei Freunde zur Verzweiflung. Doch dann macht alles Sinn und die Lösung ist zum Greifen nah.
Musik Zeta Primes

Regie Tobias Pichler
Konzept Charles Harm, Lucas Riccabona, Matthias Helldoppler, Tobias Pichler
Kamera Matthias Helldoppler
Cast Charles Harm, Bene Unterberger (Band)
Schnitt Bernhard Holzhammer, Tobias Pichler
Produktion Wildruf

Sick Building

Bernd Oppls Objektwelt widersetzt sich der physikalischen Gesetzgebung, praktische Architektur kollidiert mit Science Fiction. Es spukt gewaltig im Sick Building!

A new tractor is coming to town, the working class takes a break

Felder, Bauernhöfe, Windräder… Ein GPS-kontrollierter Traktor fährt allein durch die niederösterreichische Landschaft. Die Maschine ist nicht mehr nur Produktionsmittel. Haben wir uns von der Arbeit endlich befreit?

Regie/Schnitt Aleksey Lapin
Kamera Markus Zizenbacher
Ton Sascha Kató, Georg Vogler
Produktion Aleksey Lapin, Filmakademie Wien

Hände zum Himmel

Hansi Hinterseer ruft und Tausende kommen. Gemeinsam wandern, singen und beten sie. Eine Pilgerreise auf den Hahnenkamm.
Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

Erdbeerland

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente.
Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013 & Österreichischer Filmpreis 2014

Regie/Drehbuch Florian Pochtlatko
Kamera Serafin Spitzer
Schnitt Roland Stöttinger
Ton Simon Spitzer, Gerd Jochum.
Sounddesign Christian Obermayr
Darsteller_innen  Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.
Produktion Filmakademie Wien
Förderungen bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA
Verleih sixpackfilm

König der Welt

Drei junge Menschen im Wiener Arbeiterbezirk Simmering: Sie haben keine Ausbildung, keine Arbeit und auch keine Lust zu arbeiten. Wovon träumen sie, worauf hoffen sie?
Mario lebt vom Arbeitslosengeld und auf Kosten seiner Freundin Steffi. Er gibt das wenige Geld, das er hat, beim Glücksspiel aus und trainiert seinen Körper, um stärker zu werden – als Reaktion auf ein System, das ihn zum Verlierer macht. Marius’ Traum ist es, professioneller Computerspieler zu werden. Er hat ein Kind mit seiner Ex-Frau, zahlt aber keine Alimente. Nur Steffi hat Arbeit und die Ambition, eines Tages eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen.

Regie/Fotografie/Schnitt Pablo Leiva
Drehbuch Pablo Leiva/Mona Schwitzer
Dramaturgie/Produktionsleitung Mona Schwitzer
Farbkorrektur Mario Seidl
Music Editing/Sound Design Vinzenz Schwab,
Darsteller Klaus Windbichler, Stefanie Speta, Marius Antal, Mark Svadlena, Tobias Voigt, Martina Spitzer
Musik Krach der Roboter und Abby Lee Tee
Förderungen MA7, bm:ukk

6 Kurzfilme

Filmnacht

Innsbruck: Cinematograph, 6. Jun 2013 um 21:00 Uhr

9 Kurzfilme

Die Zukunft des österreichischen Films

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Im Fokus Salzburg sind zum ersten Mal in Salzburg zwei Kurzfilme von Bernhard Wenger und Rupert Höller, Mit besten Grüßen und Sucre, zu sehen. Ebenfalls als Salzburg-Premiere wird Marzenka von Albert Meisl und Produzentin Esther Hassfurther gezeigt, ein Film über den schüchternen 28-jährigen Marek, dessen isoliertes Leben ins Wanken gerät, als seine Cousine aus Polen zum Studieren in die Stadt kommt. Gefühlvoll und präzise gehen Maria Weber in was bleibt und Marlies Pöschl in The Machine stops mit Erinnerungen um. In Karin Fisslthalers Musikvideo Goodbye lösen sich Berührungen im Bilder- und Leinwandraum auf.

Der Fokus Österreich zeigt zum ersten Mal in Salzburg den Kurzspielfilmpreisträger der diesjährigen Diagonale, Erdbeerland, von Florian Pochlatko, ein Film über den lauten, oftmals zornigen Alltag junger Teenager. Ebenfalls Salzburg-Premieren sind die schöne Animationsarbeit Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Anges Miesenberger, die fünf Frauen zu ihrem Mutter- und Frausein interviewt, und der verstörend-unterhaltsame Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath über einen etwas missglückten Fallschirmsprung.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

The machine stops

Die Kohlemine, der die französische Kleinstadt La Machine ihren Namen und ihre Existenzgrundlage verdankt, wurde in den 1970er Jahren geschlossen und dient nun als Museum und sozialen Einrichtungen. Wie kann die kommende Generation Zugang zu ihrer Geschichte finden?

Regie/Schnitt Marlies Pöschl
Buch Marlies Pöschl nach einem Interview mit Allan Page
Kamera/Ton Yann Guilleman, Ingrid Vido
Produktion Céline Poulin, Parc St. Léger
Darsteller_innen Aurore Heurtaut, Guillaume Curtil, James Pacaut, Kyfer Lebos, Laura Boulay, Manon Laigneau, Manon Savre, Romain Massicot.

was bleibt

In abstrakten Bildern versucht die Filmemacherin in diesem experimentellen Kurzdokumentarfilm, die Welt ihrer dementen Tante Emma und das, was bleibt, einzufangen.

Marzenka

Der 28-jährige Marek hat sich in sein ehemaliges Kinderzimmer zurückgezogen. Als seine Cousine Marzenka aus Polen nach Wien kommt, um dort zu studieren, gerät sein Refugium in Gefahr.

Regie/Drehbuch Albert Meisl
Kamera Marion Priglinger
Schnitt Thomas Wider, Stefan Stabenow
Ton Henning Backhaus, Katharina Demmler
Produktion Esther Hassfurther,Filmakademie Wien
Darsteller_innen Kaja Dymnicki, Thomas Prazak, Grazyna Dylag, Marek Włodarczyk, Oliver Rosskopf, Magdalena Kronschläger, Gerda Drabek.

Sucre

Der kleine Bastien soll beim Nachbarn Staubzucker holen. Dieser jedoch wartet mit einer Waffe am Küchentisch auf seine Frau …

Buch/Regie Rupert Holler, Bernhard Wenger
Kamera Andreas Alvarez
Produktion Bernhard Wenger
Schnitt Rupert Höller
Tonmischung Lorenz Hammel, Felix Ofenböck
Musik Michael Szedenik
Darsteller_innen Alexander Fennon, Tanguy Douillard, Cécile Nordegg

Mit besten Grüßen

Und wieder parkt der angebetete Traumprinz vor dem Café. Und wie immer traut sich die schüchterne Kellnerin nicht, ihn anzusprechen. Ihrer Kollegin kommt daraufhin eine Idee, die es in sich hat.

Buch/Regie/Produktion Bernhard Wenger
Kamera Andreas Alvarez
Schnitt/Regieassistenz Rupert Höller
Produktionsleitung Julia Abspann
Darsteller_innen Anna Rieser, Sophie Melbinger, Benedikt Flörsch
Förderungen Kulturfonds der Stadt Salzburg, Aktion Film Salzburg, FS1, Medienakademie München.

Goodbye

Say goodbye!… Das Ausgangsmaterial sind Filmszenen, in denen sich Berührungen voneinander lösen. Durch Splitscreen werden dabei Körper, Bewegung und Zeitlichkeiten ineinander verwoben, verlieren und finden sich wieder über den Bilder- und Leinwandraum. Alles wird verabschiedet, aber nichts verschwindet.

Musik Cherry Sunkist

Erdbeerland

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente.
Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013 & Österreichischer Filmpreis 2014

Regie/Drehbuch Florian Pochtlatko
Kamera Serafin Spitzer
Schnitt Roland Stöttinger
Ton Simon Spitzer, Gerd Jochum.
Sounddesign Christian Obermayr
Darsteller_innen  Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.
Produktion Filmakademie Wien
Förderungen bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA
Verleih sixpackfilm

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden.

Regie/Drehbuch/Produktion Patrick Vollrath
Kamera Marie-Therese Zumtobel
Schnitt Sebastian Schreiner
Produzent Roland Töfferl
Visual Effects Roland Stöttinger
Sound Mixing Bernd Dormeyer
Förderung Fachverband der Film- und Musikindustrie.

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

In der Animation Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung werden fünf Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über den Entschluss zum Kind, die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle uvm. und ziehen Bilanz über die Anfangszeit ihrer Mutterschaft mit ihren ganzen Ambivalenzen.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, ihre Aussagen bekommen dadurch eine allgemeine Gültigkeit und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.

Zeichnungen/Animation Agnes Miesenberger
Musik/Sound Conny Kraus, Bert Zettelmeier
Mastering Armin Lehner
Förderungen ÖH Projektförderung.

9 Kurzfilme

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 5. Jun 2013 um 21:00 Uhr

Goodbye

Goodbye läuft ab 9. Mai als Vorfilm zu Stoker von Park Chan-wook

gartenbaukino.at

Programm:

Goodbye

Say goodbye!… Das Ausgangsmaterial sind Filmszenen, in denen sich Berührungen voneinander lösen. Durch Splitscreen werden dabei Körper, Bewegung und Zeitlichkeiten ineinander verwoben, verlieren und finden sich wieder über den Bilder- und Leinwandraum. Alles wird verabschiedet, aber nichts verschwindet.

Musik Cherry Sunkist

Goodbye

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Mai 2013

5 Kurzfilme

Die Zukunft des österreichischen Films

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Zum ersten Mal ist die Cinema Next Filmnacht im Gartenbaukino zu Gast. Auf der größten Leinwand der Wiener Innenstadt sind fünf eigenwillige Arbeiten zu sehen, die diese Präsentationsfläche auch verdienen: Als Wien-Premiere ist der Kurzfilm Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist. von Jan und Anna Groos zu sehen. Ihr Film berichtet von einer verschollenen Frau, deren Weggefährten alle unterschiedliche Biographien von der Person erzählen. Der Film lief beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken und auf der Diagonale in Graz. In A new tractor is coming to town, the working class takes a break von Aleksey Lapin bricht ein vollautomatischer Traktor auf, um die Arbeiterklasse auf dem Lande gänzlich verzichtbar zu machen. Mit U.F.O.s above Berlin 2 – Last Resistance sind die extraterrestrischen Aggressoren von Eros Manzoni und Richard Wilhelmer das erste Mal in Wien zu sehen. Als Weltpremiere wird der erste narrative Kurzfilm von Mike Kren, Albatrosse, gezeigt, ein Film über Kindheitserinnerungen eines jungen Mannes, der als Kind aus der Tschechoslowakei nach Österreich flüchten musste. Den Abschluss des 90-Minuten-Programms macht Daniel Moshels Neu-Interpretation der Arie Habanera aus der Oper Carmen, MeTube, mit dem Sänger August Schram und aufgepimpten Elektro-Sounds!

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

A new tractor is coming to town, the working class takes a break

Felder, Bauernhöfe, Windräder… Ein GPS-kontrollierter Traktor fährt allein durch die niederösterreichische Landschaft. Die Maschine ist nicht mehr nur Produktionsmittel. Haben wir uns von der Arbeit endlich befreit?

Regie/Schnitt Aleksey Lapin
Kamera Markus Zizenbacher
Ton Sascha Kató, Georg Vogler
Produktion Aleksey Lapin, Filmakademie Wien

U.F.O.s above Berlin – Last Resistance

Die Welt wird von einem extraterrestrischen Aggressor in Schach gehalten. Nur Ron Fox und seine Warrior-Amazonen leisten Widerstand. Ob ihnen der fremdgesteuerte Marty helfen kann, das U.F.O. zu zerstören?

Regie Eros Manzoni
Co-Regie Richard Wilhelmer
Buch Daniel Etessami
Kamera Alexander Klein
Schnitt Alexander Murygin
Ton Scott Mecleod, Clemens Brix, Christian Schossig
Sounddesign Christian Obermaier, Jochen Jezussek
Musik Boris Mihatsch, Telonio
Darsteller_innen Roman Snihurowych, Dominic Kran u.a.
Produzent Björn Gerling
Produktion Silverstar Studios

Albatrosse

In surrealen und märchenhaften Bildern erinnert sich der nun erwachsene Leoš an seine Kindheit in den 1970er Jahren der kommunistischen Tschechoslowakei, an die Flucht nach Österreich, an die Dinge und Menschen, die er zurücklassen musste.

Regie Mike Kren
Drehbuch Clara Trischler
Kamera Xiaosu Han, Andreas Thalhammer
Schnitt Bettina Enigl
Ton Peter Priemer
Compositing Christophé Didier Weginger
Musik/Sounddesign Iva Zabkar
Darsteller_innen Constantin Al Khafaji , Kitty Khittl, Susanne Gschwendtner, u.a.
Erzähler Martin Fabini
Produzenten Roberto Gruber, Yvy Rita Borbon
Förderungen bm:ukk/if, Stadt Wien MA7, Land NÖ

Das ist es, was immer mit den Menschen los ist und mit den Tieren nicht los ist.

Eine verschollene Frau gibt Rätsel auf: Weggefährten erzählen unterschiedliche Biographien. War das Lebensmodell der Vermissten ein avantgardistischer Entwurf oder doch nur ein rücksichtsloser Egotrip?

Konzept/Realisierung Jan Groos, Anna Groos
Kamera José Lorenzo Wasner
Schnitt Gernot Grassl
Ton Axel Traun
Musik Mario Dancso
Darsteller_innen Andreas Patton, Andrea Clausen, Christian Dolezal, Melanie Kretschmann u.a.
Förderungen bm:ukk/if, Land NÖ, Stadt Wien MA7
Aufführungen Diagonale 2013

MeTube

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und kräftig mit Elektro-Sounds aufgepimpt.

Sänger August Schram

5 Kurzfilme

Filmnacht

Wien: Gartenbaukino, 24. Mai 2013 um 23:00 Uhr

8 Kurzfilme

Die Zukunft des österreichischen Films

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Im Fokus Oberösterreich wird wie im vorherigen Jahr ein Best-of der Local-Artists-Sektion des diesjährigen Crossing Europe Filmfestivals gezeigt. Dass Linz und Region eine starke und lebendige Musik- und Musikvideoszene aufweist, beweisen Goodbye von Karin Fisslthaler, Speckbrot von Clemens Kogler und All Our Demons von Christian Koll. In Paul Plobergers humorvollem Kurzfilm Ich hab auch mit Sonja stellt sich einem jungen Mann in einer offenen Beziehung die Frage, ob er die Nacht, in der sich die Partnerin mit einem anderen Mann trifft, trotzdem genießen kann. 2×102m Ostseeblick genießen konnte man in den 997 Räumen eines Gebäudes, das Miguel José Gonzalez-Gonzalez fotografierte.

Im Fokus Österreich beobachtet Johann Lurf in RECONNAISSANCE eine still gelegte und gesperrte Militäranlage aus kilometerlanger Entfernung. Aus der Ferne steuern auch extraterrestrische Aggressoren die Menschen in Richard Wilhelmers Science-Fiction-Zombie-Film U.F.O.s above Berlin 2 – Last Resistance. Und wie Außerirdische verhalten und fühlen sich manchmal auch Teenager, die in ihren jugendlichen Gefühls- und Gewaltwelten gefangen sind: vom komplizierten Teenagerdasein berichtet Erdbeerland von Florian Pochlatko, Kurzspielfilm-preisträger der Diagonale 2013.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

Speckbrot

Das Mysteriöse ist antörnend und anekelnd zugleich. Und das Elektro-Duo Julian & der Fux bittet emotionslos: Kannst du mal nachsehen, wo meine Unterhose ist?

Musik Julian & der Fux

RECONNAISSANCE

Eine Beobachtung einer still gelegten und gesperrten Militäranlage – aus kilometerlanger Entfernung. Was wahrnehmbar ist, entzieht sich einer klaren Deutung.

Konzept/Realisierung Johann Lurf
Verleih sixpackfilm
Aufführungen Viennale 2012, Diagonale 2013

2×10 m2 Ostseeblick

Eine Reise durch ein Gebäude mit 997 Räumen.

All Our Demons

Auf der Suche nach dem Postkartenmotiv startet ein kleiner Bub mit seinem Dreirad eine Reise durch’s Mühlviertel.

Musik Heiligenblut

Ich hab auch mit Sonja

Eine offene Beziehung und trotzdem die Nacht genießen, in der sich die Partnerin mit wem anderen trifft? Ein junger Mann durchlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle und Gedankenspiele.

Regie/Drehbuch Paul Ploberger
Kamera Patrick Wally
Schnitt Wolfgang Auer
Produktion PS Film Productions/Petra Stren, Simon Baumgartner

U.F.O.s above Berlin – Last Resistance

Die Welt wird von einem extraterrestrischen Aggressor in Schach gehalten. Nur Ron Fox und seine Warrior-Amazonen leisten Widerstand. Ob ihnen der fremdgesteuerte Marty helfen kann, das U.F.O. zu zerstören?

Regie Eros Manzoni
Co-Regie Richard Wilhelmer
Buch Daniel Etessami
Kamera Alexander Klein
Schnitt Alexander Murygin
Ton Scott Mecleod, Clemens Brix, Christian Schossig
Sounddesign Christian Obermaier, Jochen Jezussek
Musik Boris Mihatsch, Telonio
Darsteller_innen Roman Snihurowych, Dominic Kran u.a.
Produzent Björn Gerling
Produktion Silverstar Studios

Goodbye

Say goodbye!… Das Ausgangsmaterial sind Filmszenen, in denen sich Berührungen voneinander lösen. Durch Splitscreen werden dabei Körper, Bewegung und Zeitlichkeiten ineinander verwoben, verlieren und finden sich wieder über den Bilder- und Leinwandraum. Alles wird verabschiedet, aber nichts verschwindet.

Musik Cherry Sunkist

Erdbeerland

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente.
Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013 & Österreichischer Filmpreis 2014

Regie/Drehbuch Florian Pochtlatko
Kamera Serafin Spitzer
Schnitt Roland Stöttinger
Ton Simon Spitzer, Gerd Jochum.
Sounddesign Christian Obermayr
Darsteller_innen  Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.
Produktion Filmakademie Wien
Förderungen bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA
Verleih sixpackfilm

8 Kurzfilme

Filmnacht

Linz: Moviemento, 16. Mai 2013 um 21:00 Uhr

7 Kurzfilme

Die Zukunft des österreichischen Films

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Die Filmnacht in Graz zeigt ein aktuelles Best-of des jungen Films aus der Steiermark. Als Steiermark-Premiere wird der leise Kurzfilm Herz Dame von Anne Bauchinger, Sabine Hattinger, Markus Lubej und Maximilian Wildmaier über eine alte Frau, die sich in einen jungen Mann verliebt, gezeigt. Dass Steiermark starke Animationskünstlerinnen vorweisen kann, beweisen die Musikvideos That’s the Beat von Karin Csernohorski und Question Mark von Gudrun Krebitz. Genauso sehenswert ist das Musikvideo und der Preisträgerfilm des Grazer Rockin’ Movies Festivals 2012, SAME OLD, von Samuel Traber. Den Abschluss der Filmnacht macht der Kurzspielfilmpreisträger der diesjährigen Diagonale, Erdbeerland von Florian Pochlatko, ein Film über den lauten, oftmals zornigen Alltag junger Teenager.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

SAME OLD

Eine Rockgruppe und viele Farbkübel. Preisträger des Rockin’ Movies Festivals 2012

Musik Bluntmen and Tronic

That’s The Beat

Musikvideo

Musik The Incredible Staggers

Question Mark

Animiertes Musikvideo

Musik Terranova feat. Thomas Høffding.

Aus dem Auge

Ein experimentell-dokumentarisches Portrait über einen vergessenen Nicht-Ort.
Das Seebad Prora auf Rügen war ein Prestigeobjekt der „Kraft-durch-Freude“-Bewegung der Nationalsozialisten. 20.000 deutsche Arbeiter sollten hier – auf 5 Kilometern Länge und alle Zimmer mit Meeresblick – Erholung finden.

Regie/Konzept Matthias Zuder
Kamera Thomas Förster
Schnitt Thomas Förster, Matthias Zuder, Jan Zischka
Ton/Sounddesign/Musik Mario Dancso
Sprecherin Andrea Eckert
Produzent_innen Matthias Zuder, Thomas Förster, Marie-Therese Thill
Produktion Hamburg Media School

U.F.O.s above Berlin – Last Resistance

Die Welt wird von einem extraterrestrischen Aggressor in Schach gehalten. Nur Ron Fox und seine Warrior-Amazonen leisten Widerstand. Ob ihnen der fremdgesteuerte Marty helfen kann, das U.F.O. zu zerstören?

Regie Eros Manzoni
Co-Regie Richard Wilhelmer
Buch Daniel Etessami
Kamera Alexander Klein
Schnitt Alexander Murygin
Ton Scott Mecleod, Clemens Brix, Christian Schossig
Sounddesign Christian Obermaier, Jochen Jezussek
Musik Boris Mihatsch, Telonio
Darsteller_innen Roman Snihurowych, Dominic Kran u.a.
Produzent Björn Gerling
Produktion Silverstar Studios

Herz Dame

Vergessen geglaubte Empfindungen verändern das einsame Dasein der alten Dame Paula, als ein junger Schauspieler in ihrem Dachboden kurzfristig Unterkunft findet.

Regie/Drehbuch Anne Bauchinger, Markus Lubej, Maximilian Widmaier, Sabine Hattinger
Kamera Carmen Treichl
Schnitt Tom Beyr, Zorica Vilotic
Ton David Ritt, Andreas Haselbeck
Skript Lisa Stolze
Aufnahmeleitung Emanuel Ebner
Musik Andreas Gröstlinger
Tonmischung Christoph Phlohovich
Darsteller_innen Julia Gschnitzer, Jan Hutter, Tülin Pektas

Erdbeerland

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente.
Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013 & Österreichischer Filmpreis 2014

Regie/Drehbuch Florian Pochtlatko
Kamera Serafin Spitzer
Schnitt Roland Stöttinger
Ton Simon Spitzer, Gerd Jochum.
Sounddesign Christian Obermayr
Darsteller_innen  Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.
Produktion Filmakademie Wien
Förderungen bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA
Verleih sixpackfilm

7 Kurzfilme

Filmnacht

Graz: Schubertkino, 15. Mai 2013 um 21:00 Uhr

7 Kurzfilme

Die Zukunft des österreichischen Films

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Zum ersten Mal findet in Klagenfurt die Cinema Next Filmnacht im Wulfenia Arthouse-Kino statt. Im Fokus Kärnten werden vier Arbeiten von jungen FilmemacherInnen aus Kärnten gezeigt: der verstörend-unterhaltsame Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath über einen missglückten Fallschirmsprung, Rumor Macchina von Patrick Topitschnig über einen etwas wirren Wissenschaftler, die experimentelle Noise-Tapete Voidov~ von Manuel Knapp sowie das Musikvideo You’re Out von Max Liebich, der auf der Diagonale 2011 als bester Nachwuchsfilm ausgezeichnet wurde.

