Mehr Drehbuchautor/innenkino!
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Mehr Drehbuchautor/innenkino!

Michaela Taschek, …, Dezember 2020

Beim diesjährigen Cinema Next Breakfast Club der abgesagte Diagonale hätten wir uns an einem Tag mit dem Thema „Drehbuchautor*innenkino“ beschäftigt: Wie können junge Autor*innen in der Filmbranche Fuß fassen und überleben? Wird der “Drehbuchautor*innenfilm” – im Land des ‘Autorenfilms‘ – ausreichend gefördert? Wir haben zwei der für den Breakfast Club geplante Gäste — Michaela Taschek und Matthias Writze — gebeten, uns ihre Gedanken für unsere Online-Rubrik Sichtweisen zu verschriftlichen. Zwei Plädoyers für mehr Drebuchautor*innenkino!

Mein Jahr 2020
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Mein Jahr 2020

Philipp Fleischmann, …, Dezember 2020

Wie haben junge Menschen in der Filmkultur das Corona-Jahr bewältigt? Philipp Fleischmann, Experimentalfilmemacher und Leiter der Schule Friedl Kubelka, Anna Ladinig, Leiterin IFFI – Internationales Filmfestival Innsbruck, Marie Luise Lehner, Autorin, Regisseurin und Filmakademie-Studentin, und Julia Franz Richter, Schauspielerin, haben für unsere Sichtweisen-Rubrik ihre Gedanken niedergeschrieben.

“Ich nehm’ sehr gute Anti-Depressiva, wie bestimmt viele von euch”
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“Ich nehm’ sehr gute Anti-Depressiva, wie bestimmt viele von euch”

Kurdwin Ayub, März 2020

“Zurück zu was ähnlich Traurigem. Die Filmbranche. Ich hab’ genauso gekämpft und gelitten wie alle hier. Mir hat man auch am Oarsch griffen, wie vielen von euch bestimmt. Und trotzdem … wir hassen uns. […] Wir vergleichen und beneiden uns. Weil wir Angst haben liegenzubleiben. Und das ist sehr verständlich, weil es real ist.”

Gibt es Gemeinsamkeiten, die über das bloße ‘In-der-Filmkultur-Sein’ hinausgehen?
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Gibt es Gemeinsamkeiten, die über das bloße ‘In-der-Filmkultur-Sein’ hinausgehen?

Andrey Arnold, März 2019

“Außerdem gehen die Wahrnehmungen von dem, was Film ist, immer weiter auseinander – und ich meine damit keine Vielfalt der Zugänge, sondern eher eine Vielfalt der Scheuklappen. Das Angebot wächst, aber mehr Angebot hat noch nie mehr Diversität oder mehr Offenheit bedeutet. Viele tolle Filme, die ich sehe, kommen bei uns nie ins Kino, sondern werden vorab mit dem fragwürdigen Label ‘Festivalfilm’ versehen und ins Nischenkammerl abkommandiert. Ich frage mich, wie ich dem entgegenwirken kann.”

zur Lage von Szenen-/KostümbildnerInnen und Digital Artists
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zur Lage von Szenen-/KostümbildnerInnen und Digital Artists

Hannes Salat, …, März 2019

Im Rahmen des Cinema Next Breakfast Clubs auf der Diagonale’19 haben wir uns mit “analoger und digitaler Filmausstattung” beschäftigt und beim Frühstück Szenen- und Kostümbildner/innen mit digitalen visual artists zusammengebracht. Hannes Salat, Szenenbild-Lehrender an der Filmakademie Wien und an der Klasse für Bühnen- und Filmgestaltung der Universität für angewandte Kunst, Wien, und Valentin Struklec, Assistenz-Professor an der Filmakademie Wien im Studiengang Digital Art – Compositing, schreiben in ihren Sichtweisen über Ausbildungsmöglichkeiten und den Status quo ihrer Berufsfelder.

Filmproduktion in Österreich. Aus der Sicht junger FilmproduzentInnen
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Filmproduktion in Österreich. Aus der Sicht junger FilmproduzentInnen

Loredana Rehekampff, …, September 2018

Filmproduktion in Österreich. Der Stand der Dinge lautete der Titel eines Sonderhefts des ray Filmmagazins im Februar 2018, das in Kooperation mit der österreichischen Filmwirtschaft entstand. Wir erweitern diese Bestandsaufnahme mit Sichtweisen derjenigen, die in Zukunft das Rückgrat der heimischen Filmwirtschaft bilden werden. Wie beschreiben junge FilmproduzentInnen den Stand der Dinge?

Filmpolitik: Ich halte ein wenig Anmaßung für durchaus konstruktiv
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Filmpolitik: Ich halte ein wenig Anmaßung für durchaus konstruktiv

Sebastian Brameshuber, März 2018

“Ich möchte einen kurzen Abriss geben, wie ich das vergangene Jahr Verbandsarbeit im Vorstand des Regieverbands erlebt habe und warum ich denke, dass es wichtig ist, dass eine jüngere Generation von Filmschaffenden vermehrt Plätze einnimmt, die es ihr ermöglichen, einerseits eine Vision der Zukunft der Filmbranche und -förderung überhaupt zu entwickeln und in weiterer Folge dranzugehen, diese umzusetzen. Bedarf gibt es genug.”

Von alten und neuen Branchen-Denkweisen
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Von alten und neuen Branchen-Denkweisen

Katharina Mückstein, Juni 2017

“Wir haben augenblicklich ein sehr modernes Problem: Die Marktlogik hat die Haltung zur Kunstförderung ausgehöhlt, der Effizienz-Gedanke wird immer herangezogen, wenn er taugt, die eine oder andere Argumentation zu stärken. Und statt uns zu wehren, haben wir – die Kunstschaffenden selbst! – diese Argumentation internalisiert. Wir argumentieren selbst mit Wirtschaftlichkeit, wenn es darum geht, die eigenen Filme gut und die der anderen schlecht zu reden. Ich denke, das ist ein großer Fehler.”