Der Fokus Österreich zeigt die schöne Animationsarbeit Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Anges Miesenberger, die fünf Frauen zu ihrem Mutter- und Frausein interviewt. Tuppern von Vanessa Gräfingholt lädt an einem Samstagnachmittag zu einer Tupperparty und gleichzeitig zu einer Milieustudie ein, und im Dokumentarfilm Hände zum Himmel wandern, singen und beten Tausende von Menschen gemeinsam mit Schlagerstar Hansi Hinterseer. Beide Filme sind Wettbewerbsbeiträge der Anfang Mai stattfindenden Intl. Kurzfilmtage Oberhausen.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

Voidov~

Überlagerungen von weißem Licht, schwarzem Schatten, Struktur und Perspektive führen zu Verdoppelungen, Abweichungen, Fehlern und Auslöschungen auf verschiedenen Ebenen. Eine Noise-Tapete in Bild und Ton.

Tuppern

Samstagnachmittag, Gabi hat zur Tupperparty geladen. Eine Milieustudie inszeniert als fiktionales Kammerspiel.
Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

Regie Vanessa Gräfingholt
Drehbuch Vanessa Gräfingholt, Clara Trischler, Jakob Pretterhofer
Casting Rita Waszilovics
Produktion Rudolf Takacs
Kamera Marie Thérèse Zumtobel
Montage Sebastian Schreiner
Ton Daniel Pazderka
Szenenbild Denise Heschl, Sara Burchia
Kostüm Monika Buttinger
Maske Ricarda Blank
Compositing David Teichert
Sounddesign Bernhard Zorzi
Filmmusik Rostislav Gilman
Darsteller_innen Susi Stach, Patricia Hirschbichler, Margot Vuga, Valerie Pachner, Martina Spitzer, Karl Fischer, Inge Toifl.
Förderungen Stadt Wien MA7
Aufführungen: Diagonale 2013

Hände zum Himmel

Hansi Hinterseer ruft und Tausende kommen. Gemeinsam wandern, singen und beten sie. Eine Pilgerreise auf den Hahnenkamm.
Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

You’re Out

Im Musikvideo You’re Out wird ein Mensch zum freiwilligen Aussteiger. Abgeschieden von dem, was er bisher kannte, wird er zum sehnsüchtigen Beobachter, der die Übermacht der Natur wieder erkennt und auch vom Tod nicht mehr beeindruckt ist.
You’re Out wurde auf der Diagonale 2011 als „Bester Nachwuchsfilm“ ausgezeichnet.

 

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden.

Regie/Drehbuch/Produktion Patrick Vollrath
Kamera Marie-Therese Zumtobel
Schnitt Sebastian Schreiner
Produzent Roland Töfferl
Visual Effects Roland Stöttinger
Sound Mixing Bernd Dormeyer
Förderung Fachverband der Film- und Musikindustrie.

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

In der Animation Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung werden fünf Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über den Entschluss zum Kind, die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle uvm. und ziehen Bilanz über die Anfangszeit ihrer Mutterschaft mit ihren ganzen Ambivalenzen.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, ihre Aussagen bekommen dadurch eine allgemeine Gültigkeit und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.

Zeichnungen/Animation Agnes Miesenberger
Musik/Sound Conny Kraus, Bert Zettelmeier
Mastering Armin Lehner
Förderungen ÖH Projektförderung.

Rumor Macchina

In nicht allzu ferner Zukunft soll es möglich sein, sich mittels eines Geräts Energie zu erschreien. „Mit der Rumor Macchina könnte man in der Früh aufstehen, das Gerät anschreien und ein Ei zum Kochen bringen“, malt sich der etwas wirr wirkende Wissenschaftler eine bessere Welt aus. Eine unterhaltsame Fake-Doku!

Regie/Buch/Schnitt Patrick Topitschnig
Produktion Patrick Topitschnig, Pinar Dagdevir
Kamera Mario Minichmayr
Ton Florian Gruber
Darsteller Werner Wultsch

7 Kurzfilme

Filmnacht

Klagenfurt: Wulfenia Kino, 8. Mai 2013 um 20:00 Uhr

Imaging Machine

Imaging Machine läuft ab 19. April als Vorfilm zu Meine Keine Familie von Paul-Julien Robert

gartenbaukino.at

Programm:

Imaging Machine

Eine Auseinandersetzung mit der Repräsentation von Körpern, Geschlechterrollen und Begehrensformen – und von Grenzen und Entgrenzungen physischer Nähe. Durch das schwarze Ausblenden der konkreten Körper bleibt undeutig und ungewiss, wie die Handlungen der Hände zu deuten sind: Beiläufige Berührung? Gewalt? Zärtlichkeit?

Imaging Machine

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, April 2013

10 Kurzfilme

Die Zukunft des österreichischen Films

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Die Filmnacht in St. Pölten zeigt ein aktuelles Best-of des jungen Films aus Niederösterreich. Neben einer Auswahl der c-tv/Digital Shorts der Fachhochschule St. Pölten – darunter der neue Kurzfilm vom FH-Absolventen Lenny Leiter, I’M SORRY, wie auch das experimentelle Zeitraffer-Video Vienna Timelapse (von den FH-Studenten Thomas Pöcksteiner, Piotr Jablonowski und Fabian Orner), der online schon über 150.000 Views hat – sind als Niederösterreich-Premieren der Diagonale-Kurzspielfilmpreisträger Erdbeerland von Florian Pochlatko sowie das animierte Musikvideo Telefonbuchpolka von Benjamin Swiczinsky (Neuer österreichischer Trickfilm) zu sehen. Erdbeerland, der auf der Viennale 2012 seine Premiere feierte, erzählt vom lauten, oftmals zornigen Alltag junger Teenager. Telefonbuchpolka ist im Zuge des Internetprojekts „Kreislers musikalische Stolpersteine“ entstanden, für das 15 Lieder des Dichters und Komponisten Georg Kreisler verfilmt wurden. Nach dem Filmprogramm geben Studierende der FH. St. Pölten eine audiovisuelle Performance zum Besten.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Die Cinema Next Filmnacht findet im Rahmen der c-tv-Konferenz „Arbeiten für das Fernsehen“ der FH St. Pölten statt.

Eintritt: 5 Euro

Programm:

Tante Elfi bastelt. Der Kolibri

Eine skurrile Filmminiatur aus dem Haushaltsalltag: eine junge Frau entdeckt im Heizungskeller ein lockeres Ofenrohr und befürchtet einen Wohnungsbrand.

Konzept/Realisierung Lia Juresch
Darstellerin Clara Wannerer
Aufführungen Viennale 2012, Diagonale 2013

Out on a Ledge

Cameron Tracey ist Englischlehrer… und Basejumper. Was bewegt einen Menschen dazu, sich immer wieder in Extremsituationen zu begeben?

We the Living / Angst

Im Kaffeehaus mit Brigitte Urbansky, die in dieser Momentaufnahme über Angst-Erfahrungen spricht.

I’M SORRY

Ein Paar auf der Flucht. Sie agieren erst wortlos, dann wortreich, mal destruktiv, mal konstruktiv. Am Ende explodiert ein Auto.

Vienna Timelaps

16.000 Fotos im Zeitraffer zusammengefügt geben der Stadt Wien einen wild schlagenden Puls.

Lethargy

Das Fenster zur Welt als ein Fenster zum eigenen Ich. Ein Fernsehkonsument verliert sich in der filmischen und eigenen Realität.

Werbung

Motive und Codes von Kinowerbefilmen werden zu einer neuen sinnlichen Found-Footage-Werbung zusammengeschnitten.

Konzept/Realisierung Thomas Glänzel
Sound Design Tomas Karasek
Dolby Surround Mastering Thomas Grill
Förderungen bm:ukk, Land NÖ, Kulturverein Tannberg, Synchro Film

Telefonbuchpolka

Im Zuge des Internetprojekts „Kreislers musikalische Stolpersteine“ wurden 15 Lieder des Dichters und Komponisten Georg Kreisler verfilmt. Der „Neue Trickfilmer“ Benjamin Swiczinsky nahm sich der Telefonbuchpolka an.

Erdbeerland

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente.
Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013 & Österreichischer Filmpreis 2014

Regie/Drehbuch Florian Pochtlatko
Kamera Serafin Spitzer
Schnitt Roland Stöttinger
Ton Simon Spitzer, Gerd Jochum.
Sounddesign Christian Obermayr
Darsteller_innen  Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.
Produktion Filmakademie Wien
Förderungen bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA
Verleih sixpackfilm

10 Kurzfilme

Filmnacht

St.Pölten: Cinema Paradiso, 30. Apr 2013 um 22:00 Uhr

Vakuum / Maria muss packen

Die Cinema Next Filmpremieren wird in regelmäßigen Abständen jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Mittwoch, 17. April 2013 zeigen wir ein Doppelprogramm mit Dokumentarfilmen, in denen junge FilmemacherInnen ihren Großeltern auf der Spur sind. Was deren Lebensgeschichten verbindet: Im sehr hohen Alter ziehen sie – aus unterschiedlichen Gründen – aus der Wohnung, in der sie ihr Leben verbracht haben. Sie alle hinterlassen mit dem Auszug Lebens- und Familiengeschichten, die von den jungen FilmemacherInnen Judith Zdesar und Filip Antoni Malinowski festgehalten werden.

Beide Filme waren soeben auf der Diagonale 2013 in Graz  zu sehen. Vakuum wird im Rahmen der Cinema Next Premiere als Wien-Premiere gezeigt; Maria muss packen wird als Nachspiel gezeigt, nachdem der Film nun 2 Wochen im Topkino zu sehen war.

Eintritt frei!
Reservierung unter topkino.at empfohlen.

Mit anschließendem Gespräch mit der Filmemacherin und Videobotschaft des Filmemachers.

In der Bar: Hintergrundmusik very old school style mit public system beat department

Programm:

Maria muss packen

Ein Film über Gerechtigkeit und Gleichheit aber auch über die Bewältigung von Schicksalsschlägen – mit ungebrochen positiver Lebenseinstellung und Humor. Eine Parabel über das Altwerden und Jungbleiben.

Ein ungewöhnliches polnisches Ehepaar: Auf der einen Seite MARIA (81) mit zeitlos-lebendigem Humor und ungebrochenem Optimismus – auf der anderen ihr Ehemann TADEUSZ (80), ein stiller Wissenschaftler und Fatalist. Nachdem die beiden über 66 Jahre in ihrer Wohnung gelebt haben, werden sie nun dazu gezwungen auszuziehen. Für beide gilt es gegen ihre persönliche Katastrophe zu kämpfen, doch langsam dringen dadurch kaleidoskopartig vergangene Erlebnisse wieder hervor. Ihr Enkel Filip, zugleich der Regisseur des Films, kehrt aus Wien zurück um ihnen in dieser schwierigen Situation zu helfen.

Realisierung Filip Antoni Malinowski
Produktion Filip Antoni Malinowski, Jürgen Karasek, Carlo Pisani
Schnitt Filip Antoni Malinowski, Julia Pontiller
Kamera Filip Antoni Malinowski
Musik Thalija
Mit Maria und Tadeusz Malinowski

www.mariamusspacken.at

Vakuum

Ein filmisches Gedicht, ein Home-Movie, ein Dokument über das Verschwinden, das Festhalten, das Loslassen. Eine Geschichte über das Vakuum, das ein geliebter Mensch hinterlässt. Und über das Weiterleben.

Kurz nach dem 60. Hochzeitsjubiläum von Eta und Franz stirbt Eta sehr plötzlich und unerwartet. Wenige Wochen nach diesem Schock beginnt FRANZ all ihre Kleider zu verschenken, ihre persönlichen Dinge wegzuwerfen und die Erinnerungen an sie zu entsorgen. Er zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus und beschließt, mit 83 Jahren, noch einmal ein neues Leben zu beginnen.
Sein Weitergehen ist auch die Geschichte der Filmemacherin Judith Zdesar – denn Eta und Franz sind ihre Großeltern.

Gestaltung/Kamera/Produktion Judith Zdesar
Super 8mm Kamera Peter Zdesar
Beratung Peter Schreiner
Förderungen Land Kärnten, Stadt Wien MA7, START Stipendium BM:UKK
Mit Franz Balassa

Vakuum / Maria muss packen

Premiere

Wien: Topkino, 17. Apr 2013 um 19:00 Uhr

Best-Of MuVis @ Filmakademie Festival

Musikvideos sind beliebte Festival-Programmpunkte, weil sie bunt daherkommen und unterhaltsam sind. Aber sie sind mehr als das: Kein anderes Genre vermag es, alle filmischen Zugänge – animiert, experimentell, fiktional, dokumentarisch – auf derart vielfältige Weise zuzulassen und gleichzeitig ein äußerst sensibles Zusammenspiel von Sound und Bild zu fordern. Daher bieten sie vor allem jungen FilmkünstlerInnen ein willkommenes Experimentierfeld, auf dem zwar vieles erlaubt ist, aber man dennoch nicht ziellos umherlaufen kann. Unser Musikvideo Best-of vereint mit 15 aktuellen Arbeiten gleich drei Behauptungen: 1.) Es gibt genug junge Leute, die das, was sie tun, richtig gut drauf haben. 2.) Diese Menschen gestalten Filme, die gekonnt Handschrift, Anspruch und Unterhaltung vereinen. Und 3.) die heimische Musikszene ist genauso spannend wie die derer, die ihre Musik über Bilder transportieren. Musikvideo-Programme sind also mehr als nur Festival-Schmuck: Sie lenken unsere Wahrnehmung direkt auf das, was in ihnen steckt: die Filme und ihre GestalterInnen.

Programm:

Lose Against You

Musikvideo

Musik Nana D

SAME OLD

Eine Rockgruppe und viele Farbkübel. Preisträger des Rockin’ Movies Festivals 2012

Musik Bluntmen and Tronic

Cpt. Metal

Musikvideo

Umsetzung Martin Lorenz, Markus Wagner, Stefan Salcher (LWZ)
Musik Die Ärzte

That’s The Beat

Musikvideo

Musik The Incredible Staggers

Superluminal

Musikvideo

Musik Sofa Surfers

The Princess

Musikvideo

Umsetzung Hanna Priemetzhofer & Franziska Thurner
Musik Parov Stelar

Question Mark

Animiertes Musikvideo

Musik Terranova feat. Thomas Høffding.

Speckbrot

Das Mysteriöse ist antörnend und anekelnd zugleich. Und das Elektro-Duo Julian & der Fux bittet emotionslos: Kannst du mal nachsehen, wo meine Unterhose ist?

Musik Julian & der Fux

Goodbye

Say goodbye!… Das Ausgangsmaterial sind Filmszenen, in denen sich Berührungen voneinander lösen. Durch Splitscreen werden dabei Körper, Bewegung und Zeitlichkeiten ineinander verwoben, verlieren und finden sich wieder über den Bilder- und Leinwandraum. Alles wird verabschiedet, aber nichts verschwindet.

Musik Cherry Sunkist

MeTube

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und kräftig mit Elektro-Sounds aufgepimpt.

Sänger August Schram

Fallin Down

Musikvideo

Regie Sinisa Vidovic
Kamera Fritz Steipe
Schnitt Fritz Steipe, Sinisa Vidovic
SFX Heinz Sambs, BE.STE/ Büro für Werbung und visuelle Gestaltung
Produktion CASAMEDIA filmproduktion GmbH
Musik the a.men

Countably Infinite

Musikvideo

Regie/Konzept Christian Dietl &Luzi Katamay
Musik A.G.Trio

Heat the Water

Ein Zugvogel verlässt gegen Sommerende oder im Herbst sein Brutgebiet. Die Tiere wandern, um gute Bedingungen zum Überleben zu haben. Schon Aristoteles hat vor mehr als 2000 Jahren beobachtet, dass sich die Vögel im Herbst sammeln, um vor der Kälte fortzuziehen, und dass sie erst im Frühjahr zurückkommen, um zu brüten. Der Vogelzug birgt noch immer viele Geheimnisse. Wie orientieren sich die Vögel? Wie finden sie ihren Weg hin und zurück? Man nimmt an, dass sich manche an den Sternen, manche an nach der Sonne und andere am Magnetfeld der Erde orientieren.

Regie/Konzept Florian Pochlatko
Regie Assistenz Samuel Traber
Kamera David Wagner
Kameraassistent Ralph Voltron
Postproduktion Roland Stöttinger
Tonaufnahmeleiter, Mischen/Mastered Peter Tomic
Produktion/Musik/Konzept Leo Riegler.
Drumset/Bass/Synt. Vocals Lukas König

Time is a Habit

Found Footage Musikvideo

Idee/Schnitt Sigmund Steiner
Recherche Vera Kropf
Musik Luise Pop

Satellite Sky

Satellite Sky ist das aktuelle, aber gleichzeitig auch letzte Video der Band Bunny Lake, die sich im Herbst 2012 aufgelöst hat.

Regie Richard Wilhelmer Florian Pochlatko
Schnitt Florian Pochlatko
Produktionsleitung Sigi Steiner
Kamera Andi Winter
Musik Bunny Lake

Best-Of MuVis @ Filmakademie Festival

Special

Wien: Stadtkino, 14. Apr 2013 um 15:00 Uhr

Rückruf

Rückruf läuft als Vorfilm zu Life in Stills von Tamar Tal

topkino.at

Programm:

Rückruf

Mit dem Reisetagebuch seiner Urgroßmutter Gusti und einer Menge Fragen kehrt der Filmemacher von seiner ersten Israel-Reise zurück nach Österreich. Das Erste, was er macht, als er zuhause ist: Er ruft Gustis Tochter / seine Großmutter Eva an.

Regie Jakob Brossmann Finali
Kamera José Lorenzo Wasner, Jakob Brossman Finali
Farbkorrektur Markus Weilguny
Sound Dubbing Gregor Rasek
Studioaufnahmen Ferdinand Frischlinger
Übersetzung Lotte Kreissler

 

Rückruf

Vorfilm

Wien: Topkino, März 2013

Katzenjammer

„Sie liebt ihn mit der Ausschließlichkeit der ersten Liebe und will ihn in aller Unschuld verführen“. So wird die junge Melanie in der Produktionsmitteilung zu Ulrich Seidls PARADIES: Hoffnung beschrieben. Der jungen Frau im Vorfilm Katzenjammer geht es ähnlich: Auch sie hat sich ihr Paradies ganz anders vorgestellt.

gartenbaukino.at

Programm:

Katzenjammer

Ein Mädchen versucht ein Video zu drehen um ihren Freund zurück zu gewinnen.

Katzenjammer

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, März 2013

Best of @ Festival Imago

Cinema Next wurde vom Filmfestival Imago in Havanna eingeladen, einen Querschnitt des Jungen Kinos Österreichs zu zeigen. Wir freuen uns, ein sehr feines Programm international präsentieren zu dürfen! Die Auswahl der Filme reicht vom sozialkritischen Kurzspielfilm Talleres Clandestinos von Catalina Molina über Jakob Kattners Dokumentation Calle Libre, ein Film über Street Art und Graffiti Künstler in Lateinamerika bis hin zum sehr atmosphärischen Animationsfilm The Back Room von Mirjam Baker und Mike Kren, der international schon zahlreiche Preise gewonnen hat.

Festival Imago

Programm:

Calle Libre

Der 27-jährige Jakob Kattner möchte ein authentisches Bild der heutigen Street-Art- und Graffiti-Szene in verschiedenen Ländern Lateinamerikas (Guatemala, Kolumbien, Argentinien, El Salvador, Chile, Brasilien, Mexiko) vermitteln. Er verbringt daher ein Jahr in Südamerika, um verschiedene Künstler, Einzelpersonen, Gruppen und Kollektive aufzusuchen und ihren Weg der kreativen Selbstverwirklichung und Identitätsbildung zu zeigen.

Talleres Clandestinos

Juana, eine junge Bolivianerin, verlässt ihren Mann und ihr Kind, um im benachbarten Argentinien als Näherin Geld zu verdienen. Was sie die Mühsal der ausbeuterischen Werkstättenarbeit ertragen lässt, ist die Aussicht auf eine Rückkehr mit etwas Erspartem und die Begegnung mit ihrem Arbeitskollegen Juan, der sich zärtlich um sie sorgt.

Regie/Drehbuch Catalina Molina
Kamera Clemens Hufnagl
Schnitt Matthias Halibrand
Ton Juan José Suárez
Produktion David Bohun
Darsteller_innen Juana Saqueiro, Juan Joseé Choque

Countably Infinite

Musikvideo

Regie/Konzept Christian Dietl &Luzi Katamay
Musik A.G.Trio

Das Labyrinth unter der Sonne

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Regie/Drehbuch Maximilian Liebich
Kamera Anselm Hartmann
Schnitt Roland Stöttinger
Musik Corina Kuhs, Millian
Produktion Florian Brüning

Berlin Recyclers

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation/Ton Nikki Schuster
Tonmischung Sebastian Müller
Produktion Fiesfilm

The Back Room

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Best of @ Festival Imago

Special

Kuba: Filmfestival Imago, 27. Mrz 2013 um 08:00 Uhr

König der Welt

Mit den Cinema Next Premieren wird jungen Filmschaffenden in regelmäßigen Abständen Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Für die Premiere von König der Welt von Mona Schwitzer und Pablo Leiva am Donnerstag, 7. März 2013, haben wir einen besonderen Ort gewählt: Das Hollywood Megaplex in Simmering.
Der Arbeiterbezirk Simmering ist der Heimatbezirk der 3 ProtagonistInnen und gleichzeitig auch der Ort, an dem die Geschichte dieser drei jungen Menschen erzählt wird: Sie haben keine Ausbildung, keine Arbeit und auch keine Lust zu arbeiten. Wovon träumen sie, worauf hoffen sie?

Begleitprogramm:

Richmond von Christoph Rainer, 2009, 6 min
Twinni oder So von Lisa Weber, 2012, 12 min

Eintritt frei!
Beginn: 19:30 Uhr. Programmdauer ca. 50 Minuten.

Programm:

König der Welt

Drei junge Menschen im Wiener Arbeiterbezirk Simmering: Sie haben keine Ausbildung, keine Arbeit und auch keine Lust zu arbeiten. Wovon träumen sie, worauf hoffen sie?
Mario lebt vom Arbeitslosengeld und auf Kosten seiner Freundin Steffi. Er gibt das wenige Geld, das er hat, beim Glücksspiel aus und trainiert seinen Körper, um stärker zu werden – als Reaktion auf ein System, das ihn zum Verlierer macht. Marius’ Traum ist es, professioneller Computerspieler zu werden. Er hat ein Kind mit seiner Ex-Frau, zahlt aber keine Alimente. Nur Steffi hat Arbeit und die Ambition, eines Tages eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen.

Regie/Fotografie/Schnitt Pablo Leiva
Drehbuch Pablo Leiva/Mona Schwitzer
Dramaturgie/Produktionsleitung Mona Schwitzer
Farbkorrektur Mario Seidl
Music Editing/Sound Design Vinzenz Schwab,
Darsteller Klaus Windbichler, Stefanie Speta, Marius Antal, Mark Svadlena, Tobias Voigt, Martina Spitzer
Musik Krach der Roboter und Abby Lee Tee
Förderungen MA7, bm:ukk

Richmond

Ein physisches Portrait eines Menschen und seines Kampfes für Anerkennung. Wrestling für immer: Geri K. Richmond.

Regie/Konzept/Schnitt Christoph Rainer
Kamera Florian Krügel, Fabian Rüdisser
Ton Sarah Wassermair
Musik David Furrer
Produktion Claudia Wölfl
Darsteller Gerhard Kopetzki

 

Twinni oder so

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Regie/Drehbuch Lisa Weber
Kamera Sebastian Mayr
Ton Daniel Helmer

König der Welt

Premiere

Wien: Hollywood Megaplex, 7. Mrz 2013 um 19:30 Uhr

Tschisas!

Tschisas! läuft im Januar als Vorfilm zu  PARADIES: Glaube von Ulrich Seidl

moviemento.at

Programm:

Tschisas!

Eine filmische Interpretation eines Satzes aus Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“ – an Hand von Werken der europäischen Kunstgeschichte.

Idee /Animation Petra Richar
Musik Carlo Pelikan
Stimme Markus Christiner

Tschisas!

Vorfilm

Linz: Moviemento, Januar 2013

Tschisas!

Tschisas! läuft ab 5. Januar als Vorfilm zu PARADIED: Glaube von Ulrich Seidl

leokino.at

Programm:

Tschisas!

Eine filmische Interpretation eines Satzes aus Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“ – an Hand von Werken der europäischen Kunstgeschichte.

Idee /Animation Petra Richar
Musik Carlo Pelikan
Stimme Markus Christiner

Tschisas!

Vorfilm

Innsbruck: Leokino, Januar 2013

Tschisas!

Tschisas! läuft im Januar als Vorfilm zu PARADIES: Glaube von Ulrich Seidl

cinema-paradiso.at

Programm:

Tschisas!

Eine filmische Interpretation eines Satzes aus Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“ – an Hand von Werken der europäischen Kunstgeschichte.

Idee /Animation Petra Richar
Musik Carlo Pelikan
Stimme Markus Christiner

Tschisas!

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Januar 2013

Tschisas!

Tschisas! läuft im Januar als Vorfilm zu PARADIES: Glaube von Ulrich Seidl

gartenbaukino.at

Programm:

Tschisas!

Eine filmische Interpretation eines Satzes aus Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“ – an Hand von Werken der europäischen Kunstgeschichte.

Idee /Animation Petra Richar
Musik Carlo Pelikan
Stimme Markus Christiner

Tschisas!

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Januar 2013

Best-Of Junges Kino 2012

Die Filmhoffnungen des Landes – am 25. Jänner in ganz Österreich im Kino! Zwei Tage nach der Verleihung des Österreichischen Filmpreises präsentiert die Initiative Cinema Next zusammen mit der IG Programmkino zur „Nacht der Programmkinos“ am Freitag, 25. Januar 2013 ein aktuelles Best-of des jungen Films. Gezeigt werden fünf Kurzfilme junger Talente, die schon international auffallen und von denen auch in Zukunft großes Kino erwartet werden darf.

Programm:

Abgestempelt

Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Regie/Drehbuch Michael Rittmannsberger
Kamera Andreas Daxer
Schnitt Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger
Ton Gregor Rasek
Produktion Simon Baumgartner

Unser Lied

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Regie/Drehbuch Catalina Molina
Kamera Klemens Hufnagl
Schnitt Matthias Halibrand
Ton Laura Endres
Produktion David Bohun, Senad Halibasic

Twinni oder so

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Regie/Drehbuch Lisa Weber
Kamera Sebastian Mayr
Ton Daniel Helmer

Spitzendeckchen

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Regie Dominik Hartl
Drehbuch Sarah Wassermaier
Kamera Leni Lauritsch
Schnitt Fabian Rüdisser
Produktion Diego Breit, Filmakademie Wien

Der Besuch

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Best-Of Junges Kino 2012

Special

Österreichweit: Leokino, Das Kino, Moviemento, KIZ Royal, Cinema Paradiso, Gartenbaukino, 25. Jan 2013 um 23:55 Uhr

FLUCHT.punkt / Dressed As A Girl

Bei den Cinema Next Filmpremieren wird in regelmäßigen Abständen  jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Donnerstag, 17. Jänner 2013 zeigen wir als Doppelpremiere Filme von Laura Linde und Thomas C. Tröger: FLUCHT.punkt, ein experimenteller Filmessay über eine Begegnung mitten im (N)Irgendwo einer Landschaft, und Dressed As A Girl, ein Kurzfilm über einen jungen Mann, der sich danach sehnt, anders sein zu können.

Eintritt frei!

Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.
Beginn: 19 Uhr. Programmdauer ca. 60 Minuten.

Programm:

Dressed As A Girl

Alex ist ein Tagträumer. Tief im Inneren sehnt er sich danach anders zu sein. Doch im wahren Leben fehlt ihm dazu der Mut. Somit verbringt er jeden freien Moment damit, in seine geheime Welt zu flüchten. Denn nur hier darf er sein, wovon er nur träumen kann. Nur hier kann er dieser bestimmte Mensch sein, der mit seiner Stimme andere verzaubert und sie mit seinem Auftreten in seine Welt entführt. Doch eines Tages fängt die im verborgenen gelebte Welt an ihn langsam einzuholen.

Regie/Drehbuch Thomas C. Tröger
Produktion Nina V. Hanel
Produktionskoordination Björn Franck, Anita Luttenberger
Kamera Alexander Korec
Kameraassistenz Patrick Maurer
Kamera Studio/Fotografien Susanne Einzenberger
Videoeffekte Edin Karadza
Colorgrading Alexander Wappel
Licht Boryana „Bobi“ Markova, Matthias Zöllner
Ton Gerlad Rauscher, Gregor Dietz
Maske Ricarda Blank
Kostüm Saskia Rasmussen
Requisite Sophie Fasching
Regieassistenz Tanja Högl
Schnitt Thomas Tröger
Sounddesign/Tonschnitt/Mischung Peter Priemer, Daniel Oberlechner
Musik Peter Priemer, Manuel Pineider, David Rubin
Darsteller Gintas Jocius, Laura Linde, Walter Ludwig, Michael Pöllmann. Karim Rahoma, Pascal Groß, Matthias Tuzar, Peter Marton, Judtih Bourdillion, Dorothea Koniszewski, Gerald Pribek, Anita Luttenberger, Birgit Biber

FLUCHt.punkt

FLUCHt.punkt basiert auf einer Strichfassung des Textes „Undine geht“ von Ingeborg Bachmann und macht die Bewegung der Sprache mit der Kamera sichtbar. Text und Bildmaterial haben denselben Stellenwert und fügen sich ineinander zu einem Tanz der Sinne:
Mitten im (N)irgendwo einer Landschaft findet eine Begegnung statt. Eine, stellvertretend für alle in einem Leben. Diese Begegnung läuft in einem immer gleichen Muster ab, das schon lange durchschaut wurde, das sich trotzdem immer wieder wiederholt. Weil an seinem Anfang die Neugier und Hoffnung auf eine neue Variante steht – die nie stattfindet.
Der Film nähert sich dem Niemandsland, in dem Begegnung möglich wird. Alles kreist um die Möglichkeit der Erkenntnis des eigenen Musters. Man verflucht dieses Muster mit dem immer gleichen Ende und beginnt es doch immer wieder von vorne.

Deine Einsamkeit werde ich nie teilen, weil da die meine ist, von länger her noch lange hin – Ingeborg Bachmann.

Regie/Drehbuch/Darstellung Laura Linde
Kamera/Ton/Schnitt Thomas C. Tröger
Produktion Social Art Forms

FLUCHT.punkt / Dressed As A Girl

Premiere

Wien: Topkino, 17. Jan 2013 um 19:00 Uhr

Langsam Reiten Cowboy

Langsam Reiten Cowboy läuft ab 30. November als Vorfilm zu PARADIES: Liebe von Ulrich Seidl.

gartenbaukino.at

Programm:

Langsam Reiten Cowboy

Ein kurzes filmisches Vorspiel, in dem die Annäherung des Mannes der Frau dann doch ein bisschen zu schnell geht. Der Mann sucht den Sex, die Frau sucht die Liebe: Langsam reiten, Cowboy!

Langsam Reiten Cowboy

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Dezember 2012

Langsam Reiten Cowboy

Langsam Reiten Cowboy läuft ab 30. November als Vorfilm zu PARADIES: Liebe von Ulrich Seidl.

cinema-paradiso.at

Programm:

Langsam Reiten Cowboy

Ein kurzes filmisches Vorspiel, in dem die Annäherung des Mannes der Frau dann doch ein bisschen zu schnell geht. Der Mann sucht den Sex, die Frau sucht die Liebe: Langsam reiten, Cowboy!

Langsam Reiten Cowboy

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Dezember 2012

Langsam Reiten Cowboy

Langsam Reiten Cowboy läuft ab 1. Dezember als Vorfilm zu PARADIES: Liebe von Ulrich Seidl

leokino.at

Programm:

Langsam Reiten Cowboy

Ein kurzes filmisches Vorspiel, in dem die Annäherung des Mannes der Frau dann doch ein bisschen zu schnell geht. Der Mann sucht den Sex, die Frau sucht die Liebe: Langsam reiten, Cowboy!

Langsam Reiten Cowboy

Vorfilm

Innsbruck: Leokino, Dezember 2012

Langsam Reiten Cowboy

Langsam Reiten Cowboy läuft ab 30. November als Vorfilm zu PARADIES: Liebe von Ulrich Seidl

moviemento.at

Programm:

Langsam Reiten Cowboy

Ein kurzes filmisches Vorspiel, in dem die Annäherung des Mannes der Frau dann doch ein bisschen zu schnell geht. Der Mann sucht den Sex, die Frau sucht die Liebe: Langsam reiten, Cowboy!

Langsam Reiten Cowboy

Vorfilm

Linz: Moviemento, Dezember 2012

We Won’t Break

We Won’t Break läuft als Vorfilm zu Museum Hours ab 14. Dezember 2012

Der Film Museum Hours verweilt immer wieder im Bruegel-Saal des Kunsthistorischen Museums Wien und zeigt uns Kunstwerke, die tägliche Erfahrungen – von früher wie auch heute – reflektieren und formen. Die Lesart von Mirjam Baker und Mike Kren im Jahr 2007 den Bildern von Hieronymus Bosch und Pieter Bruegel gegenüber ist genauso profan: Die Figuren wollen nur zur selben Party. Party like it’s 1542!

Das Musikvideo wurde, nachdem es auf YouTube hochgeladen wurde, nachträglich von der britischen Band Zoot Woman zum offiziellen Musikvideo ihres Tracks We Won’t Break und ist bis dato auch ihr erfolgreichstes.

gartenbaukino.at

Programm:

We Won’t Break

Zur Musik von Zoot Woman animieren Mirjam Baker und Mike Kren Bilder von Hieronymus Bosch und Pieter Bruegel. Die Figuren wollen nur zur selben Party.

We Won’t Break

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Dezember 2012

Best-of MuVis

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten zu sehen.

Erstmals wird die Cinema Next Filmnacht auch in Wels Halt machen. Gemeinsam mit dem dort verankerten Internationalen Jugend Medien Festival YOUKI wird ein Musikvideo-Programm präsentiert, das sowohl musikalisch als auch visuell Highlights der lokalen und österreichischen Musik- und Musikvideoszene zusammenfasst.

Programm:

Fokus Oberösterreich / Musikvideos aus Wels

YOUKI 12 Trailer von kon.txt, 2010, 1 min, Musik: Lampe

Ois in Butter von Felix Huber und David Hochgatterer, 2012, 5 min, Musik: Andi&Alex

High Tech Spades von Cristóbal Hornito, 2012, 3 min, Musik: Likewise

Truth von Jonas Strœher, 2012, 2:30 min, Musik: Loving.the.Alien

Atomic Fusion von Erli Grünzweil und Tobias Köttl, 2012, 5 min, Musik: Clains

bulbul – daddy was a girl i liked von BulBul, 2008, 4 min, Musik: BulBul

Bilderbuch Album-Release-Party von Erli Grünzweil, 2012, 2 min, Musik: Bilderbuch

Protector von Roh Lex, 2011, 5 min, Musik: Roh Lex

Fokus Österreich / Musikvideo Best-Of

tinamv1 von Adnan Popovic, 2011, 4 min, Musik: KILO

Glass von Martin Music, 2011, 4 min, Musik: Cherry Sunkist

Countably Infinite von LasGafas, 2012, 5 min, Musik: A.G.Trio

Pentagonia von Karin Hammer, 2012, 4 min, Musik: Elektro Guzzi

Time is a Habit von Sigmund Steiner, 2012, 4 min, Musik: Luise Pop

Satellite Sky von Richard Wilhelmer und Florian Pochlatko, 2012, 4 min, Musik: BunnyLake

Track To The Crux von Andi Winter, 2012, 3:30 min, Musik: Killed by 9V Batteries

Galaxy von Mirjam Baker und Mike Kren, 2011, 5 min, Musik: I AM CEREALS

Die Dramaturgie der Ereignisse von LasGafas, 2011, 5:30 min, Musik: TEXTA

Heat the Water von Florian pochlatko, 2012, 6 min, Musik: koenigleopold

Boulevard von Nora Kurzweil, Daniel Massow und Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min Musik: Martin & the evil eyes of Nur

Eintritt 5 Euro, freier Eintritt für MKH-Mitglieder

Best-of MuVis

Filmnacht

Wels: Kino im MKH, 21. Dez 2012 um 20:00 Uhr

12 Kurzfilme

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten zu sehen. Mit über vierzig aktuellen Arbeiten junger Talente ist der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Oberösterreich feiert Gregor Schmidingers Homophobia seine Linzpremiere. Der Kurzspielfilm erzählt die Geschichte des Soldaten Michael, der sich in seiner Zeit beim Bundesheer seinen Gefühlen stellen muss. Schmidingers Film wurde hauptsächlich über Crowd-Funding im Internet finanziert und zählt dort schon weit mehr als 100.000 Views! Neben den Musikvideos Countably Infinite von LasGafas, Häutung von Herwig Kerschner, Fallin Down von Sinisa Vidovic und Open Your Mind von Klaus Mayr werden die beiden Animationsfilme Am Schnürchen gelaufen von Michael Liszt und Christiane Hapt sowie Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Agnes Miesenberger, die für ihren Film Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt und soeben den Kunstpreis der AK Oberösterreich erhalten hat, erstmals in Oberösterreich im Kino zu sehen sein. Der Dokumentarfilm State of Revolution von Agnes Aistleitner, der bei der Ars Electronica 2012 den u19 – CREATE YOUR WOLRD Award gewonnen hat, gibt einen weiteren Einblick in das vielfältige junge Filmschaffen aus Oberösterreich.

Im Fokus Österreich wird neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, eine Entdeckung der heurigen Viennale präsentiert: adele1 von Kurdwin Ayub, die in ihrer Video-Miniatur auf erfrischende Weise mit den Homevideos im youtube-Style spielt. Abgeschlossen wird das Programm mit Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath und dem Musikvideo Heat the Water von Florian Pochlatko.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Am Schnürchen gelaufen

Einfache Ideen umgesetzt in spontane Aktionen laufen doch meist wie am Schnürchen, oder?

Unterstützung Sebastian Berger, Maria Porsch, Ronya Ropponen, Glenn Bristol und Tatia Skhirtladze

Fallin Down

Musikvideo

Regie Sinisa Vidovic
Kamera Fritz Steipe
Schnitt Fritz Steipe, Sinisa Vidovic
SFX Heinz Sambs, BE.STE/ Büro für Werbung und visuelle Gestaltung
Produktion CASAMEDIA filmproduktion GmbH
Musik the a.men

Open Your Mind

Musikvideo

Konzept/Umsetzung wannafuckyourart
Musik BIG J feat. M-Force

State of Revolution

Reale Konfrontation trifft auf Internet-Recherche. Im Jänner 2012, fast ein Jahr nach den größten Protesten in Ägypten, befindet sich die Filmemacherin auf einer Reise durch Kairo – auf den Spuren der Revolution. In einer Gesprächsrunde und in Begegnungen auf offener Straße versucht sie, Aspekte der politischen Ereignisse, des sogenannten „Arabischen Frühlings“ in Ägypten, zu ermitteln.

Häutung

Leere Räume, Licht, Schatten und ein Schmetterling. Veränderung ist immer und überall. Auch in der Isolation, gefangen in sich selbst, im Kokon, der Bewegung unterbindet um Flügel zu verleihen.

Musik Polifame (Paul Jauker)

Countably Infinite

Musikvideo

Regie/Konzept Christian Dietl &Luzi Katamay
Musik A.G.Trio

Homophobia

An der Schwelle zum Erwachsenwerden, isoliert von Familie und Freunden und in einer Umgebung ohne Privatsphäre entwickelt der Soldat Michael Gefühle für seinen Kameraden Raphael. Michaels Sehnsüchte und Ängste resultieren in Alpträumen, die seinem Körper jegliche Energie entziehen. Dünn, blass und dunkle Ringe unter den Augen sind die physischen Auswirkungen seines inneren Kampfs. Die sieben Wochen an der burgenländischen Grenze werden zu einer mentalen Belastungsprobe. Um dies zu überleben müssen sich sowohl Michael als auch Raphael über sich selbst hinaus entwickeln.

Regie/Drehbuch/Schnitt/Produktion Gregor Schmidinger
Kamera Nino Leitner AAC
Sounddesign Jakob Wolf
Produktion Julian Wiehl
Executive Producers Alois Ecker, Heldentaten Werbeagentur
Förderungen Kulturland Oberösterreich, Linz Kultur, Wiener Antidiskriminierungsstelle für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden.

Regie/Drehbuch/Produktion Patrick Vollrath
Kamera Marie-Therese Zumtobel
Schnitt Sebastian Schreiner
Produzent Roland Töfferl
Visual Effects Roland Stöttinger
Sound Mixing Bernd Dormeyer
Förderung Fachverband der Film- und Musikindustrie.

adele1

Die Filmemacherin wird ein Lied singen, das gerade zu ihrer Lebenssituation passt…

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

In der Animation Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung werden fünf Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über den Entschluss zum Kind, die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle uvm. und ziehen Bilanz über die Anfangszeit ihrer Mutterschaft mit ihren ganzen Ambivalenzen.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, ihre Aussagen bekommen dadurch eine allgemeine Gültigkeit und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.

Zeichnungen/Animation Agnes Miesenberger
Musik/Sound Conny Kraus, Bert Zettelmeier
Mastering Armin Lehner
Förderungen ÖH Projektförderung.

Heat the Water

Ein Zugvogel verlässt gegen Sommerende oder im Herbst sein Brutgebiet. Die Tiere wandern, um gute Bedingungen zum Überleben zu haben. Schon Aristoteles hat vor mehr als 2000 Jahren beobachtet, dass sich die Vögel im Herbst sammeln, um vor der Kälte fortzuziehen, und dass sie erst im Frühjahr zurückkommen, um zu brüten. Der Vogelzug birgt noch immer viele Geheimnisse. Wie orientieren sich die Vögel? Wie finden sie ihren Weg hin und zurück? Man nimmt an, dass sich manche an den Sternen, manche an nach der Sonne und andere am Magnetfeld der Erde orientieren.

Regie/Konzept Florian Pochlatko
Regie Assistenz Samuel Traber
Kamera David Wagner
Kameraassistent Ralph Voltron
Postproduktion Roland Stöttinger
Tonaufnahmeleiter, Mischen/Mastered Peter Tomic
Produktion/Musik/Konzept Leo Riegler.
Drumset/Bass/Synt. Vocals Lukas König

Unser Lied

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Regie/Drehbuch Catalina Molina
Kamera Klemens Hufnagl
Schnitt Matthias Halibrand
Ton Laura Endres
Produktion David Bohun, Senad Halibasic

12 Kurzfilme

Filmnacht

Linz: Moviemento, 20. Dez 2012 um 21:00 Uhr

[da]sein / Treibstoff

Bei den Cinema Next Filmpremieren wird in regelmäßigen Abständen  jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Mittwoch, 19. Dezember 2012 zeigen wir als Teampremieren zwei Dokumentarfilme über das mögliche und unmögliche Leben in der vermeintlichen Weltstadt Wien: [da]sein, ein Film über Migration und Integration, und Treibstoff, ein Film über nicht vorhandene Wagen- und Lebensplätze in Wien.

Eintritt frei! Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.

Im Anschluss in der Top Bar: Hintergrundmusik von public system beat department

Programm:

Treibstoff

„Wir sind der Wagenplatz Treibstoff! Wir leben in Bauwägen, in Wohnwägen, in LKWs! Unser Ziel ist es, selbstverwaltetes Wagenleben in Wien zu ermöglichen!“, ruft Vali vor dem Wiener Rathaus in kämpferischer Laune ins Mikrophon.
Die Räder rollen und ein Grundstücksverwalter telefoniert: „Herr Doktor, wir sind besetzt worden!“

Ein Jahr lang zieht das Filmteam, alles Studierende der Filmakademie Wien, mit der rund 20-köpfigen Gruppe auf der Suche nach einem längerfristigen Stellplatz gleich einer Odyssee quer durch die Stadt, von Brachfläche zu Brachfläche, in der Hoffnung diese zwischennutzen bzw. mieten zu können.

Die Grundstückseigentümer wollen von dieser alternativen Lebensform zumeist nichts wissen und nennen alle denselben Grund, warum der Wagenplatz nicht bleiben kann: Hier wird gebaut!
Die Räder rollen und die Zukunft bleibt offen…

Regie Birgit Bergmann, Stefanie Franz
Kamera Stefanie Franz, Oliver Werani, Birgit Bergmann
Ton/Tonschnitt Birgit Bergmann
Schnitt Birgit Bergmann, Oliver Werani, Stefanie Franz
Farbkorrektur/Compositing Oliver Werani
Tonmischung Blautöne, Michael Ploederl

 

[da]sein

Was haben hetzerische Medienausschnitte, eine satirische Castingshow, ein Gedicht über Vorurteile und ein Migranten-Streiktag miteinander gemeinsam? Sie alle spiegeln – auf subtile, konkrete oder überzeichnete Weise – verschiedene Facetten unserer Gesellschaft bezüglich der Thematik Migration und Integration wider.

Der Kurzdokumentarfilm [da]sein vereint Sichtweisen und existenzielle Fragen des Daseins und Zusammenlebens. Beginnend mit einem Gedicht des Sozialarbeiters Nana-Gyan Ackwonu, welches seine eigene persönliche Erfahrung reflektiert, begibt sich der Film auf eine Reise durch die vorherrschenden Standpunkte zu Migration und Integration.

Die Filmemacher sind Absolventen des Multimedia Kollegs der Graphischen in Wien. [da]sein ist ihr Diplomfilm und war zum ersten Mal im September beim schuleigenen Festival Graphinale zu sehen. Am 19. Dezember lädt das Filmteam nachträglich zur Teampremiere ein.

Regie Frank Greber, Michael Logar, Christian Pfabigan, Jakob Plattner, Leopold Singh
Kamera Michael Logar, Christian Pfabigan, Jakob Plattner
Schnitt Christian Pfabigan, Jakob Plattner
Produktionsleitung Leopold Singh
Ton Frank Greber, Christian Pfabigan
Animationen Frank Greber, Michael Logar
FoundFootage Leopold Singh
Musik David Sporrer

[da]sein / Treibstoff

Premiere

Wien: Topkino, 19. Dez 2012 um 21:00 Uhr

11 Kurzfilme

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten zu sehen.

Bei der Cinema Next Filmnacht in Innsbruck erwartet die Zuschauer im Fokus Tirol ein sehr abwechslungsreiches Programm. Im Animationsfilm Fraktale Versuchsanordnung # 14 kreierten Lukas Ladner, Kino Lanzmaier und Phillipp Witsch aus Draht und Latex ihr Hauptfiguren, die sie im Sinne des Absurden Theaters inszenieren. Neben den Musikvideos One Step Forward von Robert Gander und Amodium von Veronika Beringer wird die titelgebende Animation LusTiger von Stefan Holaus präsentiert. Der Horrorkurzfilm Vadim von Peter Hengl, der beim heuer erstmals abgehaltenen Tyrolean Independent Film Festival den Preis für den Best Tyrolean Film gewonnen hat, wird nochmals in Innsbruck zu sehen sein. Victor Kössls Film Brennholz 1: Elsa ist der erste Teil einer Serie von Kurzfilmen, welche sich mit der Bedrohung des Mittelstandes beschäftigen, und feiert im Rahmen von Cinema Next seine Kinopremiere.

Der Fokus Österreich präsentiert neben Spitzendeckchen, eine aufwändig produzierte Gruselkomödie von Dominik Hartl, auch Lisa Webers eigenwilligen Teeniefilm Twinni oder so. Der Animationsfilm Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Agnes Miesenberger, die Video-Miniatur adele1 von Kurdwin Ayub und Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen Österreichs.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Amodium

„Musikvideo – Abstumpfung der Sinne oder sinnliche Ästhetik“. In ihrem audiovisuellen Gesamtkunstwerk versucht Veronika Beringer Musik und Bild eine gleichwertige Rolle zuzuschreiben.

Konzept/Kamera/Schnitt/Klavier Veronika Beringer
Kamera Gabriel Hyden
Drums Sergio Salvemini
Postproduktion brennweit medienproduktion

Brennholz 1: Elsa

Die junge Modedesignerin Elsa befindet sich in fnanziellen Schwierigkeiten. Da niemand von ihrer prekären Situation erfahren soll, schläft sie aus Stolz unter einer Brücke und beginnt dort ihr Leben neu zu ordnen.
Brennholz 1: Elsa ist der erste Teil einer Serie von Kurzflmen, welche sich mit der Bedrohung des europäischen Mittelstandes beschäftigen. In laborhaften, utopischen Szenarien fnden sich Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft in existenzgefährdenden Situationen wieder und und werden gezwungen individuell mit diesem Umstand umzugehen.

Regie/Drehbuch/Schnitt Victor Kössl
Kamera Sonja Aufderklamm
Sounddesign Iva Zabkar
Mischung Matthias Ermert

One Step Forward

Musikvideo

Regie/Schnitt Robert Gander
Kamera Tobias Pichler
Bodypainter Johannes Stötter
Model Nadine Mair
Produzent/Musik Sisyphos | The Alpine Reggae System.

LusTiger

Na Super! Jetzt ists so weit! LusTiger hat endlich seine eigene Sendung. Auch wenn niemand darauf gewartet hat!

Buch/Animation/Schnitt/Stimmen/Foley/Compositing Stefan Holaus
Sounddesign Thomas Gassmann
Musik smartsound.com

Fraktale Versuchsanordnung # 14

Eine Gestalt, verloren in einer scheinbar unbewohnten Einöde, auf der Suche nach Anschluss. Einem Ort, an dem sie sich sicher fühlen kann, an dem die Suche zu Ende ist. Auf ihrem Weg trifft sie auf die verschiedensten Gestalten, selbst auf der Suche, gänzlich in sich gekehrt. Eine Selbstfindung, inszeniert im Sinne des “Absurden Theaters”.
Individuum und Kollektiv, freier Wille und Anpassung, ein Versuch der (Gegen-) Darstellung.

Buch/Konzept/Charakterdesign/Animationen Lukas Ladner, Lino Lanzmaier, Phillipp Witsch
Regie/Schnitt Lukas Ladner
Kamera Lukas Ladner, Phillipp Witsch
Ton/Musik Phillipp Witsch
Szenenbild Lino Lamzmaier
Animationen Fabian Lanzmaier, Peter Raffler.

Vadim

Katja und Andreas, ein junges Paar, haben eine heruntergekommene Wiener Altbauwohnung gemietet. Beim Einzug bemerken sie die vom Vormieter zurückgelassene alte Truhe – das alte Zirkusrequisit weckt ihre Neugierde und inneren Ängste. In der ersten Nacht bewahrheiten sich Katjas Befürchtungen, dass in der Wohnung etwas nicht stimmt: die Wohnungstür steht offen und als dann auch noch ihr Freund verschwunden ist, ist Katja auf sich allein gestellt. Was hat es mit der Wohnung auf sich? Schon bald erfährt Katja, was tatsächlich in der unheimlichen Truhe ist – und wird ein Opfer von Vadim, der noch immer ein Teil der Wohnung zu sein scheint.

Regie/Drehbuch Peter Hengl
Kamera Gabriel Krajanek
Schnitt Sebastian Schreiner
Produktion Lola Basara, Sebastian Schreiner
Sounddesign Danilo Wimmer
Förderungen Wien Kultur MA7, Kultur Land Salzburg.

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden.

Regie/Drehbuch/Produktion Patrick Vollrath
Kamera Marie-Therese Zumtobel
Schnitt Sebastian Schreiner
Produzent Roland Töfferl
Visual Effects Roland Stöttinger
Sound Mixing Bernd Dormeyer
Förderung Fachverband der Film- und Musikindustrie.

adele1

Die Filmemacherin wird ein Lied singen, das gerade zu ihrer Lebenssituation passt…

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

In der Animation Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung werden fünf Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über den Entschluss zum Kind, die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle uvm. und ziehen Bilanz über die Anfangszeit ihrer Mutterschaft mit ihren ganzen Ambivalenzen.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, ihre Aussagen bekommen dadurch eine allgemeine Gültigkeit und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.

Zeichnungen/Animation Agnes Miesenberger
Musik/Sound Conny Kraus, Bert Zettelmeier
Mastering Armin Lehner
Förderungen ÖH Projektförderung.

Twinni oder so

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Regie/Drehbuch Lisa Weber
Kamera Sebastian Mayr
Ton Daniel Helmer

Spitzendeckchen

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Regie Dominik Hartl
Drehbuch Sarah Wassermaier
Kamera Leni Lauritsch
Schnitt Fabian Rüdisser
Produktion Diego Breit, Filmakademie Wien

11 Kurzfilme

Filmnacht

Innsbruck: Cinematograph, 14. Dez 2012 um 22:00 Uhr

8 Kurzfilme

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten zu sehen.

Im Fokus Salzburg werden der Horrorkurzfilm Vadim von Peter Hengl sowie Stalemate, ein aufwändig produzierter Endzeitfilm von Sebastian Mayr und Andre Mayerhofer, erstmals in Salzburg zu sehen sein. Neben dem Dokumentarfilm Whisper Down the Lane von Sebastian Frisch über HIV-infizierte Frauen in Kenia findet wastecooking – die kritische Koch-Show, eine für das Internet konzipierte Serie, ihren Platz auf der Kinoleinwand. Knuffige Kniffe mit Tante Thomas von Frederik Götz und Tim Hupfauer schließen das Bundeslandprogramm ab.

Im Fokus Österreich feiert Gregor Schmidingers Homophobia seine Salzburgpremiere. Der Film erzählt die Geschichte des Soldaten Michael, der sich in seiner Zeit beim Bundesheer seinen Gefühlen stellen muss. Schmidingers Film wurde hauptsächlich über Crowd-Funding im Internet finanziert und zählt dort schon weit mehr als 100.000 Views! Weitere Einblicke in das vielseitige Filmschaffen des Landes geben das Musikvideo Countably Infinite von LasGafas sowie die heurige Viennale-Entdeckung adele1 von Kurdwin Ayub, die in ihrer Video-Miniatur auf erfrischende Weise mit den Homevideos im youtube-Style spielt.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Countably Infinite

Musikvideo

Regie/Konzept Christian Dietl &Luzi Katamay
Musik A.G.Trio

Homophobia

An der Schwelle zum Erwachsenwerden, isoliert von Familie und Freunden und in einer Umgebung ohne Privatsphäre entwickelt der Soldat Michael Gefühle für seinen Kameraden Raphael. Michaels Sehnsüchte und Ängste resultieren in Alpträumen, die seinem Körper jegliche Energie entziehen. Dünn, blass und dunkle Ringe unter den Augen sind die physischen Auswirkungen seines inneren Kampfs. Die sieben Wochen an der burgenländischen Grenze werden zu einer mentalen Belastungsprobe. Um dies zu überleben müssen sich sowohl Michael als auch Raphael über sich selbst hinaus entwickeln.

Regie/Drehbuch/Schnitt/Produktion Gregor Schmidinger
Kamera Nino Leitner AAC
Sounddesign Jakob Wolf
Produktion Julian Wiehl
Executive Producers Alois Ecker, Heldentaten Werbeagentur
Förderungen Kulturland Oberösterreich, Linz Kultur, Wiener Antidiskriminierungsstelle für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen

wastecooking – die kritische Kochshow

Ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landen im Müll, das sind 1,3 Milliarden Tonnen im Jahr. Mit wastecooking wurde im Mai 2012 eine konsumkritische Web-Serie geboren, die gegen diese Lebensmittelverschwendung protestiert. Die Serie kombiniert Waste-Diving-Sessions mit dem üblichen Kochshow-Format und zeigt, wie man mit Lebensmitteln aus dem Müll kreativ kochen kann.

Regie David Gros
Kamera Daniel Samer
Schnitt Chrsitopher Eberle, Martin Hasenöhrl
Musik Cilly Kar

Knuffige Kniffe mit Tante Thomas – Teil 1 & 2

Manchmal brauchst du einfach Unterstützung um im Leben weiterzukommen. Tante Thomas ist für dich da – mit der neuen Sendung Knuffige Kniffe. Hier gibt es praktische Tipps für ein besseres Leben.

Vadim

Katja und Andreas, ein junges Paar, haben eine heruntergekommene Wiener Altbauwohnung gemietet. Beim Einzug bemerken sie die vom Vormieter zurückgelassene alte Truhe – das alte Zirkusrequisit weckt ihre Neugierde und inneren Ängste. In der ersten Nacht bewahrheiten sich Katjas Befürchtungen, dass in der Wohnung etwas nicht stimmt: die Wohnungstür steht offen und als dann auch noch ihr Freund verschwunden ist, ist Katja auf sich allein gestellt. Was hat es mit der Wohnung auf sich? Schon bald erfährt Katja, was tatsächlich in der unheimlichen Truhe ist – und wird ein Opfer von Vadim, der noch immer ein Teil der Wohnung zu sein scheint.

Regie/Drehbuch Peter Hengl
Kamera Gabriel Krajanek
Schnitt Sebastian Schreiner
Produktion Lola Basara, Sebastian Schreiner
Sounddesign Danilo Wimmer
Förderungen Wien Kultur MA7, Kultur Land Salzburg.

adele1

Die Filmemacherin wird ein Lied singen, das gerade zu ihrer Lebenssituation passt…

Whisper Down the Lane

Ein Dorf in Kenia. Vier Frauen erzählen aus ihrem Leben. Nicht alle sind infiziert, doch sie haben Erfahrungen mit HIV/Aids gemacht, die ihr Leben geprägt haben. Es wird begreiflich, dass HIV nicht nur als Virus in Erscheinung tritt, sondern auch in der Angst der Menschen.
In der Gegend kursieren Gerüchte und viele Menschen glauben an sie. Legenden und Mythen, Halbwahrheiten und Vorurteile haben negative Auswirkungen auf die Gesellschaft. Tabuisierung, Stigmatisierung und Gewalt sind die Folgen, mit denen die Frauen konfrontiert werden.

Regie Sebastian Frisch
Drehbuch Victoria Preuer, Christina Schmölz
Kamera Martin Keindl, Andreas Steger
Schnitt Julia Zisser
Ton/Musik Sebastian Frisch
Produktion Sebastian Frisch, Julia Zisser, Julia-Pia Huemer

Stalemate

2017. Nach der Umweltkatastrophe von 2012 wurden die Städte durch eine giftige Wolke unterhalb von 30 Metern Höhe unbewohnbar. Der synthetische Organismus, der die Umwelt retten sollte, wurde zu einer Bedrohung für die Menschheit. Oberhalb der Wolke leben die Menschen reich an Sonne und Energie. Unterhalb überleben sie gerade mal so. Oben sei nicht genug Platz für alle, sagen die oben. Unten bildet sich währenddessen ein gewaltiger Aufstand.

Regie Sebastian Mayr & Andre Mayerhofer.
Kamera Matthias Pötsch
Schnitt Daniel Helmer
Produktion Florian Krügel
Ausstattung Christoph Fischer, Winnie Küchl, Iva Galova.
Ton Sam Irl, Lisa Hildebrandt.

8 Kurzfilme

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 13. Dez 2012 um 21:00 Uhr

5 Kurzfilme

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das österreichischen Nachwuchskino gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten zu sehen.

Im Rahmen der Cinezone (Film & Konzert) ist die Cinema Next Filmnacht erstmals im Kino im Kesselhaus in Krems zu Gast. Das Programm zeigt ein aktuelles Best-Of von Filmen aus Niederösterreich. Neben zwei Arbeiten des preisgekrönten „Neuen Österreichischen Trickfilms“ werden auch der Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, sowie Lebensretter Konstantin von Mark Gerstorfer, der auf der Viennale 2011 zu sehen war, gezeigt. Das Musikvideo mia schmeckt da mü so guad von Donau-Uni-Krems-Absolvent David Gross, als Teil einer neuen konsumkritischen Kochshow beim Frequency-Festival entstanden, bildet den perfekten Übergang zu den ironisch-kritischen Liedern von Christoph & Lollo, die im Anschluss an das Screening ein Konzert geben werden.

Eintritt 13 Euro (Kombi-Ticket, 11 Euro im Vorverkauf)

Programm:

mia schmeckt da mü so guad

Cilly Kar alias Wastequeen featuring Restmüll, ein wastecooking-special vom Frequency 2012….

Regie David Gross
Kamera Daniel Samer
Schnitt Christopher Eberle, Martin Hasenöhrl
Musik Cilly Kar

Lebensretter Konstantin

Konstantins Leben spielt sich zwischen Medizinstudium, freiwilligen Sanitätsdiensten und Stammlokal ab. Blödschwätzende Kumpels hat er, eine Freundin hat er nicht. Bis er eines Nachts eine sturzbetrunkene junge Frau bei sich aufnimmt. Ihr exhibitionistisches Auftreten und ihr selbstdestruktiver Gestus lösen in Konstantin etwas aus, das über die Bedienung seines Helfersyndroms hinausgeht. Will er mit ihr seine Verklemmung überwinden? Der Film erzählt von zwei Menschen, die schwer zu verstehen sind. Und er erzählt von Nähe, die vielleicht nur in einem bestimmten Moment möglich ist.

Drehbuch Severin Fiala
Kamera Anna Manhardt
Schnitt Thomas Wider
Ton David Seitz
Produktion Dominik Brauweiler, Filmakademie Wien
Förderungen Niederösterreich Kultur, Wien Kultur MA7

Heldenkanzler

Es war einmal im Jahre 1933 ein kleiner schnauzbärtiger Österreicher, dessen größter Traum es war, faschistischer Diktator zu werden. Nein, nicht in Deutschland sondern in Österreich. Dieser kleine Mann hieß Engelbert Dollfuß…

Buch Benjamin Swiczinsky
Ton Alexander Zlamal, Martin Kerschbaum
Musik/Sounddesign Alexander Zlamal
Animation Benjamin Swiczinsky, Bin-Han To, Kim Ngujen, Deborah Kompanitsak
Produktion Hanna Kaesemann, Filmakademie Baden-Württemberg

366 Tage

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Regie/Drehbuch Johannes Schiehsl
Ton Martin Kerschbaum
Musik/Sounddesign Alexander Zlamal
Animation Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a.
Produktion Filmakademie Baden-Württemberg.

Unser Lied

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Regie/Drehbuch Catalina Molina
Kamera Klemens Hufnagl
Schnitt Matthias Halibrand
Ton Laura Endres
Produktion David Bohun, Senad Halibasic

5 Kurzfilme

Filmnacht

Krems: Kino im Kesselhaus, 6. Dez 2012 um 20:00 Uhr

Best of @ KINOPROBA Festival

Cinema Next wurde von KINOBROBA – International Film School Festival in Russland eingeladen, einen Querschnitt des Jungen Kinos Österreichs zu zeigen. Wir sind stolz, dieses sehr feine Programm international präsentieren zu dürfen! Die Auswahl der Filme reicht vom sehr einfühlsam inszenierten Kurzspielfilm Unser Lied von Catalina Molina über die aufwändig produzierte Horror-Komödie Spitzendeckchen von Dominik Hartl bis hin zum Animationsfilm Der Besuch von Conrad Tambour, der international schon zahlreiche Preise gewonnen hat.

kinoprobafest.com

Programm:

Heat the Water

Ein Zugvogel verlässt gegen Sommerende oder im Herbst sein Brutgebiet. Die Tiere wandern, um gute Bedingungen zum Überleben zu haben. Schon Aristoteles hat vor mehr als 2000 Jahren beobachtet, dass sich die Vögel im Herbst sammeln, um vor der Kälte fortzuziehen, und dass sie erst im Frühjahr zurückkommen, um zu brüten. Der Vogelzug birgt noch immer viele Geheimnisse. Wie orientieren sich die Vögel? Wie finden sie ihren Weg hin und zurück? Man nimmt an, dass sich manche an den Sternen, manche an nach der Sonne und andere am Magnetfeld der Erde orientieren.

Regie/Konzept Florian Pochlatko
Regie Assistenz Samuel Traber
Kamera David Wagner
Kameraassistent Ralph Voltron
Postproduktion Roland Stöttinger
Tonaufnahmeleiter, Mischen/Mastered Peter Tomic
Produktion/Musik/Konzept Leo Riegler.
Drumset/Bass/Synt. Vocals Lukas König

Unser Lied

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Regie/Drehbuch Catalina Molina
Kamera Klemens Hufnagl
Schnitt Matthias Halibrand
Ton Laura Endres
Produktion David Bohun, Senad Halibasic

Spitzendeckchen

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Regie Dominik Hartl
Drehbuch Sarah Wassermaier
Kamera Leni Lauritsch
Schnitt Fabian Rüdisser
Produktion Diego Breit, Filmakademie Wien

The Back Room

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Der Besuch

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie/Schnitt/Stimme Lisa Weber
Kamera Steven Swirko
Kameraassistenz Svenja Plaas

Best of @ KINOPROBA Festival

Special

Russland: Kinoproba Festival, 1. Dez 2012 um 00:00 Uhr

wastecooking

Am Samstag, 1. Dezember laden this human world, Topkino, Cinema Next und das wastecooking-Team nachdenklich zu Tisch! Die in der Nacht zuvor aus dem Müll geholten Lebensmittel werden am Abend ab 22 Uhr im Topkino verkocht und verkostet und die Episoden der kritischen Kochshow wastecooking  im Kino gezeigt. Ein kulinarischer Genuss mit bitterem Beigeschmack!

Eintritt frei!

Programm:

wastecooking – die kritische Kochshow

Ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landen im Müll, das sind 1,3 Milliarden Tonnen im Jahr. Mit wastecooking wurde im Mai 2012 eine konsumkritische Web-Serie geboren, die gegen diese Lebensmittelverschwendung protestiert. Die Serie kombiniert Waste-Diving-Sessions mit dem üblichen Kochshow-Format und zeigt, wie man mit Lebensmitteln aus dem Müll kreativ kochen kann.

Regie David Gros
Kamera Daniel Samer
Schnitt Chrsitopher Eberle, Martin Hasenöhrl
Musik Cilly Kar

wastecooking

Premiere

Wien: Topkino, 1. Dez 2012 um 22:00 Uhr

Satellite Sky

Satellite Sky läuft im November als Vorfilm zu Oh Yeah, She Performs! von Mirjam Unger

Zur Einstimmung zum Dokumentarfilm Oh Yeah, She Performs! passend ein Musikvideo mit Teresa Rotschopf, eine der vier im Film portraitierten Musikerinnen! Satellite Sky ist das aktuelle, aber gleichzeitig auch letzte Video der Band Bunny Lake, die sich im Herbst 2012 aufgelöst hat.

 

Programm:

Satellite Sky

Satellite Sky ist das aktuelle, aber gleichzeitig auch letzte Video der Band Bunny Lake, die sich im Herbst 2012 aufgelöst hat.

Regie Richard Wilhelmer Florian Pochlatko
Schnitt Florian Pochlatko
Produktionsleitung Sigi Steiner
Kamera Andi Winter
Musik Bunny Lake

Satellite Sky

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, November 2012

Rumor Macchina

Rumor Macchina läuft im November als Vorfilm zu Die Vermessung der Welt von Detlev Buck

Programm:

Rumor Macchina

In nicht allzu ferner Zukunft soll es möglich sein, sich mittels eines Geräts Energie zu erschreien. „Mit der Rumor Macchina könnte man in der Früh aufstehen, das Gerät anschreien und ein Ei zum Kochen bringen“, malt sich der etwas wirr wirkende Wissenschaftler eine bessere Welt aus. Eine unterhaltsame Fake-Doku!

Regie/Buch/Schnitt Patrick Topitschnig
Produktion Patrick Topitschnig, Pinar Dagdevir
Kamera Mario Minichmayr
Ton Florian Gruber
Darsteller Werner Wultsch

Rumor Macchina

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, November 2012

Satellite Sky

Satellite Sky läuft ab 9. November als Vorfilm zu Oh Yeah, She Performs! von Mirjam Unger

Zur Einstimmung zum Dokumentarfilm Oh Yeah, She Performs! passend ein Musikvideo mit Teresa Rotschopf, eine der vier im Film portraitierten Musikerinnen. Satellite Sky ist das aktuelle, aber gleichzeitig auch letzte Video der Band Bunny Lake, die sich im Herbst 2012 aufgelöst hat.

 

Programm:

Satellite Sky

Satellite Sky ist das aktuelle, aber gleichzeitig auch letzte Video der Band Bunny Lake, die sich im Herbst 2012 aufgelöst hat.

Regie Richard Wilhelmer Florian Pochlatko
Schnitt Florian Pochlatko
Produktionsleitung Sigi Steiner
Kamera Andi Winter
Musik Bunny Lake

Satellite Sky

Vorfilm

Linz: Moviemento, November 2012

8 Kurzfilme

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das österreichische Nachwuchsfilmschaffen gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten zu sehen.

Bei der Filmnacht im KIZ RoyalKino in Graz feiert der Dokumentarfilm Whisper Down The Lane von Sebastian Frisch seine Graz-Premiere. Der Filmemacher begleitet HIV-infizierte Frauen in Kenia, beleuchtet Legenden und Mythen, Halbwahrheiten und Vorurteile, vor allem aber die Stigmatisierung und Gewalt, mit denen die Frauen konfrontiert werden. Der Kurzspielfilm zuhause von Anna-Katharina Wohlgenannt, der ebenfalls erstmals in Graz zu sehen ist, erzählt von der Rückkehr zweier Schwestern in ihr Elternhaus, von früheren Begegnungen, von Loslösung und Aufbruch. Die Musikvideos Exhale von Agnes Miglbauer und Lisa Schmölzer, Time is a Habit von Sigmund Steiner und Heat the Water von Florian Pochlatko geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen der Steiermark.

Der Fokus Österreich präsentiert neben dem Animationsfilm Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Agnes Miesenberger und Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath eine Entdeckung der heurigen Viennale: adele1 von Kurdwin Ayub, die in ihrer Video-Miniatur auf erfrischende Weise mit den Homevideos im youtube-Style spielt.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden.

Regie/Drehbuch/Produktion Patrick Vollrath
Kamera Marie-Therese Zumtobel
Schnitt Sebastian Schreiner
Produzent Roland Töfferl
Visual Effects Roland Stöttinger
Sound Mixing Bernd Dormeyer
Förderung Fachverband der Film- und Musikindustrie.

adele1

Die Filmemacherin wird ein Lied singen, das gerade zu ihrer Lebenssituation passt…

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

In der Animation Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung werden fünf Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über den Entschluss zum Kind, die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle uvm. und ziehen Bilanz über die Anfangszeit ihrer Mutterschaft mit ihren ganzen Ambivalenzen.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, ihre Aussagen bekommen dadurch eine allgemeine Gültigkeit und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.

Zeichnungen/Animation Agnes Miesenberger
Musik/Sound Conny Kraus, Bert Zettelmeier
Mastering Armin Lehner
Förderungen ÖH Projektförderung.

zuhause

zuhause erzählt von der Rückkehr zweier Schwestern in ihr Elternhaus, von ihrer Begegnung mit einer früheren Freundin, von Loslösung und Aufbruch: Die schwangere Sonja (30) möchte sich von altem Ballast lösen, um Platz für Neues zu schaffen. Ihre Schwester Greta (25) jedoch hält an den Dingen aus der Kindheit fest. Und dann ist da noch Conny (29), die vor dem Vergangenen flüchtet und nach dem heilsamen Neuen sucht.

Regie/Drehbuch Anna Katharina Wohlgenannt
Kamera Lisa Peer
Schnitt Sebastian Schreiner
Produktion Caroline Bobek
Förderung Land Steiermark Kultur

Heat the Water

Ein Zugvogel verlässt gegen Sommerende oder im Herbst sein Brutgebiet. Die Tiere wandern, um gute Bedingungen zum Überleben zu haben. Schon Aristoteles hat vor mehr als 2000 Jahren beobachtet, dass sich die Vögel im Herbst sammeln, um vor der Kälte fortzuziehen, und dass sie erst im Frühjahr zurückkommen, um zu brüten. Der Vogelzug birgt noch immer viele Geheimnisse. Wie orientieren sich die Vögel? Wie finden sie ihren Weg hin und zurück? Man nimmt an, dass sich manche an den Sternen, manche an nach der Sonne und andere am Magnetfeld der Erde orientieren.

Regie/Konzept Florian Pochlatko
Regie Assistenz Samuel Traber
Kamera David Wagner
Kameraassistent Ralph Voltron
Postproduktion Roland Stöttinger
Tonaufnahmeleiter, Mischen/Mastered Peter Tomic
Produktion/Musik/Konzept Leo Riegler.
Drumset/Bass/Synt. Vocals Lukas König

Time is a Habit

Found Footage Musikvideo

Idee/Schnitt Sigmund Steiner
Recherche Vera Kropf
Musik Luise Pop

Exhale

Können wir den Erinnerungen unserer Kindheit entfliehen? Sie aus uns herauslösen? Endgültig herausatmen? Oder werden wir doch immer wieder von ihnen eingeholt? Zurück an einem zur Ruine verfallenen Ort seiner Kindheit tanzt sich ein junger Mann frei und wird in der Trance des Tanzes wieder von seiner Vergangenheit eingeholt.

Kamera Agnes Miglbauer, Lisa Schmölzer & Gerulf Dösinger
Schnitt Agnes Miglbauer
Visual Effects Lisa Schmölzer
Tanz/Choreografie Tom Smithson
Musik mefjus & kung
Förderung Land Steiermark

Whisper Down the Lane

Ein Dorf in Kenia. Vier Frauen erzählen aus ihrem Leben. Nicht alle sind infiziert, doch sie haben Erfahrungen mit HIV/Aids gemacht, die ihr Leben geprägt haben. Es wird begreiflich, dass HIV nicht nur als Virus in Erscheinung tritt, sondern auch in der Angst der Menschen.
In der Gegend kursieren Gerüchte und viele Menschen glauben an sie. Legenden und Mythen, Halbwahrheiten und Vorurteile haben negative Auswirkungen auf die Gesellschaft. Tabuisierung, Stigmatisierung und Gewalt sind die Folgen, mit denen die Frauen konfrontiert werden.

Regie Sebastian Frisch
Drehbuch Victoria Preuer, Christina Schmölz
Kamera Martin Keindl, Andreas Steger
Schnitt Julia Zisser
Ton/Musik Sebastian Frisch
Produktion Sebastian Frisch, Julia Zisser, Julia-Pia Huemer

8 Kurzfilme

Filmnacht

Graz: KIZ RoyalKino, 28. Nov 2012 um 21:00 Uhr

Alte Heimat/Schnitt/Neue Heimat

Der Dokumentarfilm Alte Heimat/Schnitt/Neue Heimat von Vinzenz Mell und Emir Handžo hält Erinnerungen emigrierter Innsbrucker Jüdinnen und Juden fest, die auf der Flucht vor der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik in England und Israel eine neue Heimat gefunden haben. Der Film wird von zwei weiteren Filmen junger FilmemacherInnen begleitet: In Rückruf ruft Jakob Brossmann seine Großmutter an, als er von seiner ersten Israel-Reise zurückkehrt. Clara Trischler fragt in Seashells and Milk palästinensische Kinder über ihr Bild von Israel, das sie nur aus Erzählungen kennen.

Im Anschluss Diskussion mit den FilmemacherInnen.

Eintritt frei!

Programm:

Seashells and Milk

Wie stellst Du Dir Israel vor? Zerrbilder und Vorstellungen palästinensischer Kinder über ein Land, das sie nur aus Erzählungen kennen.

Regie/Schnitt Clara Trischler
Kamera Jakob Fuhr
Set Aufnahmeleitung Elisabeth Weydt
Musik Christian Mrazek
Setfotografie Agnes Prammer
Übersetzungen Mustafa Moneir, Nassar Abujabal, Guy Liechtenstein, Ophir Kagan, Gil Librowski

 

Rückruf

Mit dem Reisetagebuch seiner Urgroßmutter Gusti und einer Menge Fragen kehrt der Filmemacher von seiner ersten Israel-Reise zurück nach Österreich. Das Erste, was er macht, als er zuhause ist: Er ruft Gustis Tochter / seine Großmutter Eva an.

Regie Jakob Brossmann Finali
Kamera José Lorenzo Wasner, Jakob Brossman Finali
Farbkorrektur Markus Weilguny
Sound Dubbing Gregor Rasek
Studioaufnahmen Ferdinand Frischlinger
Übersetzung Lotte Kreissler

 

Alte Heimat / Schnitt / Neue Heimat

Alte Heimat/Schnitt/Neue Heimat hält Erinnerungen emigrierter Innsbrucker Jüdinnen und Juden fest, die auf der Flucht vor der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik in England und Israel eine neue Heimat gefunden haben. Ihre Erinnerungen an die alte Heimat, an Flucht und Vertreibung und das Leben in der neuen Heimat schildern sie uns in Interviews.

Regie/Schnitt Emir Handžo
Kamera Vinzenz Mell
Soundbearbeitung Kenneth Winkler
Musik Michael Graubart
Projektteam Christoph W. Bauer, Irmgard Bibermann, Horst Schreiber

Alte Heimat/Schnitt/Neue Heimat

Premiere

Innsbruck: Leokino, 7. Nov 2012 um 19:00 Uhr

The Bumblebee Fur Coat

The Bumblebee Fur Coat läuft im Oktober als Vorfilm zu More Than Honey von Markus Imhoof

Programm:

The Bumblebee Fur Coat

Im Animationsmärchen The Bumblebee Fur Coat von Agnes Miesenberger, aktuelle Preisträgerin des Kunstpreises der Arbeiterkammer Oberösterreich, kommen Bienen auch der kleinen Helga zu Hilfe, die sich einen luxuriösen Mantel wünscht. Mehr als ein Glas Honig braucht sie dafür aber nicht.

Idee/Realisierung Agnes Miesenberger
Musik/Ton Conny Kraus, Berthold Zettelmeier
Darsteller 1 Mädchen, 19378 Hummeln, 1 Vogel

 

The Bumblebee Fur Coat

Vorfilm

Linz: Moviemento, Oktober 2012

The Bumblebee Fur Coat

The Bumblebee Fur Coat läuft im Oktober als Vorfilm zu More Than Honey von Markus Imhoof

Programm:

The Bumblebee Fur Coat

Im Animationsmärchen The Bumblebee Fur Coat von Agnes Miesenberger, aktuelle Preisträgerin des Kunstpreises der Arbeiterkammer Oberösterreich, kommen Bienen auch der kleinen Helga zu Hilfe, die sich einen luxuriösen Mantel wünscht. Mehr als ein Glas Honig braucht sie dafür aber nicht.

Idee/Realisierung Agnes Miesenberger
Musik/Ton Conny Kraus, Berthold Zettelmeier
Darsteller 1 Mädchen, 19378 Hummeln, 1 Vogel

 

The Bumblebee Fur Coat

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Oktober 2012

You’re Out

You’re Out läuft im Oktober als Vorfilm zu Die Wand von Julian Roman Pölsler

Programm:

You’re Out

Im Musikvideo You’re Out wird ein Mensch zum freiwilligen Aussteiger. Abgeschieden von dem, was er bisher kannte, wird er zum sehnsüchtigen Beobachter, der die Übermacht der Natur wieder erkennt und auch vom Tod nicht mehr beeindruckt ist.
You’re Out wurde auf der Diagonale 2011 als „Bester Nachwuchsfilm“ ausgezeichnet.

 

You’re Out

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Oktober 2012

3 Kurzfilme

Bei den Cinema Next Filmpremieren wird in regelmäßigen Abständen  jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Mittwoch, 17. Oktober 2012 präsentieren wir Alexandra Makarovás Film An einem anderen Tag als Österreich-Premiere, nachdem er im Wettbewerb des Filmfestivals Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken die internationale Premiere feierte. Als Wien-Premieren werden Christóbal Hornitos Essay 9. Studie zu ‚Ein Film ist ein Film ist ein Film’, der bereits beim diesjährigen Crossing Europe Filmfestival in Linz zu sehen war, sowie Stalemate von Sebastian Mayr und Andre Mayerhofer gezeigt. Dieser aufwändige Endzeitfilm, der im Rahmen des Night-of-the-Light-Wettbewerbs von Wien Energie produziert wurde, ist nun erstmals in voller Länge zu sehen.

Eintritt frei!

Programm:

9. Studie zu ‘Ein Film ist ein Film ist ein Film’

9.Studie zu ‚Ein Film ist ein Film ist ein Film’ ist Teil einer zwölfteiligen Kurzfilmreihe. Er handelt von einer Beziehung: dem Kennenlernen, der Phase des Verliebtseins, dem Schlussmachen, dem zufälligen Wiedersehen und dem Vergessen. Also nichts, was diese Beziehung besonders auszeichnen würde. Nur: der Filmemacher erzählt sie hier aus der Sicht der StatistInnen.

Buch/Kamera/Regie/Schnitt Cristóbal Hornito
Darsteller Theresa Gusenleitner, Dominik Heizmann, Evelyn Loschy, Pen Chenches, Josephine Ahnelt, Lisa Kulmer, Yolanda Puschkin, Barbara Wiesinger, Leopold Himmelfahrtspointner
Musik DAWA

 

Stalemate

2017. Nach der Umweltkatastrophe von 2012 wurden die Städte durch eine giftige Wolke unterhalb von 30 Metern Höhe unbewohnbar. Der synthetische Organismus, der die Umwelt retten sollte, wurde zu einer Bedrohung für die Menschheit. Oberhalb der Wolke leben die Menschen reich an Sonne und Energie. Unterhalb überleben sie gerade mal so. Oben sei nicht genug Platz für alle, sagen die oben. Unten bildet sich währenddessen ein gewaltiger Aufstand.

Regie Sebastian Mayr & Andre Mayerhofer.
Kamera Matthias Pötsch
Schnitt Daniel Helmer
Produktion Florian Krügel
Ausstattung Christoph Fischer, Winnie Küchl, Iva Galova.
Ton Sam Irl, Lisa Hildebrandt.

An einem anderen Tag

Nachdem die impulsive Mutter die junge Patchwork-Familie verlassen hat, sind die 16-jährige Dana und ihr Stiefvater Alexander mit der neuen Konstellation auf sich alleine gestellt. Als sie dann gemeinsam ins Sommerhaus fahren, finden sich beide in einer noch nie dagewesenen Situation aus erotischer Anziehung, gegenseitiger Fürsorge und Freundschaft wieder. Dana und Alexander werden vor eine Entscheidung gestellt, die sie beide eines Tages bereuen könnten.

Regie/Produktion Alexandra Makarová
Buch Sebastian Schmidl, Alexandra Makarová
Kamera Georg Weiss
Schnitt Lisa Geretschläger
Ton Martin Winter,
Darsteller Andreas Patton, Melanie Mezzina, Ariane Swoboda, Oswald Fuchs, Béla Baptiste
Sound Design Elisabeth Hildebrandt,
Produktionsleitung Magdalena Pokieser,
Förderung bm:ukk Innovative Film.

 

3 Kurzfilme

Premiere

Wien: Topkino, 17. Okt 2012 um 19:00 Uhr

Genosse Waditschki

Programm:

Genosse Waditschki

10. Dezember 2009: Willi Gaisch beginnt seinen Tag, wie so oft, bei einer Melange im Café Weitzer. Gaisch war einst Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime, der als Kommunist und Sohn einer russischen Jüdin die Nazi-Diktatur in der steirischen Landeshauptstadt Graz überlebte. Im Laufe des Tages besucht er die Stationen seines Lebens im Arbeiterviertel Gries: das Haus seiner Eltern, die wieder errichtete Grazer Synagoge und schließlich das Volkshaus Graz, in dem die steirische KPÖ ihren Sitz hat – hier sollte Gaisch nach dem Krieg Karriere machen.
Während er am Abend vor Studierenden an der Uni Graz über seine Erfahrungen im Widerstand spricht, bricht der 87-jährige am Podium zusammen, erleidet einen Schlaganfall und stirbt am darauffolgenden Morgen.
Gaischs Geschichte erzählen nunmehr andere zu Ende:  Seine Frau Hilde und die gemeinsame Tochter Lore, die Weggefährten Max Schneider, Ernest Kaltenegger und Werner Murgg, die Journalisten Gerfried Sperl und Christa Zöchling u.a.m. Am Ende steht das Portrait eines bewegten Lebens entlang der Wegmarken des 20. Jahrhunderts. Eine Geschichte von Verfolgung und Widerstand, Aufbruch und Hoffnung, Widersprüchen und Verrenkungen. Eine Geschichte vom Versuch, aufrecht durchs Leben zu gehen -  und vom Scheitern daran.

Regie/Drehbuch Samuel Stuhlpfarrer & Colette M. Schmidt
Kamera/Schnitt Sigmund Steiner
Dramaturgische Beratung Stefan Hafner
Aufnahmeleitung/Recherche Hanno Wisiak
Ton Pieter Bird
Tonassistenz Monique Fessl
Digitale Farborrektur Andreas Winter
Sprecher Sigmund Steiner
Wissenschaftliche Beratung Heimo Halbrainer
Förderungen Cinestyria Filmkunst, Stadt Graz Kultur, Bildungsverein der KPÖ Steiermark

Genosse Waditschki

Premiere

Graz: Schubertkino, 11. Okt 2012 um 20:00 Uhr

Die und der von da und dort

Das Gegenstück zu Samsara, dem Reisefilm von Welt. Die junge Filmemacherin Lisa Weber reist nicht in die Welt hinaus, sondern holt diese nach Wien. Dort finden die gefilmten TouristInnen das Bermudadreieck gut, wünschen sich besseres Wetter oder warten darauf, dass sie ein Raumschiff abholt und an den nächsten Ort bringt. Zeigt Samsara unser Dasein mit großem Gestus, so macht das Die und der von da und dort mit scheinbarer Leichtigkeit im Kleinen und auf Augenhöhe.

Die und der von dort und da läuft im September als Vorfilm zu Samsara von Ron Fricke und Mark Magidson (21 Uhr Vorstellung)

Programm:

Die und der von da und dort

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie/Schnitt/Stimme Lisa Weber
Kamera Steven Swirko
Kameraassistenz Svenja Plaas

Die und der von da und dort

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, September 2012

5 Kurzfilme & MuVi Best-of

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

In Feldkirch werden im Fokus Vorarlberg zwei Arbeiten der Experimtalfilmerin Veronika Schubert zu sehen sein. In Dominik Hartls aufwändig gestalteter Komödie Spitzendeckchen fällt eine junge Frau einer Wiener Altbauwohnung zum Opfer, die sich sprichwörtlich von ihren Mieter ernährt. Der Experimentalfilm Empty Rooms von Claudia Larcher und Constantin Popp sowie Harald Schwarzmanns Der Angriff geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes. Im Fokus Österreich wird ein Musikvideo Best-Of präsentiert, das sowohl musikalisch als auch visuell Highlights der österreichischen Musik- und Musikvideoszene zusammenfasst.

Programm:

Glass

Musikvideo

Musik Cherry Sunkist

Pentagonia

Musikvideo

Musik Elektro Guzzi

Calle San Francisco

Experimentelles Video aus Zeitrafferaufnahmen der Calle San Francisco in Bilbao.

Musik Ulrich Troyer / AT THE WORKSHOP (Excerpt)

Empty Rooms

In einer streng horizontalen Bewegung ertastet die Kamera eine weiß getünchte Wand. Minutenlang zwingt sie das Auge, die poröse Oberfläche zu verfolgen, bevor sie eine Kante ins Bild rückt, eine Öffnung, eine Türklinke. Kreischender Noise-Sound setzt ein. Die Kamera wandert weiter, sie erfasst einen endlos erscheinenden Gang, durchbrochen von unzähligen Notausgangsleuchten. Eine Türzarge. Eine horizontale Fensteröffnung gibt den Blick auf ein Gerüst frei.

Idee/Realisierung Claudia Larcher
Musik Constantin Popp

Der Angriff

Ein unerwarteter Angriff zerstört das Parlamentsgebäude eines nicht näher bezeichneten Landes. Der Präsident ist recht unglücklich mit der Situation. Er und seine zwei Berater müssen rasch ein Konzept für die politische Reaktion zusammenzimmern. Doch fällt ihnen nicht allzu viel ein und die Zeit drängt, denn die Fernsehansprache beginnt in wenigen Minuten…

Regie/Drehbuch/Schnitt Harald Schwarzmann
Kamera Jürgen Bereuter
Ton Peter Rösner

Die Themen des Tages

Das Found-Footage-Video Die Themen des Tages beschäftigt sich mit der täglichen TV-Berichterstattung anhand der Sendung „Vorarlberg heute“. Mehrere ModeratorInnen präsentieren gemeinsam die aktuellen Themen.

Galaxy

Eine aufwendige Puppen-Stop-Motion-Animation aus über 3.200 Einzelbildern zum Song GALAXY der Band I AM CEREALS.

Siehe auch The Back Room

Countably Infinite

Musikvideo

Regie/Konzept Christian Dietl &Luzi Katamay
Musik A.G.Trio

Heat the Water

Ein Zugvogel verlässt gegen Sommerende oder im Herbst sein Brutgebiet. Die Tiere wandern, um gute Bedingungen zum Überleben zu haben. Schon Aristoteles hat vor mehr als 2000 Jahren beobachtet, dass sich die Vögel im Herbst sammeln, um vor der Kälte fortzuziehen, und dass sie erst im Frühjahr zurückkommen, um zu brüten. Der Vogelzug birgt noch immer viele Geheimnisse. Wie orientieren sich die Vögel? Wie finden sie ihren Weg hin und zurück? Man nimmt an, dass sich manche an den Sternen, manche an nach der Sonne und andere am Magnetfeld der Erde orientieren.

Regie/Konzept Florian Pochlatko
Regie Assistenz Samuel Traber
Kamera David Wagner
Kameraassistent Ralph Voltron
Postproduktion Roland Stöttinger
Tonaufnahmeleiter, Mischen/Mastered Peter Tomic
Produktion/Musik/Konzept Leo Riegler.
Drumset/Bass/Synt. Vocals Lukas König

Time is a Habit

Found Footage Musikvideo

Idee/Schnitt Sigmund Steiner
Recherche Vera Kropf
Musik Luise Pop

Satellite Sky

Satellite Sky ist das aktuelle, aber gleichzeitig auch letzte Video der Band Bunny Lake, die sich im Herbst 2012 aufgelöst hat.

Regie Richard Wilhelmer Florian Pochlatko
Schnitt Florian Pochlatko
Produktionsleitung Sigi Steiner
Kamera Andi Winter
Musik Bunny Lake

Die Dramaturgie der Ereignisse

Unter dem Namen LasGafas realisierten Christian Dietl und Luzi Katamay, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, schon viele Videos für Musiker und Bands aus Oberösterreich. Für die Linzer HipHop-Formation TEXTA visualisieren sie Die Dramaturgie der Ereignisse als großen Fall vor dem Neuanfang: „Nichts ist für immer, warum sollt es auch … Wenn das eine beginnt, hört was anderes auf.“

Spitzendeckchen

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Regie Dominik Hartl
Drehbuch Sarah Wassermaier
Kamera Leni Lauritsch
Schnitt Fabian Rüdisser
Produktion Diego Breit, Filmakademie Wien

Boulevard

Als Musik-Performance-Projekt von drei Studierenden der Kunstuniversität Linz entstanden, setzen sich Martin & The evil eyes of Nur in ihren Performances und Videos mit männlichen Rollenbildern, Emanzipation und Starmechanismen auseinander. Always handsome, always hip – but they don’t care!

http://www.mateeon.net/

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

5 Kurzfilme & MuVi Best-of

Filmnacht

Feldkirch: Poolbar, 22. Jul 2012 um 20:30 Uhr

Die Dramaturgie der Ereignisse

In regelmäßigen Abständen werden kurze Filme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Die Dramaturgie der Ereignisse

Unter dem Namen LasGafas realisierten Christian Dietl und Luzi Katamay, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, schon viele Videos für Musiker und Bands aus Oberösterreich. Für die Linzer HipHop-Formation TEXTA visualisieren sie Die Dramaturgie der Ereignisse als großen Fall vor dem Neuanfang: „Nichts ist für immer, warum sollt es auch … Wenn das eine beginnt, hört was anderes auf.“

Die Dramaturgie der Ereignisse

Vorfilm

Linz: Moviemento, Juni 2012

fünf minuten zwanzig

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

fünf minuten zwanzig

In fünf Minunten öffnet sich uns die Welt des Postverteilerzentrums Wals-Siezenheim, in der Briefe und Pakete von Maschinen und Geisterhänden geordnet werden – dazwischen sind Postarbeiter, die der Maschinenwelt ein bisschen menschlichen Charme verleihen. Der Beitrag ist auf der Universität Salzburg im Rahmen der Lehrverstaltung Dokumentarische Miniaturen entstanden.

fünf minuten zwanzig

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Juni 2012

Die Dramaturgie der Ereignisse

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Die Dramaturgie der Ereignisse

Unter dem Namen LasGafas realisierten Christian Dietl und Luzi Katamay, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, schon viele Videos für Musiker und Bands aus Oberösterreich. Für die Linzer HipHop-Formation TEXTA visualisieren sie Die Dramaturgie der Ereignisse als großen Fall vor dem Neuanfang: „Nichts ist für immer, warum sollt es auch … Wenn das eine beginnt, hört was anderes auf.“

Die Dramaturgie der Ereignisse

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Juni 2012

TINAMV1

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

TINAMV1

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Juni 2012

8 Kurzfilme

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

In St. Pölten werden im Fokus Niederösterreich zwei Arbeiten des preisgekrönten „Neuen Österreichischen Trickfilms“ präsentiert. Johannes Schiehsls Film 366 Tage erzählt aus dem Alltag eines Zivildieners, Benjamin Swiczinsky bereitet in Heldenkanzler den Aufstieg und Fall von Engelbert Dollfuß sehr unkonventionell aus einer Mischung von Archivaufnahmen und Animationen auf. Neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, wird erstmals auch Lebensretter Konstantin von Mark Gerstorfer, der auf der Viennale 2011 zu sehen war, in Niederösterreich gezeigt. Das neue Musikvideo von LasGafas zu Textas Lied Die Dramaturgie der Ereignisse, Katharina Gruzeis Experimentalfilm Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik sowie Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“-Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt, geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes.

Programm:

Lebensretter Konstantin

Konstantins Leben spielt sich zwischen Medizinstudium, freiwilligen Sanitätsdiensten und Stammlokal ab. Blödschwätzende Kumpels hat er, eine Freundin hat er nicht. Bis er eines Nachts eine sturzbetrunkene junge Frau bei sich aufnimmt. Ihr exhibitionistisches Auftreten und ihr selbstdestruktiver Gestus lösen in Konstantin etwas aus, das über die Bedienung seines Helfersyndroms hinausgeht. Will er mit ihr seine Verklemmung überwinden? Der Film erzählt von zwei Menschen, die schwer zu verstehen sind. Und er erzählt von Nähe, die vielleicht nur in einem bestimmten Moment möglich ist.

Drehbuch Severin Fiala
Kamera Anna Manhardt
Schnitt Thomas Wider
Ton David Seitz
Produktion Dominik Brauweiler, Filmakademie Wien
Förderungen Niederösterreich Kultur, Wien Kultur MA7

Heldenkanzler

Es war einmal im Jahre 1933 ein kleiner schnauzbärtiger Österreicher, dessen größter Traum es war, faschistischer Diktator zu werden. Nein, nicht in Deutschland sondern in Österreich. Dieser kleine Mann hieß Engelbert Dollfuß…

Buch Benjamin Swiczinsky
Ton Alexander Zlamal, Martin Kerschbaum
Musik/Sounddesign Alexander Zlamal
Animation Benjamin Swiczinsky, Bin-Han To, Kim Ngujen, Deborah Kompanitsak
Produktion Hanna Kaesemann, Filmakademie Baden-Württemberg

366 Tage

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Regie/Drehbuch Johannes Schiehsl
Ton Martin Kerschbaum
Musik/Sounddesign Alexander Zlamal
Animation Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a.
Produktion Filmakademie Baden-Württemberg.

Das Labyrinth unter der Sonne

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Regie/Drehbuch Maximilian Liebich
Kamera Anselm Hartmann
Schnitt Roland Stöttinger
Musik Corina Kuhs, Millian
Produktion Florian Brüning

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept/Schnitt/Sound Katharina Gruzei
Kamera Renate Bauer

Die Dramaturgie der Ereignisse

Unter dem Namen LasGafas realisierten Christian Dietl und Luzi Katamay, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, schon viele Videos für Musiker und Bands aus Oberösterreich. Für die Linzer HipHop-Formation TEXTA visualisieren sie Die Dramaturgie der Ereignisse als großen Fall vor dem Neuanfang: „Nichts ist für immer, warum sollt es auch … Wenn das eine beginnt, hört was anderes auf.“

Unser Lied

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Regie/Drehbuch Catalina Molina
Kamera Klemens Hufnagl
Schnitt Matthias Halibrand
Ton Laura Endres
Produktion David Bohun, Senad Halibasic

Berlin Recyclers

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation/Ton Nikki Schuster
Tonmischung Sebastian Müller
Produktion Fiesfilm

8 Kurzfilme

Filmnacht

St.Pölten: Cinema Paradiso, 15. Jun 2012 um 21:00 Uhr

11 Kurzfilme

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

In Salzburg werden im Fokus Salzburg die Preisträgerfilme des kürzlich abgehaltenen Stegreif Film Festivals instant36, zwei Dokumentarische Miniaturen der Universität Salzburg sowie der Animationsfilm Blood, Sweat & Gingerbread von Regina Reisinger und Martin Mayrhofer-Reinhartshuber, der bereits am diesjährigen Tricky Women Festival gezeigt wurde, präsentiert. Lebensretter Konstantin von Mark Gerstorfer, der seine Premiere bei der Viennale 2011 feierte, sowie Karin Fisslthalers Satellites, ein Film, der in atmosphärischen Bildern ein rätselhaftes, auf Youtube verbreitetes Ohnmacht-Ritual unter Jugendlichen aufgreift, sind erstmals in Salzburg zu sehen.
Im Fokus Österreich werden neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, neue Arbeiten von Bernhard Riener (Der Sohn und sein Vater) und Clara Stern (Die Inseln, die wir sind) gezeigt. Rainer Kohlbergers und Wilm Thobens White Light/White Heat, ein reduktionistisches Bewegungsspiel mit einem Laserstrahl, und Nikki Schusters Berlin Recyclers aus ihrem Recycler-Zyklus, in dem gefundene Objekte der Stadt zum Leben erweckt werden, sind ebenfalls erstmals in Salzburg zu sehen und geben einen Einblick in das junge Experimentalfilmschaffen Österreichs.

Verleihung spec_script Award 2011

Im Rahmen der Cinema Next Filmnacht verleiht die Drehbuchwerkstatt Salzburg bereits zum vierten Mal den beliebten spec_script Award für das beste unverfilmte Drehbuch. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert und wird von einer prominenten Jury vergeben.
232 Stoffe von jungen AutorInnen bis 35 Jahre wurden eingereicht.
www.drehbuchwerkstatt.eu 

Programm:

fünf minuten zwanzig

In fünf Minunten öffnet sich uns die Welt des Postverteilerzentrums Wals-Siezenheim, in der Briefe und Pakete von Maschinen und Geisterhänden geordnet werden – dazwischen sind Postarbeiter, die der Maschinenwelt ein bisschen menschlichen Charme verleihen. Der Beitrag ist auf der Universität Salzburg im Rahmen der Lehrverstaltung Dokumentarische Miniaturen entstanden.

Die Inseln, die wir sind

Anna kehrt auf Drängen ihrer Freundin Liza für ein Wochenende zurück nach Amsterdam. Anna ist glücklich wieder hier zu sein, die Stadt, die Wohnung und vor allem Lisa wieder zu sehen, mit ihr zu reden, mit ihr am Balkon in der Nacht zu tanzen. Doch Anna beobachtet auch, wie Liza sich verhält, um endlich zu wissen, ob nicht doch mehr als Freundschaft zwischen ihnen möglich ist.

Regie/Drehbuch Clara Stern
Kamera Sebastian Thaler
Schnitt Svenja Plaas
Ton Sergey Martynyuk
Sounddesign Samuel Irl
Produktion Lixi Frank

Lebensretter Konstantin

Konstantins Leben spielt sich zwischen Medizinstudium, freiwilligen Sanitätsdiensten und Stammlokal ab. Blödschwätzende Kumpels hat er, eine Freundin hat er nicht. Bis er eines Nachts eine sturzbetrunkene junge Frau bei sich aufnimmt. Ihr exhibitionistisches Auftreten und ihr selbstdestruktiver Gestus lösen in Konstantin etwas aus, das über die Bedienung seines Helfersyndroms hinausgeht. Will er mit ihr seine Verklemmung überwinden? Der Film erzählt von zwei Menschen, die schwer zu verstehen sind. Und er erzählt von Nähe, die vielleicht nur in einem bestimmten Moment möglich ist.

Drehbuch Severin Fiala
Kamera Anna Manhardt
Schnitt Thomas Wider
Ton David Seitz
Produktion Dominik Brauweiler, Filmakademie Wien
Förderungen Niederösterreich Kultur, Wien Kultur MA7

400:20

“Man muss über Dinge lachen können – über sich selber, über Situationen. Für Kinder ist das ganz einfach und natürlich” – Erwachsene müssen Lachen oft erst wieder lernen und trainieren. Der Film zeigt eine Gruppe von Salzburgern, die sich diese Aufgabe zu Herzen genommen haben.

Blood, Sweat and Gingerbread

Obwohl Halloween der Lieblingstag aller Kinder ist, hat es den kleinen Adam
übel erwischt: zuerst bekommt er wegen seines klapprigen, selbst gebastelten
 Kostüms keine Süßigkeiten, und dann legt er sich auch noch versehentlich
 mit den schlimmsten Rabauken der Nachbarschaft an. Erst ein im wahrsten 
Sinne des Wortes zauberhaftes Zuckerl verspricht das Schicksal zu seinen
 Gunsten zu wenden…

Drehbuch Michael Fuchs & Verena Puhm
Kamera/Schnitt Verena Puhm
Sounddesign David Philipp
Animation Regina Reisinger, Michael Fuchs, Peter Pokorny, Martin Kenzel, Anja Prax, Clemens Stangl, u.a.
Produktion Sophie Müller, FH Salzburg

White Light/White Heat

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Satellites

Satellites zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform Youtube verbreiteten Ohnmacht–Rituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem „entkörperlichten“ Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet um Fragen nach aktuellen medialen Darstellung von Körpern zu stellen, der Kluft zwischen dem Selbst und der Welt, des Privaten und des Öffentlichen.

Abgestempelt

Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Regie/Drehbuch Michael Rittmannsberger
Kamera Andreas Daxer
Schnitt Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger
Ton Gregor Rasek
Produktion Simon Baumgartner

Unser Lied

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Regie/Drehbuch Catalina Molina
Kamera Klemens Hufnagl
Schnitt Matthias Halibrand
Ton Laura Endres
Produktion David Bohun, Senad Halibasic

Der Sohn und sein Vater

Der Sohn und sein Vater vertreiben sich die Zeit in ihrer schäbigen Einzimmerwohnung mit einem lustig anmutenden Spiel. Oder dienen diese einstudierten Züge mehr als nur einem Spiel? Ein kurzes Drama ohne Worte.

Buch/Schnitt/Produktion Bernhard Riener
Kamera Alexander Dirninger
Licht/Ton/Farbkorrektur Rainer Antesberger
Sounddesign Schwaermer & Kopfhaenger feat. Markus Egger

Berlin Recyclers

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation/Ton Nikki Schuster
Tonmischung Sebastian Müller
Produktion Fiesfilm

11 Kurzfilme

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 14. Jun 2012 um 21:00 Uhr

8 Kurzfilme

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Im Fokus Tirol werden die beiden Kurzdokumentationen Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner von Tristan Zahornicky und Konrad Zuse und die Erfindung des Computers von Judith Holzer und Rosa Eidelpes sowie die experimentelle Arbeit Hotel Room von Bernd Oppl erstmals in Innsbruck gezeigt. St. Martin von Clemens Purner, ein Film, der Tirol von seiner schönsten Seite zeigt, feiert im Rahmen der Cinema Next Filmnacht seine Kinopremiere.
Im Fokus Österreich wird neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung auch der Animationsfilm 366 Tage von Johannes Schiehsl aus der Schmiede des preisgekrönten „Neuen Österreichischen Trickfilms“ präsentiert. Die experimentelle Arbeit von Rainer Kohlberger und Wilm Thoben White Light/White Heat sowie Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“-Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt, geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes.

Programm:

St. Martin

Ein griechischer Jung-Regisseur versucht in einem Hotel in den Tiroler Bergen den Wirren des großstädtischen Mediengeschäfts zu entkommen. Eine finnische Brautjungfer feiert im selben Hotel die Hochzeit ihrer Schwester. Ein gemeinsamer Abend bringt die beiden einander nahe.

Regie/Drehbuch/Schnitt Clemens Purner
Kamera Christopher Boyes
Ton Peter Roesner
Produktion Andreas Hofmann, Clemens Purner, Christopher Boyes,
Musik Brasstronaut

Hotel Room

Ein leeres Hotelzimmer, inklusive des darin befindlichen Interieurs, wird von einer Eisdecke eingehüllt. Der Blick der Kamera ist auf Details gerichtet, bis ein langsamer Zoom den Blick auf den gesamten Raum freigibt. Der leere Raum ist in Hotel Room der Hauptdarsteller, der mit dem einfrierenden Wasser eine Choreografie eingeht. Der Einfrierprozess verändert die Lesbarkeit dieses Raumes vom Hotelzimmer zur Eishöhle.

Konrad Zuse und die Erfindung des Computers

Die animierte Kurzdokumentation erzählt vom Leben und Schaffen des Konrad Zuse -  Erfinder des modernen Computers.

Drehbuch Rosa Eidelpes
Animationen/Illustrationen Benjamin Hohnheiser, Judith Holzer, Rafa Calleja, Georg Scherlin, Simon Ohler, Rainer Kohlberger
Sounddesign Simon Harris, Max Kickinger
Musik Max Kickinger
Produktion Rosa Eidelpes, Judith Holzer, Raúl Rojas, Freie Universität Berlin

366 Tage

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Regie/Drehbuch Johannes Schiehsl
Ton Martin Kerschbaum
Musik/Sounddesign Alexander Zlamal
Animation Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a.
Produktion Filmakademie Baden-Württemberg.

Das Labyrinth unter der Sonne

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Regie/Drehbuch Maximilian Liebich
Kamera Anselm Hartmann
Schnitt Roland Stöttinger
Musik Corina Kuhs, Millian
Produktion Florian Brüning

White Light/White Heat

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Berlin Recyclers

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation/Ton Nikki Schuster
Tonmischung Sebastian Müller
Produktion Fiesfilm

Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner

Mit Witz, Charme und manchmal einer gewissen Hilflosigkeit führt der Künstler Paul Albert Leitner durch diese Dokumentation und gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeiten als Fotograf. Der Film zeigt einen Mann, der für die Kunst lebt und für nichts anderes.

Buch Tristan Zahornicky/Robert Zahornicky
Schnitt/Produktion Tristan Zahornicky
Kamera Peter Kittenberger
Ton Philip Piwonka, Produktion: Robert Zahornicky

8 Kurzfilme

Filmnacht

Innsbruck: Leokino, 6. Jun 2012 um 22:00 Uhr

Stay

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Stay

Feinster Pop mit viel Gefühl – stimmungsvoll inszeniert in einer schnelllebigen Zeit, die Ungewissheit bringt und Mut verlangt, sich einzulassen um im richtigen Moment zu verweilen.

Stay ist das offizielle Musikvideo der österreichischen Indie-Band „Deckchair Orange“ zu ihrem zweiten Album „The Age of Peacock“, das im Februar 2011 veröffentlicht wurde.
Sowohl das Produktionsteam als auch der Leadsänger von Deckchair Orange sind Absolventen der FH St. Pölten.

Regie Leonard Leiter
Kamera/Licht Benjamin Paya, Boris Steiner
Produktion Aschot Movsesian

Stay

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Mai 2012

Broken Time

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Broken Time

„DEFORM YOUR DREAMS“ ist auf einem Filmkader in Broken Time, einem Experimentalfilm des Salzburger Filmemachers Johannes Gierlinger, zu lesen. Die Deformation der Träume geht einher mit der Derformation der Filmspur. Es verschmelzen und verzerren Bilder, Erinnerungen, Geschichten – und letztlich die Zeit: broken time.

www.johannesgierlinger.com

Broken Time

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Mai 2012

The Back Room

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

The Back Room

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

The Back Room

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Mai 2012

The Back Room

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

The Back Room

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

The Back Room

Vorfilm

Linz: Moviemento, Mai 2012

8 Kurzfilme

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Im Fokus Steiermark feiert In Our Hands von Peter Brünner seine Österreichpremiere. Brünners Abschlussfilm an der University of Southern California geht in atmosphärischen Nachtbildern der Frage von Schicksal und Zufall nach. Neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung wird Dominik Hartls aufwändig gestalteter Film Spitzendeckchen erstmals in der Steiermark zu sehen sein.
Im Fokus Österreich  ist Lisa Webers aktuelle Arbeit Twinni oder so nach ihrer Premiere auf der diesjährigen Diagonale nochmals in Graz zu sehen. Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“ Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt, feiert bei der Cinema Next Filmnacht die Graz-Premiere. White Light/White Heat von Rainer Kohlberger und Wilm Thoben, Satellites von Karin Fisslthaler und Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik von Katharina Gruzei geben Einblicke in das vielfältige junge Experimentalfilmschaffen.

Programm:

In Our Hands

Wenige Stunden vor einem verheerenden Unglück verbinden sich auf einer Zugfahrt von Los Angeles nach San Diego die Geschichten von drei Menschen, und schon bald treten die Konsequenzen von lange zuvor getroffenen Entscheidungen zu Tage.

Drehbuch/Schnitt/Produktion Peter Brünner
Kamera Medeni Griffith
Produktion Stephan Wabl, Jon Kondrath
Musik Sigur Ros

White Light/White Heat

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept/Schnitt/Sound Katharina Gruzei
Kamera Renate Bauer

Satellites

Satellites zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform Youtube verbreiteten Ohnmacht–Rituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem „entkörperlichten“ Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet um Fragen nach aktuellen medialen Darstellung von Körpern zu stellen, der Kluft zwischen dem Selbst und der Welt, des Privaten und des Öffentlichen.

Unser Lied

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Regie/Drehbuch Catalina Molina
Kamera Klemens Hufnagl
Schnitt Matthias Halibrand
Ton Laura Endres
Produktion David Bohun, Senad Halibasic

Twinni oder so

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Regie/Drehbuch Lisa Weber
Kamera Sebastian Mayr
Ton Daniel Helmer

Berlin Recyclers

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation/Ton Nikki Schuster
Tonmischung Sebastian Müller
Produktion Fiesfilm

Spitzendeckchen

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Regie Dominik Hartl
Drehbuch Sarah Wassermaier
Kamera Leni Lauritsch
Schnitt Fabian Rüdisser
Produktion Diego Breit, Filmakademie Wien

8 Kurzfilme

Filmnacht

Graz: Schubertkino, 24. Mai 2012 um 21:00 Uhr

8 Kurzfilme

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Im Fokus Kärnten werden neben Christoph Kuschnigs Abschlussarbeit an der Columbia University Film School, Hatch, die Experimentalfilme Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik von Katharina Gruzei und Funny Games Ghost von Stefan Hafner und Karin Hammer präsentiert. Maximilian Liebichs Kurzspielfilm Das Labyrinth unter der Sonne, der seine Premiere auf der diesjährigen Diagonale feierte, sowie Clara sehen von Leni Lauritsch, die sehr feinfühlig die Geschichte über schmerzhafte Erinnerungen zweier Menschen inszeniert, geben weitere Einblicke in das vielfältige und lebendige junge Filmschaffen aus Kärnten.
Der Fokus Österreich widmet sich ganz dem Animationsfilm. Zwei der drei preisgekrönten Arbeiten des “Neuen Österreichischen Trickfilms“ sind erstmals in Klagenfurt zu sehen. Johannes Schiehsls Film 366 Tage erzählt aus dem Alltag eines Zivildieners, Benjamin Swiczinsky bereitet in Heldenkanzler den Aufstieg und Fall von Engelbert Dollfuß sehr unkonventionell aus einer Mischung von Archivaufnahmen und Animationen auf. Eine Animation der anderen Art zeigt der Film Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“-Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt.

Programm:

Heldenkanzler

Es war einmal im Jahre 1933 ein kleiner schnauzbärtiger Österreicher, dessen größter Traum es war, faschistischer Diktator zu werden. Nein, nicht in Deutschland sondern in Österreich. Dieser kleine Mann hieß Engelbert Dollfuß…

Buch Benjamin Swiczinsky
Ton Alexander Zlamal, Martin Kerschbaum
Musik/Sounddesign Alexander Zlamal
Animation Benjamin Swiczinsky, Bin-Han To, Kim Ngujen, Deborah Kompanitsak
Produktion Hanna Kaesemann, Filmakademie Baden-Württemberg

366 Tage

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Regie/Drehbuch Johannes Schiehsl
Ton Martin Kerschbaum
Musik/Sounddesign Alexander Zlamal
Animation Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a.
Produktion Filmakademie Baden-Württemberg.

Funny Games Ghost

Haneke revisited. Synchron übereinandergelegte Szenen aus dem Film “Funny Games” und dessen deckungsgleichem US-Zwilling weisen den Schocker als formales Gefängnis aus: Eingeengt im peniblen Ordnungsregime des Regisseurs, wird es für die gespiegelten Protagonist/innen auch dieses Mal kein Entkommen geben. Wir beobachten ihren Weg ins nunmehr gedoppelte Grauen. Aus Thrill wird Analyse und eine Reflexion des Filmhandwerks an sich.

Das Labyrinth unter der Sonne

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Regie/Drehbuch Maximilian Liebich
Kamera Anselm Hartmann
Schnitt Roland Stöttinger
Musik Corina Kuhs, Millian
Produktion Florian Brüning

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept/Schnitt/Sound Katharina Gruzei
Kamera Renate Bauer

Hatch

Hatch verfolgt zwei Paare und deren folgenschwere Entscheidungen in einer Winternacht in Wien. Milo und Biljana, illegale Einwanderer auf der Suche nach neuem Glück, müssen erkennen, dass sie nicht in der Lage sind, ihr Neugeborenes großzuziehen und gleichzeitig ihre jugendlichen Träume zu erfüllen. Am anderen Ende der Stadt wollen Thomas und Andreas, ein älteres und ausgeglicheneres Paar, ein Kind in ihr Leben aufnehmen.

Drehbuch Karl Goldblat & Christoph Kuschnig
Kamera Felix Striegel
Schnitt Christoph Kuschnig & Brooke Sebold
Ton Bernd Dormayer, Michael Schreiber & Wolfgang Mohaupt
Produktion Martin Maier

Berlin Recyclers

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation/Ton Nikki Schuster
Tonmischung Sebastian Müller
Produktion Fiesfilm

Clara sehen

Als die allein erziehende Mutter Kathi erfährt, dass ihr Vater immer verwahrloster und pflegebedürftiger wird, kehrt sie nach langer Zeit in ihr altes Heim zurück. Dort erwarten sie schmerzhafte Erinnerungen, wie auch das seltsame Verhalten ihres Vaters, der sich vollkommen in eine Fantasiewelt zurückgezogen hat. Um an ihn heranzukommen, ist Kathi gezwungen, in seine imaginäre Welt einzutauchen und dort auch ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten.

Drehbuch/Regie Magdalena Lauritsch
Kamera Anselm Hartmann
Schnitt Bettine Ties
VFX Supervisor/Compositing Markus Kircher
Ton Simon Spitzer
Produktion Eva Hartl, Filmakademie Wien

8 Kurzfilme

Filmnacht

Klagenfurt: Volkskino, 24. Mai 2012 um 20:50 Uhr

13 Kurzfilme

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

Im Fokus Oberösterreich wird ein Best of (Young) Local Artists des Crossing Europe Film Festival 2012 präsentiert, unter anderem Abgestempelt von Michael Rittmannsberger, der seine Premiere beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis im Januar 2012 hatte. Im Fokus Österreich feiern Tristan Zahornickys Dokumentarfilm Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner und Max Liebichs Kurzspielfilm Das Labyrinth unter der Sonne ihre Linz-Premieren. Weitere Entdeckungen der diesjährigen Diagonale wie Twinni oder so, ein eigenwilliger Teeniefilm von Lisa Weber, sowie Rainer Kohlbergers und Wilm Thobens White Light/White Heat, ein reduktionistisches Bewegungsspiel mit einem Laserstrahl, geben Einblick in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes.

Programm:

Das Labyrinth unter der Sonne

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Regie/Drehbuch Maximilian Liebich
Kamera Anselm Hartmann
Schnitt Roland Stöttinger
Musik Corina Kuhs, Millian
Produktion Florian Brüning

White Light/White Heat

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept/Schnitt/Sound Katharina Gruzei
Kamera Renate Bauer

Satellites

Satellites zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform Youtube verbreiteten Ohnmacht–Rituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem „entkörperlichten“ Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet um Fragen nach aktuellen medialen Darstellung von Körpern zu stellen, der Kluft zwischen dem Selbst und der Welt, des Privaten und des Öffentlichen.

Abgestempelt

Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Regie/Drehbuch Michael Rittmannsberger
Kamera Andreas Daxer
Schnitt Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger
Ton Gregor Rasek
Produktion Simon Baumgartner

Der Aufstand der kleinen Dinge

Der Aufstand der kleinen Dinge fokussiert ein Stück scheinbar animierter Natur. Die statische Kamera zeigt einen Schilfgürtel, in dem der Wind eine Choreographie des Zufalls aufführt. Die Tonebene greift den Minimalismus der Bildebene auf und so entstehen durch minimale Eingriffe maximale Attraktionen.

In Zusammenarbeit mit dem Musiker ddkern.

Watched

Erleben Sie eine Einschulung für eine neue Überwachungssoftware aus  Sicht des Überwachungspersonals und werden Sie Zeuge eines Missgeschicks…

mit Unterstützung von Peter Pirnbacher, Andreas Wipplinger, Nicole Primetzhofer, Markus Garstenauer, Kerstin Weidinger, Karin Furtmüller, Stefan Wasserbauer, Andreas Dini

Die Dramaturgie der Ereignisse

Unter dem Namen LasGafas realisierten Christian Dietl und Luzi Katamay, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, schon viele Videos für Musiker und Bands aus Oberösterreich. Für die Linzer HipHop-Formation TEXTA visualisieren sie Die Dramaturgie der Ereignisse als großen Fall vor dem Neuanfang: „Nichts ist für immer, warum sollt es auch … Wenn das eine beginnt, hört was anderes auf.“

Der Sohn und sein Vater

Der Sohn und sein Vater vertreiben sich die Zeit in ihrer schäbigen Einzimmerwohnung mit einem lustig anmutenden Spiel. Oder dienen diese einstudierten Züge mehr als nur einem Spiel? Ein kurzes Drama ohne Worte.

Buch/Schnitt/Produktion Bernhard Riener
Kamera Alexander Dirninger
Licht/Ton/Farbkorrektur Rainer Antesberger
Sounddesign Schwaermer & Kopfhaenger feat. Markus Egger

Twinni oder so

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Regie/Drehbuch Lisa Weber
Kamera Sebastian Mayr
Ton Daniel Helmer

Berlin Recyclers

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation/Ton Nikki Schuster
Tonmischung Sebastian Müller
Produktion Fiesfilm

Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner

Mit Witz, Charme und manchmal einer gewissen Hilflosigkeit führt der Künstler Paul Albert Leitner durch diese Dokumentation und gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeiten als Fotograf. Der Film zeigt einen Mann, der für die Kunst lebt und für nichts anderes.

Buch Tristan Zahornicky/Robert Zahornicky
Schnitt/Produktion Tristan Zahornicky
Kamera Peter Kittenberger
Ton Philip Piwonka, Produktion: Robert Zahornicky

13 Kurzfilme

Filmnacht

Linz: Moviemento, 23. Mai 2012 um 21:00 Uhr

7 Kurzfilme

Die Cinema Next Filmnächte präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs.

In Wien feiern neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, auch Tristan Zahornickys Dokumentarfilm Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner und Christoph Kuschnigs Abschlussfilm auf der Columbia University Film School, Hatch,  ihre Wien-Premieren.  Ebenfalls erstmals in Wien zu sehen ist Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrem „Recycler“-Zyklus gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt.

Programm:

Unser Lied

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Regie/Drehbuch Catalina Molina
Kamera Klemens Hufnagl
Schnitt Matthias Halibrand
Ton Laura Endres
Produktion David Bohun, Senad Halibasic

Der Sohn und sein Vater

Der Sohn und sein Vater vertreiben sich die Zeit in ihrer schäbigen Einzimmerwohnung mit einem lustig anmutenden Spiel. Oder dienen diese einstudierten Züge mehr als nur einem Spiel? Ein kurzes Drama ohne Worte.

Buch/Schnitt/Produktion Bernhard Riener
Kamera Alexander Dirninger
Licht/Ton/Farbkorrektur Rainer Antesberger
Sounddesign Schwaermer & Kopfhaenger feat. Markus Egger

Twinni oder so

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Regie/Drehbuch Lisa Weber
Kamera Sebastian Mayr
Ton Daniel Helmer

Hatch

Hatch verfolgt zwei Paare und deren folgenschwere Entscheidungen in einer Winternacht in Wien. Milo und Biljana, illegale Einwanderer auf der Suche nach neuem Glück, müssen erkennen, dass sie nicht in der Lage sind, ihr Neugeborenes großzuziehen und gleichzeitig ihre jugendlichen Träume zu erfüllen. Am anderen Ende der Stadt wollen Thomas und Andreas, ein älteres und ausgeglicheneres Paar, ein Kind in ihr Leben aufnehmen.

Drehbuch Karl Goldblat & Christoph Kuschnig
Kamera Felix Striegel
Schnitt Christoph Kuschnig & Brooke Sebold
Ton Bernd Dormayer, Michael Schreiber & Wolfgang Mohaupt
Produktion Martin Maier

Berlin Recyclers

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation/Ton Nikki Schuster
Tonmischung Sebastian Müller
Produktion Fiesfilm

Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner

Mit Witz, Charme und manchmal einer gewissen Hilflosigkeit führt der Künstler Paul Albert Leitner durch diese Dokumentation und gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeiten als Fotograf. Der Film zeigt einen Mann, der für die Kunst lebt und für nichts anderes.

Buch Tristan Zahornicky/Robert Zahornicky
Schnitt/Produktion Tristan Zahornicky
Kamera Peter Kittenberger
Ton Philip Piwonka, Produktion: Robert Zahornicky

Friedl

Die Kamera durchsucht akribisch eine altmodisch bürgerliche Wohnung, findet Pillenschachteln, Erinnerungsstücke, Bücher, schaut in Kleider-, Badezimmer- und Kühlschrank, fokussiert auf Uhren. Nach einiger Zeit sind ein Sauerstoffgerät und ein Rollstuhl zu sehen. Unterdessen diskutieren die Filmemacherin und ihre Mutter Blutdruck-Messergebnisse der Bewohnerin, die aber nie ins Bild kommt. Man ruft den Arzt an. Eine soziale Intervention wird mit der Aufzeichnung einer eingefroren wirkenden Lebenssituation kurzgeschlossen: ein Heimvideo der einprägsamen Art.

7 Kurzfilme

Filmnacht

Wien: Votivkino, 11. Mai 2012 um 22:30 Uhr

Holy Waters / Spur

Cinema Next präsentiert als Wien-Premieren die ersten Filme, die aus den Startstipendien für Filmkunst des bm:ukk, die 2009 erstmals ausgeschrieben wurden, entstanden sind: die beiden Dokumentarfilme Spur von Krisztina Kerekes und Holy Waters von David Gross. Spur wurde vor kurzem bei der Diagonale in Graz und Holy Waters bei Crossing Europe in Linz uraufgeführt.

Eintritt frei!

Programm:

Holy Waters

Holy Waters ist eine sehr persönliche Annäherung an das universelle Thema Wasser. Ein Film über Menschen, die Wasser anbeten, und über die eigene Oma, die lieber auf Kaffee und Zigaretten schwört. Ausgangspunkt ist eine kleine Quelle im Grenzland von Salzburg und Oberösterreich, die zum Spiegelbild für menschliche Sehnsüchte wird. Eine assoziative Reise rund um Marienverehrer, Metzgermeister, den Doktor aus Lourdes und den Guru aus Japan. Kann Wasser Wunder wirken, und darf Leberkäse heilig sein?

Regie/Buch/Produktion David Gross
Kamera Daniel Samer
Schnitt Bernhard Braunstein
Ton Korbinian Blöckner
Förderungen bm:ukk – Innovative Film Austria, Land Salzburg, Land Oberösterreich, Stadt Salzburg, Kulturelle Sonderprojekte Land Sbg.

Spur

„Ich hab mir gedacht, ich bin in einer anderen Welt – bin ich tot oder nicht tot?“ Helmut Webers Stimme bringt uns auf die Spur. Auf den zweiten Blick ist hier nichts wie es scheint. Ein Laden in Wien, in dem neben antiken Möbeln Bio-Fenchel lagert. Ein Hof im Burgenland, meditativ und geheimnisvoll. Dazwischen ein Mann, der ebenso wenig einzuordnen ist wie seine Lebenswelten. Erinnerungsfetzen, Traumpartikel, Blütenblätter und Brotkrumen weben einen Teppich, der aus vielen Teilen besteht und doch wie aus einem Stück ist. Spur kommt einem Menschen näher, mit derselben Behutsamkeit, mit der er sich der Welt nähert.

Regie/Kamera/Produktion Krisztina Kerekes
Drehbuch Krisztina Kerekes, David Gross
Schnitt David Gross,
Ton/Sounddesign Laura Endres.
Förderungen bm:ukk – Innovative Film Austria, CINE ART

Holy Waters / Spur

Premiere

Wien: Topkino, 10. Mai 2012 um 19:00 Uhr

When we happen to collide

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

When we happen to collide

When we happen to collide ist das Video zur neuen Single der Salzburger Singer-Songwriter-Formation The More Or The Less, deren zweites Album Keep Calm nun im April erscheint. Romantisch und handgemacht wie die Musik ist Pötzelsbergers Video: ein schöner Tag am Mattsee mit guten Freunden. Unser Sommer kann kommen!

www.themoreortheless.com

When we happen to collide

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, April 2012

Boulevard

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Boulevard

Als Musik-Performance-Projekt von drei Studierenden der Kunstuniversität Linz entstanden, setzen sich Martin & The evil eyes of Nur in ihren Performances und Videos mit männlichen Rollenbildern, Emanzipation und Starmechanismen auseinander. Always handsome, always hip – but they don’t care!

http://www.mateeon.net/

Boulevard

Vorfilm

Linz: Moviemento, April 2012

Spitzendeckchen / Clara sehen

Programm:

Clara sehen

Als die allein erziehende Mutter Kathi erfährt, dass ihr Vater immer verwahrloster und pflegebedürftiger wird, kehrt sie nach langer Zeit in ihr altes Heim zurück. Dort erwarten sie schmerzhafte Erinnerungen, wie auch das seltsame Verhalten ihres Vaters, der sich vollkommen in eine Fantasiewelt zurückgezogen hat. Um an ihn heranzukommen, ist Kathi gezwungen, in seine imaginäre Welt einzutauchen und dort auch ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten.

Drehbuch/Regie Magdalena Lauritsch
Kamera Anselm Hartmann
Schnitt Bettine Ties
VFX Supervisor/Compositing Markus Kircher
Ton Simon Spitzer
Produktion Eva Hartl, Filmakademie Wien

Spitzendeckchen

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Regie Dominik Hartl
Drehbuch Sarah Wassermaier
Kamera Leni Lauritsch
Schnitt Fabian Rüdisser
Produktion Diego Breit, Filmakademie Wien

Spitzendeckchen / Clara sehen

Premiere

Wien: Votivkino, 17. Apr 2012 um 21:00 Uhr

The Back Room

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

The Back Room

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

The Back Room

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, 1. April 2012

Between Two Points

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Between two Points

Between Two Points ist das offizielle Musikvideo zu dem gleichnamigen Lied von ‘The Glitch Mob ft. Swan’.
Es erzählt die Geschichte von zwei Wesen, die in fantastischen Welten getrennt aber doch verbunden leben. Sie wirken im Kreislauf des Lebens aufeinander ein und stehen damit in ständiger Abhängikeit zueinander.

Between Two Points

Vorfilm

Linz: Moviemento, Februar 2012

4 Kurzfilme

Bei den Cinema Next Premierenabenden wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

Programm:

Lautlos

Zwei junge Menschen träumen vom Leben als Künstler. Sie müssen Hilfsarbeiten nachgehen um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Regie Siegmund Skalar
Produktion David Czifer
Kamera Klemens Koscher
Darsteller Anna Starzinger, Daniel Agba, Klaus Ofczarek, Tania Golden, Peter Fernbach, Johanna Withalm und Charlotte Fleischmann

Weeping over my ideals

Video Martin Music
Sound Cherry Sunkist

www.cherry-sunkist.net

Hong Se De Lian He Wu Wei Ming Xing (The Red Face and five stars)

Der Essayfilm Hong Se De Lian He Wu Wei Ming Xing erkundet das Gesicht und das”Verhalten” des Gesichts in der gegenwärtigen chinesischen Gesellschaft. Ein visuelles Kaleidoskop, ein bildgewaltiger Film, eine kulturelle Annäherung

www.the-red-face.com

Erdbeerlust

Elke hat abgetrieben. Die Erinnerung bleibt. Ihre Sehnsucht zwingt ihr verschiedene Bilder vom Muttersein auf. Doch als sie diese auslebt, geht sie über eigene und andere Grenzen.

4 Kurzfilme

Premiere

Wien: Votivkino, 4. Feb 2012 um 14:30 Uhr

4 Kurzfilme

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

In Salzburg sind neue Arbeiten von Lisa Thalhammer/Judith Landkammer/Philipp Fussenegger, David Gross sowie neue Musikvideos von The More or the Less zu sehen.

Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.

Programm:

Sarah’s Digital Angel

In der Mocumentary Sarah’s Digital Angel wird Kindern ein Chip in den Körpger implantiert, damit sie 24 Stunden gefunden und überwacht werden können. Besorgte Eltern, Wissenschaftler und Kinder selbst kommen zu Wort.

www.funfairfilms.com

Verstrickungen

von David Gross, Österreich 2011, 18 min

When we happen to collide

When we happen to collide ist das Video zur neuen Single der Salzburger Singer-Songwriter-Formation The More Or The Less, deren zweites Album Keep Calm nun im April erscheint. Romantisch und handgemacht wie die Musik ist Pötzelsbergers Video: ein schöner Tag am Mattsee mit guten Freunden. Unser Sommer kann kommen!

www.themoreortheless.com

Show me where your heart is

Video  Tobias Pötzelsberger und Michael Kittel
Musik The More or The Less

www.themoreortheless.com

4 Kurzfilme

Premiere

Salzburg: Das Kino, 4. Feb 2012 um 14:00 Uhr

Onde Sonore

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Onde Sonore

Kugelfische wiegen sich sanft schaukelnd in den Schallwellen einer Grammophonmusik. Um ihr Überleben zu garantieren, muss jedes Mal, wenn die Schallplatte zu Ende gespielt ist, das Grammophon aufs Neue reaktiviert werden. Martina Stiftinger aus Engerwitzdort realisierte ihren Film an der FH Hagenberg.

Onde Sonore

Vorfilm

Wien: Votivkino, Januar 2012

Finders Keepers

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Finders Keepers

Die menschliche Geschichte befindet sich im Verborgenen. Wir alle sammeln unseren wertvollsten Besitz – Fotos, Briefe, alltägliche Reliquien – und legen sie an geheime Orte. Ausgangspunkt dieses Kurzfilms ist die Entdeckung eines Koffers voller Erinnerungsstücke, gefunden im durchwühlten Dachboden der Großmutter aus Budapest. Mit einfachen, aber liebevoll gestalteten Animationen erzählt Sie Ihre ganz persönliche Geschichte, die bislang im Verborgenen lag und nun zum Leben erweckt wurde.

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Januar 2012

28 x Brot

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

28 x Brot

Ein scheinbar simpler Film: Der Filmemacher Nikolaus Eckhard aus Horn isst in 28xBrot ein Stück Brot – und offenbart dabei die wunderbare Qualität des Mediums Film: der scheinbaren Wiedergabe von in der Realität erfolgter Bewegung. Wir verfolgen in einer knappen Minute nicht nur den Essensvorgang, sondern auch das vergängliche Leben eines Stücks Brot, das verschimmelt. Ein kleines und kurzweiliges Brot-Epos!

28 x Brot

Vorfilm

Linz: Moviemento, Januar 2012

Memory

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Memory

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

Regie/Idee/Produktion Mirjam Baker und Michael Kren
Kamera
Andreas Thalhammer
Schnitt
Boris Steiner
Musik
Zoot Woman
Darsteller
Alexander Wieser, Sandra Eder

Memory

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Januar 2012

Cinema Next Werkstatt im Cinema Paradiso

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

Programm:

Half Way Home

Ben ist als Parkourläufer gewohnt Hindernissen nicht aus dem Weg zu gehen, sondern sie gekonnt zu überwinden. Doch als er an seinem 23. Geburtstag von seinem Anwalt eine Schachtel mit den letzten Habseligkeiten seiner verstorbenen Eltern erhält, wirft ihn das aus seiner bisherigen Lebensbahn. In der Schachtel befindet sich ein Schlüssel für ein Schließfach, welches wohl Geheimnisse einer düsteren Vergangenheit seiner Eltern enthalten dürfte.

Mitwirkende Katrin Neubauer, Hannah Traenker, Anita Luttenberger, Antje Lang, Michael Geyer, Peter Hochhauser, Sara Schützenhofer, Nina Hanel, David Tauterer, David Rudolf, Andreas Wappel, Andreas Bauernberger, Gregor Schoerg, Sophie Fasching, Michael Muellner, Matthias Zoellner, Marcin Superson, Björn Franck.

Cinema Next Werkstatt im Cinema Paradiso

Premiere

St.Pölten: Cinema Paradiso, 27. Jan 2012 um 14:00 Uhr

5 Kurzfilme

Bei den Cinema Next Premierenabenden wird jungen Filmemacher_innen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

In Linz sind neue Filme von Johannes Pfeifer, Christian Holzer, Fabian Wolf, Evelyn Erbar/Dominique Sellitsch/Yana Andreeva/Anna Margit Erbar/Helmut Geissler und Helene Siebermair zu sehen.

Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.

Programm:

Vivid Thoughts

von Johannes Pfeifer (FH Hagenberg), Österreich, 2011, 8:05 min

www.vivid-thoughts.com

MARS

von Christian Holzer (FH Hagenberg), Österreich 2011, 3:25 min

www.christianholzer.com/wp

Die Manufaktur

von Fabian Wolf (FH Hagenberg), Österreich 2011, 3:19 min

Mitterfeld – Ofabaounksonntog

Musikvideo von Evelyn Rendl, Dominique Sellitsch, Yana Andreeva (alle FH Hagenberg), Anna Margit Erbar und Helmut Geissler (beide Kunstuni Linz)

championesse

Für die Amateurin Maria geht es im Kampf darum, nicht mehr nur einzustecken sondern austeilen zu lernen. Auch für Heidi, die zweifache Weltmeisterin aus Niedersachsen hat die Charakterschulung oberstes Prinzip. Sie lernt im Kampf ihre Grenzen kennen und überwinden. Raja und Maria sind Profiboxerinnen in Karlsruhe, Melanie ist österreichische Staatsmeisterin, alle drei boxen aus Freude am Kämpfen und am Siegen. Auch die Europameisterin Nicole liebt dieses Gefühl. Sie erlebt das Profiboxen als Extremsituation, beinhart, überwältigend und prägend. Für die Kanadierin Heather, Gründerin der weltweit größten Frauenboxbewegung „Boxgirls“, steht die Gemeinschaft im Vordergrund.

„Championesse“ führt in österreichische und deutsche Trainings- und Wettkampfhallen und zeigt Frauen,
die sich ihren Platz in einem archaischen und männlich dominierten Sport erkämpft haben.

www.championesse.at

5 Kurzfilme

Premiere

Linz: Moviemento, 14. Jan 2012 um 15:00 Uhr

9 Kurzfilme

Bei der Filmnacht in Innsbruck wird Cinema Next erstmals im Jänner 2012 mit einer Filmnacht im Cinematograph zu Gast sein: Das Zwei-Stunden-Programm vereint aktuelle Highlights des österreichischen Nachwuchskinos sowie neue Arbeiten aus Tirol. Der „Fokus Tirol“ präsentiert neue Arbeiten von Robert Spindler (The Fencers, mit Hollywood-Starbesetzung), Alexander Mair (The Better World), Mona Schwitzer (Erdbeerlust), Wolfgang Tragseiler (Musikvideo Boulevard der Performance-Gruppe Martin & The evil eyes of Nur) sowie die Preisträger 2011 des Innsbrucker Kurzfilmfestivals Los Gurkos, Das Schöne Leben von Tobias Pichler sowie Les Fleurs du Mal von Tobias Trenkwalder. Im „Fokus Österreich“ feiern der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie zwei der interessantesten Filme der Diagonale 2011 ihre Tirol-Premiere, Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren.

Programm:

The Fencers

Fechtexperte Will möchte ein letztes Turnier gewinnen um sein angeschlagenes Ego zu reparieren. Aber der siegessichere Bob macht ihm einen Strich durch die Rechnung.
In elegantem Schwarzweiß setzt The Fencers die Ästhetik des Fechtsports in Szene und erzählt von einem fatalen Machtkampf.

Les Fleurs du Mal

Les Fleurs du Mal ist eine surrealistische Reise durch den verquerten Kopf einer jungen Frau, angereichert mit einer gehörigen Portion Poesie und dem freien Blick auf das Ungewöhnliche innerhalb gewöhnlicher Strukturen, die allmählich im Schaufenster zeitloser Traumbilder blümchenhaft zu verschwinden drohen. Es scheint, die Dinge würden sich ändern, doch bevor es dazu kommt, markiert das Ende bereits wieder den Anfang, und die Reise beginnt von vorn. Die Truhe bleibt verschlossen, die Blumen bleiben schwarz, wie der Film selbst; nur das Weiße gibt dem Herzen vielleicht das nötige Licht, das es braucht.

Das Schöne Leben

Der nicht mehr ganz junge Erich ist Taxler. Erich redet gern und viel, auch mit seinen Kunden. An jenem Tag hat er einen jungen Fahrgast, der diese Leidenschaft jedoch leider nicht zu teilen scheint. Doch Erich lässt nicht locker…

Erdbeerlust

Elke hat abgetrieben. Die Erinnerung bleibt. Ihre Sehnsucht zwingt ihr verschiedene Bilder vom Muttersein auf. Doch als sie diese auslebt, geht sie über eigene und andere Grenzen.

Boulevard

Als Musik-Performance-Projekt von drei Studierenden der Kunstuniversität Linz entstanden, setzen sich Martin & The evil eyes of Nur in ihren Performances und Videos mit männlichen Rollenbildern, Emanzipation und Starmechanismen auseinander. Always handsome, always hip – but they don’t care!

http://www.mateeon.net/

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Die Falten des Königs

Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.

Der Besuch

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie/Schnitt/Stimme Lisa Weber
Kamera Steven Swirko
Kameraassistenz Svenja Plaas

9 Kurzfilme

Filmnacht

Innsbruck: Cinematograph, 13. Jan 2012 um 22:10 Uhr

aim

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

aim

Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.

aim

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Dezember 2011

Sister

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Sister

Die kurze Geschichte eines großen Verlustes. Michael Rittmannsberger aus Linz inszeniert eine Familientragödie in auswegloser Zeitlupe. Der eindringliche Kurzfilm wurde weltweit auf über 30 Filmfestivals gezeigt, u.a. bei Slamdance und BFI London Film Festival, und bereits mehrfach ausgezeichnet.

Sister

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Dezember 2011

Memory

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Memory

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

Regie/Idee/Produktion Mirjam Baker und Michael Kren
Kamera
Andreas Thalhammer
Schnitt
Boris Steiner
Musik
Zoot Woman
Darsteller
Alexander Wieser, Sandra Eder

Memory

Vorfilm

Wien: Votivkino, Dezember 2011

Onde Sonore

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Onde Sonore

Kugelfische wiegen sich sanft schaukelnd in den Schallwellen einer Grammophonmusik. Um ihr Überleben zu garantieren, muss jedes Mal, wenn die Schallplatte zu Ende gespielt ist, das Grammophon aufs Neue reaktiviert werden. Martina Stiftinger aus Engerwitzdort realisierte ihren Film an der FH Hagenberg.

Onde Sonore

Vorfilm

Linz: Moviemento, Dezember 2011

8 Kurzfilme

Bei der Filmnacht in Salzburg werden u.a. als Salzburg-Premiere der Diagonale-Kurzspielfilm-Gewinner Papa von Umut Dag, der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie neue Arbeiten aus Salzburg, u.a. die aufwändige Dokumentation Behind the Screen von Stefan Baumgartner, über die Auswüchse der Marktwirtschaft anhand des Lebens eines Computers, zu sehen sein.

Programm:

Behind the Screen – Das Leben meines Computers

Weltweit werden derzeit pro Sekunde 7 Computer produziert, aber nur 4 Menschen geboren. Alltägliche Handlungen, wie der Kauf eines Computers, erzeugen immer globale Auswirkungen auf sozialer und ökologischer Ebene.

BEHIND THE SCREEN – Das Leben meines Computers gibt den Menschen hinter dem wichtigen Elektronik-Produkt ein Gesicht und stellt dadurch die schwer einsehbaren Verbindungen eines dezentralisierten Wirtschaftssystems anhand realer Abläufe dar.

One Way Ticket

Das Grundkonzept besteht aus der Verfilmung des Gedichts „Der Panther- Im Jardin des Plantes, Paris“ (Rainer Maria Rilke, 1902). In dem Gedicht geht es um einen Panther, der durch die Gefangenschaft seine wahre Natur und Persönlichkeit verliert und somit nur noch aus einer Hülle des ursprünglich freien Tieres besteht.  Selbstenfremdet auf Grund der Gefangenschaft, die auch eine Gefangenschaft des freien Willens und somit seiner Seele darstellt, stirbt der Panther innerlich. Die Figur des Panthers wird in diesem Fall auf ein Mädchen übertragen, das nicht in ihr Umfeld/unsere Gesellschaft passt. Die Phasen, die sie dabei durchlebt sind: Einsamkeit, Versuch der Anpassung, Resignation/Ausbrechen.

Produktion/Regie/Kamera/Schnitt/Postproduktion Jacqueline Krenka
Schauspiel Dominique Semmer
Musik Dustin O‘Halloran- Prelude 2

Jam Jar

Der Kurzfilm Jam Jar der Jungregisseurin Veree Lynn Puhm, ein Drama angesiedelt in den 1950er Jahren in Baltimore, Maryland, USA, beschäftigt sich mit der Thematik der Intoleranz und der Macht, die die Gesellschaft auf eine Einzelperson haben kann. Mae Allen Clarks arbeitet als Pin-up girl und wird in ein Netz von falschen Anschuldigungen angeblicher kommunistischer Machenschaften gezogen. Um sich gegen die Gesellschaft zu behaupten, bleibt sie sich selbst treu und verliert dadurch die Wertschätzung ihres Ehemannes Frank, der lieber mit der Masse schwimmt. In diesem Film geht es um Emanzipation, um Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Zivilcourage, den Mut des Einzelnen sich gegen die Gesellschaft aufzulehnen, sich nicht in eine Schublade reinzwängen zu lassen und auf die Meinung anderer auf gut Deutsch zu pfeifen.

Drehbuch/Regie Veree Lynn Puhm
Kamera Lisa Eidenhammer
Schnitt Franka Goller
Co-Autor/VFX Supervisor Martin Kenzel;
Ton/Sounddesign Christoph Plohovich

Broken Time

„DEFORM YOUR DREAMS“ ist auf einem Filmkader in Broken Time, einem Experimentalfilm des Salzburger Filmemachers Johannes Gierlinger, zu lesen. Die Deformation der Träume geht einher mit der Derformation der Filmspur. Es verschmelzen und verzerren Bilder, Erinnerungen, Geschichten – und letztlich die Zeit: broken time.

www.johannesgierlinger.com

Papa

Ein junger Vater, Rapmusiker, Anfang 30, ist über Nacht von seiner Freundin Conny verlassen worden und steht plötzlich allein mit den beiden gemeinsamen kleinen Söhnen da. Um die hat er sich bis dahin nie gekümmert. Dazu ist er nun gezwungen. Und tatsächlich lässt sich der Musiker auf die neue Situation ein und kommt immer besser mit seiner Vaterrolle zurecht – bis nach drei Tagen Conny wieder vor der Tür steht.

Regie Umut Dag
Buch Stefanie Franz
Kamera Georg Geutebrück
Schnitt/Dramaturgie Claudia Linzer
Ton/Sounddesign Sergej Martynyuk
Musik Dimitri Giannikopoulos
Darsteller Murathan “Aqil” Muslu, Magdalena Kronschläger, Kaan & Seyit Tomek

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Der Besuch

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie/Schnitt/Stimme Lisa Weber
Kamera Steven Swirko
Kameraassistenz Svenja Plaas

8 Kurzfilme

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 15. Dez 2011 um 21:00 Uhr

11 Kurzfilme

Bei der Filmnacht in Linz feiern zwei der interessantesten Filme der diesjährigen Diagonale in Graz ihre Linz-Premiere: Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren, dessen Dokumentarfilm über die Arbeit von Simultanübersetzerinnen erstmals in Oberösterreich präsentiert wird. Der „Fokus Oberösterreich“ vereint neue Arbeiten aus der Fachhochschule Hagenberg (K13 und Between Two Points) sowie der Kunstuniversität Linz (Martern, August/September, A very bad character und das Musikvideo Boulevard der Performance-Gruppe Martin & The evil eyes of Nur).

 

Programm:

Boulevard

Als Musik-Performance-Projekt von drei Studierenden der Kunstuniversität Linz entstanden, setzen sich Martin & The evil eyes of Nur in ihren Performances und Videos mit männlichen Rollenbildern, Emanzipation und Starmechanismen auseinander. Always handsome, always hip – but they don’t care!

http://www.mateeon.net/

A very bad character

Ein kurzer Film gesponnen aus Fragmenten. Über den Blick der Frau. Über den Blick auf die Frau und ihre Darstellungsweisen. Ein Film – mehr eine Frage als eine Antwort – der Sequenzen einer Geschichte von zwei Menschen zeigt, die zusammen kein Paar ergeben und trotzdem aneinander festhalten.

Regie/Drehbuch/Schnitt Zsanett Huszar Mayr
Kamera Daniela Dett
Darsteller Daniela Dett, Paul Brusa

August/September

August/September ist ein ruhiges, aber verstörendes Porträt dreier Frauen, deren Leben sich im Umbruch befinden. Staub, Lärm, Fremdkörper eines Umbaus stören die spätsommerliche Stille. Noch existiert eine Form von Alltag, aber wie lange sich diese noch halten kann, ist unklar. Es ist ein unmerkliches Zu-Ende-Gehen, das über den Köpfen der Frauen zu schweben scheint – die unangenehmen Geräusche werden mehr und mehr zu einem Spiegel ihres Inneren, während sie nach außen weiterhin eine unendliche Ruhe ausstrahlen.

Martern

Der Kurzfilm Martern setzt sich mit dem Moment auseinander, in dem man unvorhergesehen aus dem Leben gerissen wird und den daraus folgenden Aktionen. Es entsteht ein Kampf um das Überleben. Die vollkommene Macht des einen steht der tragischen Hilflosigkeit des anderen gegenüber. Nicht nur das Unbehagen wird größer sondern auch die Angst die eigenen Befürchtungen könnten wahr werden.

Between two Points

Between Two Points ist das offizielle Musikvideo zu dem gleichnamigen Lied von ‘The Glitch Mob ft. Swan’.
Es erzählt die Geschichte von zwei Wesen, die in fantastischen Welten getrennt aber doch verbunden leben. Sie wirken im Kreislauf des Lebens aufeinander ein und stehen damit in ständiger Abhängikeit zueinander.

K13

Der 3D-Animations-Kurzfilm K13 handelt von einem Roboter, der, von der Erde gesandt, erstmals Kontakt mit extraterrestrischem Leben aufnimmt. Die Geschichte wird humorvoll erzählt und ist eine Hommage an zahlreiche Filme des Science-Fiction Genres. Im Film reihen sich die gerenderten Bilder an 2D-Animationen und werden von einem kraftvollen Soundtrack untermalt.

The Back Room

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Die Falten des Königs

Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.

Der Besuch

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie/Schnitt/Stimme Lisa Weber
Kamera Steven Swirko
Kameraassistenz Svenja Plaas

11 Kurzfilme

Filmnacht

Linz: Moviemento, 15. Dez 2011 um 21:00 Uhr

11 Kurzfilme

Bei der Filmnacht in St. Pölten sind im „Fokus Niederösterreich“ u.a. aktuelle Arbeiten von Christoph Rainer (Foal), Nikolaus Eckhard (RaumZeitHund), den beiden FH-St.-Pölten-Absolventen Mirjam Baker und Micheal Kren (The Back Room) wie auch neue Arbeiten aus der Fachhochschule St. Pölten, darunter die aktuellen Preisträger der FH-internen Golden-Wire-Awards, zu sehen. Im „Fokus Österreich“ wird u.a. der Diagonale-Kurzspielfilm-Gewinner Papa von Umut Dag und der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour gezeigt.

Programm:

RaumZeitHund

In RaumZeitHund wird ein vor fast 140 Jahren unternommener Versuchsaufbau von Edward Muybridge reinszeniert: der auf 24 Fotoplatten aufgezeichnete Galopp eines grauen Windhundes aus den 1870ern wird nun von einer braunen Bracke durchgeführt – in Farbe, mit einer 35mm Highspeed-Kamera aufgenommen und durch digitales Motion-Tracking stabilisiert. Während die ursprünglichen Aufnahmen eine vermeintliche Überlegenheit des “maschinellen Auges” demonstriert, befasst sich “RaumZeitHund” mit der Modellierbarkeit desselben und dem Absolutheitsanspruch, der von solchen Bewegungsbildern ausgeht. Was sich anfangs in den ruhigen Lauf des Hundes wie vereinzelte Fehler einmengt, wird mehr und mehr zum System des Filmes; scheinbare Störungen der Kontinuität der Bewegung verweisen immer stärker auf den Produktionscharakter der Illusionsmaschine Film. Ohne die Bewegung zu zerstören, folgt die Reihung der Bilder nicht länger der Chronologie der Aufnahmen, sondern mathematischen Funktionen.

Idee/Realisierung Nikolaus Eckhard
Kamera Mark Gerstorfer, Anna Manhardt
Licht Severin Fiala, Johann Lurf, Harald Traindl

Finders Keepers

Die menschliche Geschichte befindet sich im Verborgenen. Wir alle sammeln unseren wertvollsten Besitz – Fotos, Briefe, alltägliche Reliquien – und legen sie an geheime Orte. Ausgangspunkt dieses Kurzfilms ist die Entdeckung eines Koffers voller Erinnerungsstücke, gefunden im durchwühlten Dachboden der Großmutter aus Budapest. Mit einfachen, aber liebevoll gestalteten Animationen erzählt Sie Ihre ganz persönliche Geschichte, die bislang im Verborgenen lag und nun zum Leben erweckt wurde.

EsRaP – Ausländer mit Vergnügen

EsRaP heißt eigentlich Esra Özmen und wurde vor 20 Jahren als Tochter einer türkisch stämmigen Gastarbeiterfamilie geboren. Durch die Macht der Musik schildert sie, wie es ist mit einem Bein in einem und mit dem anderen im anderen Kulturkreis aufzuwachsen.  Der Text kam von Esra, für Komposition/Produktion von Musik und Video zeichneten sich 5 Studenten der FH-StP verantwortlich: Martin Reitschmied, Alexander Gruber, Jakob Synek, Lorenz Meyer, Mario Meszarits.

MOBY – Wait For Me

Das Musikvideo Wait For Me zum gleichnamigen Song von MOBY behandelt in 4 kurzen und sehr unterschiedlichen Geschichten das Thema “Warten”.

Cast/Crew Inès Khannoussi, Lukas Snizek, Sarah Krois, Daniel Terek, Benjamin Oberleitner, Georg Barta, Angelika Schneider.

Papa

Ein junger Vater, Rapmusiker, Anfang 30, ist über Nacht von seiner Freundin Conny verlassen worden und steht plötzlich allein mit den beiden gemeinsamen kleinen Söhnen da. Um die hat er sich bis dahin nie gekümmert. Dazu ist er nun gezwungen. Und tatsächlich lässt sich der Musiker auf die neue Situation ein und kommt immer besser mit seiner Vaterrolle zurecht – bis nach drei Tagen Conny wieder vor der Tür steht.

Regie Umut Dag
Buch Stefanie Franz
Kamera Georg Geutebrück
Schnitt/Dramaturgie Claudia Linzer
Ton/Sounddesign Sergej Martynyuk
Musik Dimitri Giannikopoulos
Darsteller Murathan “Aqil” Muslu, Magdalena Kronschläger, Kaan & Seyit Tomek

BOB

BOB behandelt auf symbolische Weise die Gefahren, die durch das schnelle Fortschreiten der Wissenschaft entstehen können. Der Kurzfilm erzählt die Geschichte eines Wissenschafters, dessen neue Erfindung zum Ableben seines Freundes und zum Ende der Welt führt.

The Back Room

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Foal

Ein Baby führt zwei Menschen zueinander. Die junge Frau verlässt ihre Familie und stürzt sich euphorisch in ihre ‚neue’ Familie. Der Mann ist unsicher, ängstlich. Nach einiger Zeit beginnen die erzwungenen Familienstrukturen aufzubröckeln.

Drehbuch/Regie Christoph Rainer
Kamera Georg Geutebrück
Sounddesign Hannes Plattmeier
Musik Max Richter, David Furrer
Schnitt Fabian Rüdisser
Produktion Florian Krügel
Darsteller Lisa Hagmeister, Thomas Mraz, Barbara Petritsch

Der Besuch

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie/Schnitt/Stimme Lisa Weber
Kamera Steven Swirko
Kameraassistenz Svenja Plaas

11 Kurzfilme

Filmnacht

St.Pölten: Cinema Paradiso, 14. Dez 2011 um 22:00 Uhr

8 Kurzfilme

Bei der Filmnacht in Wien sind u.a. neue Arbeiten der Animationskünstler Adnan Popovic (tinamv 1) und Mirjam Baker / Michael Kren (The Back Room) zu sehen wie auch zwei der interessantesten Filme der diesjährigen Diagonale in Graz: Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren, dessen Dokumentarfilm über die Arbeit von Simultanübersetzerinnen erstmals in Wien präsentiert wird. Auch im Programm sind der Preisträgerfilm des erst kürzlich abgehaltenen One Day Animation Filmfestivals 2011 der ASIFA Austria, The Way to M von Zsuzsanna Werner, der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie die neue Arbeit Kreis Wr.Neustadt des „Avantgardeberserkers“ (Zit. Falter) Johann Lurf.

Programm:

The Back Room

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

TINAMV1

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Die Falten des Königs

Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.

The Way to M

Der digitale Arbeiter sitzt und arbeitet in einem postmodernen Hochhaus. Ein alltäglicher Zwischenfall mit seinem Chef löst bei ihm eine spirituelle Reise aus. In seinen Visionen trifft er M.M. die universelle Muse.

Foal

Ein Baby führt zwei Menschen zueinander. Die junge Frau verlässt ihre Familie und stürzt sich euphorisch in ihre ‚neue’ Familie. Der Mann ist unsicher, ängstlich. Nach einiger Zeit beginnen die erzwungenen Familienstrukturen aufzubröckeln.

Drehbuch/Regie Christoph Rainer
Kamera Georg Geutebrück
Sounddesign Hannes Plattmeier
Musik Max Richter, David Furrer
Schnitt Fabian Rüdisser
Produktion Florian Krügel
Darsteller Lisa Hagmeister, Thomas Mraz, Barbara Petritsch

Der Besuch

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie/Schnitt/Stimme Lisa Weber
Kamera Steven Swirko
Kameraassistenz Svenja Plaas

Kreis Wr.Neustadt

Der Kreisverkehr setzte sich seit den 1980-er Jahren als erfolgreiche strassenbauliche Maßnahme zur Verkehrsregulierung v.a. im ländlichen Bereich durch. So auch in Niederösterreich. Das in der Mitte entstandene Areal wurde und wird dabei gerne als gestaltbare Fläche genutzt. Johann Lurf widmet diesen Maßnahmen im südlichen Niederösterreich seinen fünfminütigen Film. Sehr vergnüglich! (sixpackfilm)

8 Kurzfilme

Filmnacht

Wien: Votivkino, 9. Dez 2011 um 22:30 Uhr

aim

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

aim

Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.

aim

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, November 2011

28 x Brot

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

28 x Brot

Ein scheinbar simpler Film: Der Filmemacher Nikolaus Eckhard aus Horn isst in 28xBrot ein Stück Brot – und offenbart dabei die wunderbare Qualität des Mediums Film: der scheinbaren Wiedergabe von in der Realität erfolgter Bewegung. Wir verfolgen in einer knappen Minute nicht nur den Essensvorgang, sondern auch das vergängliche Leben eines Stücks Brot, das verschimmelt. Ein kleines und kurzweiliges Brot-Epos!

28 x Brot

Vorfilm

St. Pölten: Cinema Paradiso, November 2011

Sister

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Sister

Die kurze Geschichte eines großen Verlustes. Michael Rittmannsberger aus Linz inszeniert eine Familientragödie in auswegloser Zeitlupe. Der eindringliche Kurzfilm wurde weltweit auf über 30 Filmfestivals gezeigt, u.a. bei Slamdance und BFI London Film Festival, und bereits mehrfach ausgezeichnet.

Sister

Vorfilm

Linz: Moviemento, November 2011

Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor quer über den großen Sylter Deich 140 9

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor quer über den großen Sylter Deich 140 9

Ein motivisches Kaleidoskop dessen, was wir im Kino sehen und hören, und welche Bilder und Töne dem Kino in der Vorführkabine verloren gehen: Johann Lurf hat in seiner mehrjährigen Tätigkeit als Projektionist nicht mehr spielbare 35mm-Einzelkader zusammengetragen. Das vorhandene Material – Hunderte an Einzelbildern – hat er nach Kategorien geordnet und jedes Bild wieder in der Dauer von einer vierundzwanzigstel Sekunde in einem neuen Kinofilm zusammengefügt.

Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor quer über den großen Sylter Deich 140 9

Vorfilm

Wien: Votivkino, November 2011

Memory

Programm:

Memory

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

Regie/Idee/Produktion Mirjam Baker und Michael Kren
Kamera
Andreas Thalhammer
Schnitt
Boris Steiner
Musik
Zoot Woman
Darsteller
Alexander Wieser, Sandra Eder

Memory

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Oktober 2011

S******g

Programm:

S******g

Der erste Vorfilm im Rahmen der Cinema-Next-Initiative ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt Salzburg. Im Rahmen des film:riss-StudentInnenfilmfestivals, aus dem nun Cinema Next entstanden ist, lud das Arthotel Blaue Gans im November 2009 junge Filmschaffende für eine Woche nach Salzburg, um sich filmkünstlerisch mit der Stadt zu beschäftigen. Manfred Rainer und Jakob Breit, Studenten der Universität für angewandte Kunst in Wien, waren die auserwählten Young Filmmakers in Residence und begaben sich, bewaffnet mit Fotokamera und Mikrofon, auf die Suche nach der scheinbar vertrauten Traumstadt namens „S******g“.

S******g

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Oktober 2011

aim

In regelmäßigen Abständen werden Kurzfilme junger Filmschaffender als Vorfilme gezeigt.

Programm:

aim

Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.

aim

Vorfilm

Wien: Votivkino, Oktober 2011